Gelesene Besonderheiten 2016

Es gab Spannung, Unterhaltung, Wissenswertes über andere Länder, Abenteuerlust, unterschiedliche Perspektiven und menschliche Abgründe. Hier sind 12 der vielen Gründe, aus denen es sich auch 2016 für mich gelohnt hat zu lesen:

ttt_vorlageWas wir nicht wussten von TaraShea Nesbit konnte mich von der Thematik, der Zeit und der Wir-Perspektive beeindrucken. Ein Buch, das noch sehr lange nachgewirkt hat.

In Die geheime Geschichte von Donna Tartt habe ich mich vollends hineinfallen lassen. Das hatte ich davor seit längerem nicht mehr und habe es unglaublich genossen.

Splitterfasernackt von Lilly Lindner hat mich nachhaltig schockiert und mir beim lesen richtiggehend weh getan. Ich glaube nicht, dass ich es nochmal lesen könnte, kann mich von dem Buch aber dennoch nicht trennen.

Tschernobyl von Swetlana Alexijewitsch hat das Geschehen aus vielerlei menschlicher Sicht beleuchtet. Einiges war mir nicht bewusst, anderes war neu für mich. Immer noch eine unfassbare Katastrophe und ein beeindruckendes Buch.

Der Schneesturm von Vladimir Solokin las sich wie ein wunderschöner Klassiker gepaart mit magischem Realismus. Irgendwann genoss ich das Buch in der Badewanne und war so tief in der Geschichte versunken, dass ich den Eindruck hatte, die Schneeflocken würden von der Zimmerdecke kommen und sich leise aufs Badewasser legen. Unbeschreiblich, welchen Zauber ein Buch ausüben kann 🙂

Sorry von Zoran Drvenkar war ein Thriller, der verwirrend, verstörend, bedrückend, herausfordernd und unglaublich spannend war.

Die Spuren meiner Mutter von Jodi Picoult war für mich besonders, weil es unter anderem im Wildtierpark Pilanesberg in Südafrika spielt, wo ich erst im Oktober 2015 war. Ich hatte wieder alles vor Augen und fand es wunderbar. Aber das Beste an diesem Buch war, dass ich dadurch so vieles über Elefanten gelernt und die Dickhäuter seitdem unglaublich ins Herz geschlossen habe. Beeindruckende Tiere!

Hinter dem Horizont rechts von Christopher Many las sich so, dass ich nach der letzten Seite des Buches am liebsten aufgebrochen wäre, um selbst die Route des Autors mit dem Motorrad nachzufahren. Vorzugsweise natürlich mit Christopher Many, dessen sympathischer und weltoffener Schreibstil immer auch eine Menge interessante Informationen über Land und Leute vermitteln konnte.

Nach einer wahren Geschichte von Delphine de Vigan war ein Hörbuch, das mich neben der fesselnden Geschichte vor allem auch dadurch beeindruckt hat, dass die Sprecherin (Martina Gedeck), beim Lesen eine unglaubliche Stimmung aufbauen konnte.

Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness, Siobhan Dowd habe ich in der illustrierten Ausgabe gelesen. Eine traurige, aber wunderbare Geschichte mit eindrucksvollen Zeichnungen, die mich ebenfalls zu begeistern wussten.

You – Du wirst mich lieben von Caroline Kepnes ist aus der Sicht eines Stalkers geschrieben, dessen Humor ich zwar einerseits mochte, den ich aber andererseits für das gehasst habe, das er tat. Ein Buch, das ich aufgrund der ungewöhnlichen Sichtweise kaum aus der Hand legen konnte.

Flucht von Hakan Günday hat mich derart schockiert, dass ich beim Lesen immer wieder Pausen einlegen musste. Ganz weglegen konnte ich den Roman allerdings nicht, den ich erst im Dezember gelesen habe und bei dem mir immer noch unwohl wird, wenn ich an ihn denke.

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Über Yvonne

Glücklich verbandelt, fotografiebegeistert und am liebsten katzenunterstützt lesend :)
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