Auszeit vom Alltag. Einfach loslassen. Das Smartphone blieb mitsamt Musik und Hörbuch in der Tasche. Vergessen war auch die unscheinbare Uhr am Handgelenk, die mit sanfter Vibration stündlich zur Bewegung trieb, bei Erreichen des angestrebten täglichen Schrittziels ein kleines virtuelles Feuerwerk auf dem Display erscheinen ließ, ihre Daten mit denen ihrer Internet-Fitnesstracker-Freunde verglich und in einen Wettkampf treten ließ, die aber auch den Schlaf protokollierte und bei ruckhafter Bewegung unnötigerweise kurz wie eine Laterne das dunkle nächtliche Schlafzimmer erhellte. Aber für dieses Ding hatte sie sich aus freien Stücken entschieden und nun scheuchte es sie bei Wind und Wetter aus dem Haus, damit sie bei dem täglichen ausgedehnten Spaziergang die nötigen Schritte sammelte.
Und das hieß immer einen Fuß vor den anderen zu setzen und sich dabei zunächst auf den Vorgang des Gehens zu besinnen, bewusst zu atmen und zu spüren wie es war, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, dem Rauschen der Blätter zuzuhören und manchmal auch ihren leicht aus den Baumwipfeln tanzenden Weg zu verfolgen, bis sie zu Boden fielen und für den herbstfarbenbunten Laubteppich auf dem Boden sorgen, auf dem sich dieser Tage so raschelnd weich wandern ließ.
Entschleunigung pur – der treibenden Technik sei Dank!
Bei den abc.etüden geht es darum, 3 Worte in einer Geschichte unterzubringen, die maximal 10 Sätze umfasst. In dieser Woche kommt die Wortspende von Sandra Matteotti von denkzeiten.com und lautet: Laterne, herbstfarbenbunt, loslassen.
Klingt interessant, so eine Uhr, ist aber wohl recht teuer? 🤔
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Auch dafür gibt es wohl einen riesigen Markt mit vielen unterschiedlichen Modellen für die verschiedenen Bedürfnisse. Genaugenommen reicht auch vielleicht erstmal ein einfacher Schrittzähler um sich ein tägliches Schrittziel zu setzen – da gibt es auch kostenlose Apps fürs Handy. Und wenn man dann merkt, dass man dauerhaft Interesse hat das weiter zu verfolgen, kann man immer noch überlegen, ob für einen selbst ein Fitness-Tracker in Frage kommt.
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Schön, dass einer mal was Gutes über die Dinger sagt. Ich frage mich dabei immer nur, wer die Daten abkassiert, speichert, auswertet und verkauft – und ob ich Teil davon sein will. Und das kannst du kaum verhindern, wenn du erst mal so ein Smart-Teil am Handgelenk trägst.
Ansonsten: ach, schööööön …, der Herbst ist so schön!
Liebe Grüße
Christiane
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Das muss einem bewusst sein, wenn man sich für einen Fitness-Tracker entscheidet, ähnlich wie bei der Nutzung eines Smartphones und der Nutzung des Internets 🙂
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Ich fühle mich ertappt. 😉 Ich und meine Polar M200. Genau so. Bewegungserinnernde Vibration. Freudiges Vibrieren beim Erreichen des Tagesziels. Abgleich mit der App. Wie (un-)ruhig habe ich geschlafen? Das blaue Aufleuchten in der Dunkelheit. Der tägliche, entschleunigte Sparziergang durch den herbstlichen Park. Darf ich den Beitrag auf meiner about-Seite rebloggen?
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Das darfst du gerne. Hier lädt gerade die Sonne dazu ein, das tägliche Pensum bei herrlichem Herbstwetter abzulaufen. Ein schönes Feuerwerk am Handgelenk wünscht Yvonne (mit der Fitbit Charge 2) ☺
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Nach meinem sonntäglichen Spaziergang, heute mit heftigem Gegenwind, jubiliert gerade meine Polar über das Erreichen meines Tagesziels. Jetzt beginnt hoffentlich der gemütliche Teil des Tages, sozusagen zum Pudelwohfühlen. Danke.
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