umgeSCHAUt im April

Beeindruckend fand ich die Ausgabe des Buches Zettel’s Traum von Arno Schmidt, die Denis Scheck gezeigt hat. Darin würde ich gern mal herumstöbern und mir die 1334 dreispaltig mit Schreibmaschine und Hand beschriebenen DIN-A3-Seiten näher anschauen. Ich muss gestehen, dass mich in dem Fall das Buch mehr interessiert, als die Geschichte, die es zu erzählen hat.

Anders ist dies bei „Snooker in Kairo“ von Waguih Ghali, einem Roman,von dem ich mir vorstellen könnte, ihn im Rahmen meiner BUCHweltreise stellvertretend für Ägypten zu lesen. In „Der letzte Herr des Waldes“ von Thomas Fischermann erzählt ein Indianerkrieger aus dem Amazonas von der Zerstörung seiner Heimat – das könnte eine sicherlich interessante, wenn auch nicht angenehme Station für die BUCHweltreise in Brasilien sein.

Das „Buch der Zahlen“ von Joshua Cohen hingegen klingt von der Internet-Thematik so, als müsste ich es unbedingt lesen, auch wenn es ein Buch zu sein scheint, an dem man leicht scheitern kann. Momentan hält mich der Preis von 32 € davon ab, es mir gleich zuzulegen. Aber wozu gibt es schließlich Wunschlisten und es ist ja nun auch nicht so, dass ich nicht noch etwas zu lesen hätte.

„Unterwegs in Nordkorea“ von Rüdiger Frank spricht mich ebenfalls an. Seitdem ich durch die BUCHweltreise auf dieses Land aufmerksam wurde, lässt es mich irgendwie nicht mehr los und ich sauge förmlich alles auf, was mit diesem Land zu tun hat.

Und dann habe ich von Lisa Ortgies und Julia Westlake noch eine Bezeichnung für eine Altersgruppe aufgeschnappt, zu der ich wohl auch gehöre. Neudeutsch sprechen sie vom „Middle-Ager“, was mich aber eigentlich eher an mittelalten Käse erinnert, den ich immerhin sehr gern mag.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

lesenswert
Denis Scheck im Gespräch mit Ina Hartwig („Wer war Ingeborg Bachmann“) und Sandra Richter („Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur“).

lesenswert
Denis Scheck spricht mit Heinrich Steinfest („Die Büglerin“) und Kathrin Kunkel-Razum („Warum es nicht egal ist wie wir schreiben“) über ihre Bücher.

Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt gemeinsam mit Christine Westermann, Thea Dorn und der Literaturkritikerin Katharina Teutsch zum Gespräch über  von Eshkol Nevo („Über uns“), Johann Scheerer („Wir sind dann wohl die Angehörigen“), Éric Vuillard („Die Tagesordnung“) und Serhij Zhadan („Internat“).

Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Hildegard Keller und – als Gast – der Autor Ilija Trojanow diskutieren über „Ein Bild von Lydia“ von Lukas Hartmann, „Buch der Zahlen“ von Joshua Cohen, „Snooker in Kairo“ von Waguih Ghali und „Jahre später“ von Angelika Klüssendorf.

Bücherjournal
Julia Westlake spricht mit Lisa Ortgies über „Ich möchte gern in Würde altern, aber doch nicht jetzt“ und stellt „Unterwegs in Nordkorea“ von Rüdiger Frank, „Der letzte Herr des Waldes“ von Thomas Fischermann, „Eine Liebe, in Gedanken“ von Kristine Bilkau, „Ilulissat“ von Olaf Otto Becker, „Parker“ von Matthias Göritz und „Zeit der Zauberer“ von Wolfram Eilenberger.

lesenswert
Denis Scheck im Gespräch mit Hans Pleschinski („Wiesenstein“) und Reiner Stach (Kafka Biografie).

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