umgeSCHAUt im März 2020

📚 Schlüsselmomente des Lesens werden zu Beginn des lesenswert Quartetts angesprochen. Das ist durchaus etwas um Innezuhalten und zu überdenken. Ich selbst kann da Jostein Gaarder nennen, der mein Interesse an Philosophischem mit „Sophies Welt“ entfacht hat und der AHA-Moment, als mir klar wurde, wie unglaublich bereichernd und stimmungsaufhellend ich Literatur von Menschen empfinde, die man wohl als Weltenbummler und Abenteurer bezeichnen könnte.

📚 Die Abgründigkeit von „Serpentinen“ macht mich neugierig.

📚 „Der Freund“ scheint mir ein unterhaltsamer Roman zu sein, der mit nachdenklicher Leichtigkeit für ein wenig Ablenkung (nicht nur) in Corona-Zeiten sorgen kann.

📚 Das neue Literarische Quartett fühlt sich fremd und sperrig an.

📚 Das schrille Leben von Elton John klingt nach einer lesenswerten unterhaltsamen Lektüre.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

05.03.2020: lesenswert Quartett
Im lesenswert Quartett diskutiert Moderator Denis Scheck zusammen mit Ijoma Mangold, Insa Wilke und als Gast Sigrid Löffler über diese Bücher: „Milchmann“ von Anna Burns, „Serpentinen“ von Bov Bjerg, „Stern 111“ von Lutz Seiler und „Der Freund“ von Sigrid Nunez.

06.03.2020: Das Literarische Quartett
Gastgeberin Thea Dorn, Schriftstellerin und Publizistin, lädt in der Frühlings-Ausgabe zum munteren Disput mit Vea Kaiser, Jakob Augstein und Marion Brasch ein. Sie sprechen über „Nochmal Deutschboden“ von Moritz von Uslar, „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze, „Haus der Namen“ von Colm Tóibín und „Vor Rehen wird gewarnt“ von Vicki Baum.

10.03.2020: Literaturclub
Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und der Slam-Poet Renato Kaiser diskutieren über „Ich“ von Elton John, „Der Freund“ von Sigrid Nunez, „Das zweite Schwert“ von Peter Handke, „Die Bagage“ von Monika Helfer sowie „etwas ganz und gar Persönliches“, Briefe 1934–1970 von Paul Celan.

15.03.2020: Buchzeit im Frühjahr
Die Leipziger Messe ist ausgefallen, nicht aber die Frühjahrsproduktion der Verlage. Das Buchzeit-Team stellt acht Bücher vor: „Der Freund“ von Sigrid Nunez, „Die Detektive vom Bhoot-Basar“ von Deepa Anappara, „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze und „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite.

29.03.2020: druckfrisch
Statt der Kritik der aktuellen Bestsellerliste präsentiert Denis Scheck seine Top Ten zur Krise. Weitere Themen: Lutz Seilers Roman „Stern 111“, „Der Leopard“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa sowie Hilary Mantels Geschichtsepos „Spiegel und Licht“.

3 Kommentare zu „umgeSCHAUt im März 2020

  1. Danke für diesen Beitrag
    Ich fand die Besetzung des Literarischen Quartett s ganz spannend, Thea Dorn mag ich sehr. Marion Brasch Augstein die vierte im Bunde kenne ich noch nicht, eine spannende Zusammensetzung. Schade fand ich die Sanduhr. So verständlich es eventuell ist, dass es ein Disziplinierung Werkzeug braucht, hatte ich doch den Eindruck, dass es dazu führte dass alles etwas gestresst wirkte. Ich finde es auch schade, dass sie die Besetzung jedesmal wechseln lassen will.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, die Sanduhr mochte ich auch nicht. Aber ich denke, sie hat mich mehr gestresst, als die Gäste des Quartetts. Ich mag die lockere Plauderei über Bücher und hatte Sorge, dass dies unter dem offensichtlichen Zeitdruck leiden würde. Mit der Zeit konnte ich mich aber entspannen und hatte den Eindruck, dass es den Gästen ähnlich ging.

      Das Literarische Quartett sollte wohl von Grund auf verändert werden – um jeden Preis. Es ist wirklich schade, dass die Besetzung jedes Mal wechselt. Der Buchgeschmack ist sehr subjektiv und da fehlt dann einfach die Möglichkeit ein Quartett-Mitglied besser kennen zu lernen um beurteilen zu können, ob der Buchgeschmack der Person auch den eigenen Nerv trifft und damit tatsächlich wertvoll ist. Andererseits liegen in dem Mixen immer neuer Gäste auch Chancen in den unterschiedlichen Charakteren, Betrachtungsweisen und Ausdrucksmöglichkeiten, die unterhaltsam und bereichernd sein können.

      Alles in allem wollte man wohl möglichst viel verändern, um frischen Wind in die Sendung bringen. Das wäre meines Erachtens nicht notwendig – ich mochte das alte Format und das alte Quartett und traure dem noch ein wenig nach. Vielleicht hätte man für diese Sendung und das veränderte Format einfach auch einen neuen Namen finden sollen, damit man nicht immer versucht ist zu vergleichen.

      Aber ich bin dennoch auf die nächste Sendung gespannt 🙂

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