erLESENer Mai

Im Mai fuhr ich mit Bruno Blum und seiner Freundin in einem umgebauten Campingbus von der Schweiz nach Australien, durchlitt eindrucksvoll die Höhen und Tiefen der Bipolaren Störung, las mit Catherine ein Buch über ihren eigenen Tod, durchlebte ein Stück iranische Geschichte, informierte mich über Kreuzfahrten und beendete den Monat mit Trauer um den Verlust geliebter Menschen.

2017_05_Lesemonat

Der weiteste Weg – Mit dem Campingbus bis Australien von Bruno Blum
Das Lesen weckt mitsamt der wunderschönen Fotos die Reise und Abenteuerlust und ich würde mich am liebsten gleich auf den Weg machen um die Reiseroute der beiden Weltbummler nachzuverfolgen.

Die Welt im Rücken von Thomas Melle
Thomas Melle erzählt von persönlichen Dramen und langsamer Besserung – und gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das, was in einem an der Bipolaren Störung Erkrankten so vorgeht. Die fesselnde Chronik eines zerrissenen Lebens, ein autobiografisch radikales Werk von höchster literarischer Kraft. Beeindruckend!

Deadline von Renée Knight
Ein unblutiger, aber psychologisch grausamer und spannender Roman, der mich gut unterhalten hat.

Nachts ist es leise in Teheran von Shida Bazyar
Aufwühlend und anrührend erzählt Shida Bazyar eine Geschichte, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche Gegenwart. Der Autorin gelingt ein dichtes, zartes und mitreißendes Familienmosaik. Und ein hochaktueller, bewegender Roman über Revolution, Unterdrückung, Widerstand und den unbedingten Wunsch nach Freiheit.

Wo bitte geht’s zum Meer – Was es wirklich heißt eine Kreuzfahrt zu machen von Bettina Querfurth
Dieses Buch hat mich als Nicht-Kreuzfahrerin auf kurzweilige Art gut unterhalten und ich kann es jedem empfehlen, der sich für das Thema „Kreuzfahrt“ generell interessiert, sich bisher aber noch nicht darüber informiert hat.

Kitchen von Banana Yoshimoto
Drei Geschichten, deren Gemeinsamkeit die Trauer durch den Verlust eines geliebten Menschen, die Verzweiflung und das irgendwie damit fertig werden, nicht zuletzt durch die Hilfe anderer Menschen ist. Trotz ernster Thematik handelt es sich hierbei jedoch um kein tieftrauriges Buch. Es herrscht eine melancholische Grundstimmung, aber die Charaktere sind nicht so gezeichnet, dass man als Leser mit ihnen mitleiden müsste.

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Über Yvonne

Glücklich verbandelt, fotografiebegeistert und am liebsten katzenunterstützt lesend :)
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