Die Frankfurter Buchmesse . Special Edition 2020 – Mein Fazit

Meine Eindrücke der vorangegangenen Tage der digitalen Ausgabe der Frankfurter Buchmesse könnt ihr hier nachlesen: Dienstag und Mittwoch | Donnerstag Freitag | Samstag und Sonntag .

Mein Fazit: Anstrengend war’s. Und schön war’s. Wie es halt so ist, wenn man sich fast sechs Tage am Stück beinahe rund um die Uhr mit einer Thematik, oder in meinem Fall einem geliebten Hobby beschäftigt. Eigentlich ist es zu viel, und doch kann man nicht genug bekommen. Es wurde viel geboten und ich habe mir vieles angeschaut. Da es meine erste Buchmesse war, kann ich nicht Vergangenem oder gar Verlorenem hinterher trauern. Für mich bot diese digitale Form eine Möglichkeit, überhaupt an einer Buchmesse teilzunehmen und mir dabei die Rahmenbedingungen schaffen zu können, dass sie mich gesundheitlich nicht allzu sehr in meine Schranken weist. Ich hatte die Chance dabei zu sein und habe sie genutzt. Und ich fand es großartig und habe es gefeiert.

Tatsächlich hatte ich im Vorfeld etwas Sorge, ob die Macher dieser Buchmesse technisch hinbekommen, was sie sich vorgenommen haben. Aber diese Sorge war unbegründet. Mir sind nur kleine eher unwesentliche Dinge aufgefallen und selbst meine heimische Technik lief insgesamt reibungslos.

Das Live-Format hat für mich hingegen keinen Mehrwert gehabt, auch wenn ich verstehe, dass dies ein wenig den Messe-Charakter transportieren sollte. Aber ohne Publikum und ohne die Möglichkeit, dass die Zuschauer in irgendeiner Form darauf reagieren können, beispielsweise im Chat oder mit Likes, bleibt es fremd und fern. Fast schon hätte ich mir Applaus vom Band eingespielt gewünscht, um das fehlende Publikum zu simulieren – aber auch nur fast.

Gut finde ich hingegen, dass vieles aufgezeichnet wurde und im nachhinein noch bei YouTube oder in den Mediatheken der teilnehmenden Sendeanstalten angeschaut werden kann. Dabei habe ich jedoch einen entsprechenden Hinweis auf den Internetseiten der Buchmesse vermisst. Denn die digitale Buchmesse hat gegenüber der regulären Buchmesse den Vorteil, dass das Internet auch nach Messeschluss zugänglich ist und mit den Informationen und natürlich auch der Werbung rund ums Buch interessierte Menschen auch weit darüber hinaus erreicht werden können. Ganz nebenbei hätte es meinen Terminkalender etwas entzerren können und mir die Gelegenheit gegeben, mich zunächst vorrangig um die tatsächlich zeitlich begrenzt verfügbaren Beiträge im digitalen Veranstaltungskalender der Aussteller kümmern zu können. Diesen hatte ich leider erst relativ spät entdeckt, konnte darin jedoch viel Sehens- und Lesenswertes finden, für das die Zeit dann nicht mehr reichte. Aber das ist wohl eher ein Luxusproblem und es spricht für die Buchmesse, wenn ihr Angebot so vielfältig und interessant ist, dass man sich kaum entscheiden kann, was man sehen möchte und worauf man letztlich schweren Herzens verzichtet.

Auch wenn es mir richtig Lust darauf gemacht hat, einmal live und höchstpersönlich die Frankfurter Buchmesse vor Ort zu besuchen, hat sich bei mir der Eindruck, dass ich dafür gesundheitlich nicht fit genug bin, noch verstärkt. Aber ich bin dankbar, dass ich in diesem Jahr dennoch unter diesen besonderen Umständen dabei sein konnte. Vielen Dank an alle, die dieses Event möglich gemacht haben!

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