BUCHweltreise: Nordkorea

testDas Ziel der Buchweltreise ist es, Bücher über möglichst viele Länder der Welt  zu lesen. Die Liste der Mitreisenden ansehen oder sich zum Mitmachen anmelden kann man HIER.

Gerade erst beendet habe ich das Buch „Schwarze Magnolie“ von Hyeonseo Lee, in dem die Autorin ihre Flucht aus Nordkorea beschreibt. Dieses Buch ist nicht nur spannend geschrieben, sondern man erfährt vieles über Nordkorea, über die Menschen und ihre Lebensweise, aber auch die Gefahren der Flucht und darüber, wie es ist als Flüchtling plötzlich in einer komplett anderen Welt anzukommen und sich völlig neu orientieren zu müssen. Ein beeindruckendes Buch, das ich sehr empfehlen kann.

Hyeonseo Lee wurde 1980 in Nordkorea geboren und flüchtete 1997 über den gefrorenen Fluss Yalu nach China, wo sie 10 Jahre illegal lebte, bis es ihr gelang nach Südkorea zu fliehen. Dort studierte sie Englisch und Chinesisch und schreibt gerade ein weiteres Buch mit anderen südkoreanischen Nordkoreanern. Außerdem plant sie eine Organisation zu gründen, die vielversprechenden nordkoreanischen Flüchtlingen helfen soll, mit der internationalen Gemeinschaft zu interagieren.

 

6 Kommentare zu „BUCHweltreise: Nordkorea

  1. Wow, Nordkorea ist aber auch exotisches (Buch)-Reiseland. Mir kommen leider relativ häufig Bücher unter, die immer in den gleichen Ländern spielen. Deswegen ist meine Reiseliste bisher auch recht kurz. Aber zum Glück gibt es ja kein zeitliches Limit. 🙂

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    1. Die Reise soll keinesfalls stressig werden, sondern Spaß machen und einfach den Lesehorizont erweitern. Ich habe auch festgestellt, dass vieles von dem, was ich lese, in immer den gleichen Ländern spielt, aber durch die Buchweltreise wähle ich Bücher inzwischen doch oft auch nach dem Land aus, von oder in dem sie handeln und natürlich auch, ob mich das Thema oder die Geschichte interessiert. Manchmal ergibt sich dadurch eine besondere Leseerfahrung, weil Stimmungen und Brauchtum des jeweiligen Landes oder der Menschen eingefangen werden. Und manchmal hat man auch Glück und findet so einen Leseschatz, wie dieses Buch 🙂

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      1. Ich habe schon gehört, dass die Nordkoreaner Wege nach China kennen und es hat mich sehr gewundert, aber offenbar ist das eben auch nicht so ungefährlich. Die Anfrage hat übrigens schon geklappt.

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