Wie sieht dein persönliches Rezensionsritual aus?

ffbyfw_logo

Beim „Follow Friday“ von Fiktive Welten wird heute gefragt:

„Wie sieht dein persönliches Rezensionsritual aus? Liest du erst und rezensierst dann, oder gleich nebenbei? Altbacken mit Papier und Stift oder direkt am PC?“

Ich rezensiere erst seit einigen Monaten und es fühlt sich für mich noch frisch an und variiert teilweise. Erst kürzlich habe ich einen Thriller gelesen, ohne mir Notizen zu machen und hatte ein ganz eigenartiges Gefühl dabei. Immer hatte ich im Hinterkopf die Befürchtung, dass ich etwas Wichtiges vergessen würde. Die Sorge war zwar unbegründet, aber bewährt hat sich bislang doch eher die folgende Vorgehensweise:

Neben dem Buch habe ich auch immer eine A5-Kladde bei mir, in der ich sofort meine Leseeindrücke, erste Gedanken, schöne Sätze und tolle Zitate eintrage. Gelegentlich markiere ich auch Textstellen direkt mit meinen Mini-Magnet-Lesezeichen. Zwischendurch überlege ich mir, ob ich das Buch irgendwie zum Thema passend in Szene setzen könnte und mache mir Notizen fürs spätere Fotografieren.

Wenn die letzte Seite gelesen ist, frage ich mich, nach wievielen Sternen sich dieses Buch angefühlt hat und dann geht es auch schon an den PC, um die Rezension aus meinen Notizen und dem zu verfassen, was mir beim Schreiben schließlich noch auffällt und wichtig erscheint. Weil ich selten mit dem ersten Entwurf zufrieden bin, steht dann erstmal eine Pause auf dem Programm, in der ich das Buch fotografiere. Später folgt für die Rezension der Feinschliff, wobei ich mir auch – wenn vorhanden – andere Rezensionen zu dem Buch anschaue und meine noch ergänze, wenn ich etwas Wichtiges vergessen haben sollte. Weil ich Anfänger bin, lerne ich dabei auch immer noch dazu.

Im nächsten Schritt folgt dann der Blogeintrag, der noch einige Male kontrolliert wird und zum Schluss setze ich auch auf der entsprechenden Plattform den Beleglink. Danach arbeite ich noch meine persönliche Liste ab und veröffentliche oder verlinke an allen aufgeführten Stellen. Letztlich entferne ich meine Magnet-Lesezeichen und lege das Buch auf den Stapel mit den in dem betreffenden Monat gelesenen Büchern. Danach brauche ich mindestens einige Stunden, nach besonders eindrucksvollen Büchern aber mindestens einen Tag, bevor ich mich einem neuen Buch widmen kann.

Das alles nimmt doch einige Stunden in Anspruch, die ich aber mit den meisten Büchern auch gerne noch zusätzlich zur Lesezeit verbringe. Ein tolles Hobby 🙂

Advertisements

Über Yvonne

Glücklich verbandelt, fotografiebegeistert und am liebsten katzenunterstützt lesend :)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Wie sieht dein persönliches Rezensionsritual aus?

  1. Marie Ledoux schreibt:

    Hi Yvonne,

    wow du machst dir ja extreme Mühen. Das mit dem Fotographieren wird in Zukunft mein Mann für mich übernehmen. Er hat eine neue Spiegelreflex und will solche Dinge ausprobieren. 🙂

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

    Gefällt 1 Person

  2. FiktiveWelten schreibt:

    Hallo Yvonne,

    das Fotografieren ist bei mir wiederum noch recht frisch, da ich erst kürzlich meinen Instagram-Account eingerichtet habe. Da ich gerne fotografiere, macht mir das aber auch richtig viel Spaß.

    Das Rezensieren lässt mich manches mal die Haare raufen. Hin und wieder bricht mir auch einfach die Pause zwischen Lesen und Rezensieren das Genick. Ist im Alltag aber nicht immer vermeidbar. Kladden von Din A 4 bis 6, Schmierzettel, große PostIts, alles schon ausprobiert. Meist stören Nebenbeinotizen derart den Lesefluss, dass ich es irgendwann absichtlich sein lasse, vor allem wenn der Thriller gerade spannend wird o. ä. ;o)

    Liebe Grüße
    Patricia

    Gefällt 1 Person

  3. Bella schreibt:

    Hallo Yvonne,

    das mit dem fotografieren möchte ich auch noch in Angriff nehmen, vor allem weil das ein weiteres Hobby von mir ist. (Allerdings weiß ich noch nicht woher ich die Zeit dafür finden soll o.O )

    Liebe Grüße
    Bella

    Gefällt 1 Person

  4. Ingrid schreibt:

    Stimmt, letzten Endes kostet es viel Zeit. Aber so lange es ein Hobby ist und man es gerne macht, ist das kein Problem. Mir geht es genau wie dir: ich fühle mich noch ganz neu und ein bisschen ungeübt und muss daher erst eine Gewohnheit entwickeln. Ein gewisses Ritual erleichtert bestimmt die Arbeit. Doch manchmal reißt einen ein Buch so mit, dass man einfach nur liest und genießt, ohne an ’später‘, an die Rezension zu denken.
    LG, Ingrid

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s