Etüdensommerpausenintermezzo: Bärendienst

Bereits auf dem Rückflug war es aufgefallen – Lisas heiß und innig geliebter Schmusebär war weg. Als er auch zuhause nicht in den Koffern auftauchte, blies Lisa Trübsal und war durch nichts mehr aufzuheitern. „Ach, meine süße kleine Sonnenblume“, sagte er und strich seiner Tochter zärtlich übers Haar. „Ich wollte es dir erst nicht sagen, aber im Urlaub kam eine Flaschenpost an. Spezialauftrag für Mister Peabody, er ist jetzt unterwegs zu einem kleinen Mädchen, das bisher noch niemand trösten konnte.“ Niemand auf der ganzen Welt?“ fragte Lisa. „Dann kann es auch Mister Peabody nicht. Ich will sofort meinen Bären zurück!“


Beim Etüdensommerpausenintermezzo geht es darum, diese 3 Worte in einem Drabble (Text aus 100 Wörtern)  unterzubringen: Flaschenpost, Trübsal, Sonnenblume.

8 Kommentare zu „Etüdensommerpausenintermezzo: Bärendienst

    1. Eine schöne Geschichte, aber ich muss gestehen, dass ich sie erst googlen musste. Als meine Tochter noch klein war, hatte sie ihre Barbie-Puppe im Flugzeug vergessen – dieses traurige Ereignis kam mir bei den Stichworten irgendwie in den Sinn. Ich habe sie damals auch nicht trösten können.

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