Sonnenblumenhummelstern

Unterwegs sein zum Fotografieren mit dem Makroobjektiv bedeutet immer ganz nah an das Motiv heranzugehen und ganz genau hinzuschauen. Erst ist da ein Feldrand voller Sonnenblumen. Nicht nur eine kleine Wohltat für die Tierwelt, sondern auch noch wunderschön anzusehen. Doch wie sieht die Sonnenblume von nahem aus? Was ist in ihr und was ist an ihr?

Ich entdecke eine Hummel und später noch eine weitere, die sich erst finden lässt, nachdem ich die Freude über die erste verarbeitet, beherzt einige Male auf den Auslöser gedrückt und verschiedene Perspektiven ausprobiert habe. Aber erst nachdem sich auch die Freude über die zweite Hummel gelegt hat und auch da die ersten Fotos im Kasten sind, entdecke ich hinter einem Blütenblatt eine Spinne bei der Arbeit. Wenn ich diese Tiere durch die Makrolinse betrachte, bin ich ihnen näher, als mir unter normalen Umständen lieb ist und nur dann bin ich in der Lage meine Angst vor ihnen zu vergessen und mein Auge ist bereit dazu ihre Schönheit in ihrem natürlichen Lebensraum zu erkennen.

Manchmal gehört einfach auch ein wenig Glück dazu und aus dem kleinen Meer von Sonnenblumen scheine ich mir genau die Richtige ausgesucht zu haben. Doch tatsächlich habe ich vor Ort immer noch nicht genau genug hingeschaut. Denn die kleinen zauberhaften Sterne in der Sonnenblume entdecke ich erst beim Entwickeln der Bilder am heimischen PC.

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