erLESENer September

Im September geriet ich gemeinsam mit einem Lehrer in einen Gewissenskonflikt, tauchte zu tief in den Bewusstseinstrom von Elyria ein und erfuhr von dem Gwangju-Massaker in Südkorea.

Bücherwelten – unterhaltsam, informativ und manchmal auch schockierend…

2017_09_Lesemonat

Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth
Bei „Jugend ohne Gott“ handelt sich um eine Erzählung, die mir sprachlich gut gefallen hat, mich zum nachdenken anregen konnte und mich kurzzeitig aus meiner Leseflaute herausbefördert hat. Mit nur 148 Seiten leider ein wenig kurz – ich hätte gern mehr gelesen, was allerdings für das Buch spricht.

Niemand verschwindet einfach so von Catherine Lacey
Leider kein Buch für mich: Es verursachte bei mir nicht nur eine gedrückte Stimmung, es las sich zudem äußerst sperrig und ließ jede Freude beim Lesen vermissen

Menschenwerk von Han Kang
„Menschenwerk“ ist kein Buch, das sich einfach so weglesen lässt. Es will verdaut und überdacht werden. Auch weckt es Ungläubigkeit und es wäre mir lieber gewesen, wenn ich im Internet nicht Berichte und Bilder über das Gwangju-Massaker (Südkorea, 1980) gefunden hätte, die einem die Gewissheit geben, dass dieser Roman nicht ausschließlich fiktiv ist. Für zartbesaitete Leser ist dieses Buch eher nicht zu empfehlen, allen anderen sei es ans Herz gelegt.

2 Kommentare zu „erLESENer September

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