abc.etüden: Krankhafter Aphorismus

„Jetzt bleib aber mal auf dem Teppich! Das ist kaum noch auszuhalten!“

„Es war einmal ein Teppich. Auf dem blieb keiner gerne. Peter-T. Schulz.“

„Auch ein guter Läufer sollte auf dem Teppich bleiben. Ingrid Bruchwald. Und: Bleiben die Zustände, bleiben die Aufstände nicht aus. Manfred Hinrich.“

‚Zuviel Flattern zerbricht die Flügel. Aus Arabien“

„Wir sollten nicht nur die Zähne, sondern auch unsere Psyche putzen. Alred Selacher“

„Nicht viele Menschen könnten gläsern leben, ohne unauthentisch zu sein. Sarah Klose“

Er war ja schon froh, dass sie ihre wochenlange Logophobie überwunden hatte, aber der krankhafte Aphorismus, der sie stattdessen befallen hatte, machte die Unterhaltung mit ihr nicht einfacher.


Bei den abc.etüden geht es darum, 3 Worte in einer Geschichte unterzubringen, die maximal 300 Wörter umfasst. Dieses Mal: Teppich, gläsern, flattern.

8 Kommentare zu „abc.etüden: Krankhafter Aphorismus

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