Kulinarische Weltreise: Iran

Dieses Mal entstand die kulinarische Weltreise rund um den von S. selbstgeangelten Zander, der in NRW aus dem Wasser gezogen wurde und sich sicherlich nicht hätte träumen lassen, einmal für ein iranisches Gericht herhalten zu müssen.

Besonders berühmt ist die iranische Küche für ihre phantasievollen und reichhaltigen Reisgerichte und basiert vor allem auf Brot, Reis, frischen Gemüsen, Kräutern, Fleisch (Lamm, Hammel, Schaf, Rind und Huhn) und nach Region auch Fisch.

Und so hat mein Herzbube uns vier neben dem Fisch mit zweierlei Reis (Sabzi-Polo und Juwelen-Reis) und Kashk-e-Bandjan bekocht und ich habe uns als Dessert einen Persischen Duftkuchen gebacken.

Für das Sabzi-Polo wird 250 g Basmatireis nach Packungsanweisung mit Wasser und Salz zubereitet. Nach der Hälfte der Zeit Safran (etwa 0,1 g) und Butter zufügen. Zum Schluss 30 g Dill, 60 g Koriander und 30 g Petersilie hacken, 50 g Schnittlauch (oder Lauchzwiebeln) kleinschneiden und eine Knoblauchzehe reiben, alles vermischen und locker unter den Reis heben.

Für den Juwelen-Reis eine Karotte und eine mittelgroße Zwiebel klein würfeln und in etwas Butter anschwitzen. 250 g Basmatireis und Wasser zugeben und nach der Hälfte der Kochzeit Safran (etwa 0,1 g) zufügen. Zum Schluss einen kleinen Bund gehackte Petersilie, 2 EL gehackte Mandeln, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Kardamom, Zucker und Salz unterrühren. Mit Granatapfelkernen bestreuen und mit einigen Kleksen Joghurt servieren.

Für das Kashk-e-Bandjan zwei mittelgroße Auberginen waschen, rundherum einstechen und für 30 Minuten im Backofen bei 180 Grad Umluft backen. In der Zwischenzeit 500 g Kirschtomaten mit etwas Olivenöl, Salz und 2 EL Tomatenmark pürieren und einköcheln lassen, bis die Sauce die Konsistenz von Ketchup hat. Die Auberginen auf einem Teller mit einem feuchten Tuch abgedeckt abkühlen lassen. Danach den Stilansatz und die Haut abziehen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zusammen mit der Sauce erwärmen. Einen kleinen Bund Petersilie und eine halbe Hand Walnüsse fein hacken und zu der Sauce geben. Mit 1/2 TL Zimt, 1 TL Pul Biber, etwas Salz und Limettensaft abschmecken. Zum Schluss noch 2 geriebene Knoblauchzehen unterrühren.

Pro Person ein Fischfilet (weißer Fisch) melieren, salzen, pfeffern und in reichlich Butter braten.

Für den Persischen Duftkuchen 200 g Butter und 150 g Zucker schaumig schlagen. Nach und nach 4 Eier unterrühren. 100 g Mehl, 1 TL Backpulver, 2 TL Kardamom, 275 g gemahlene Mandeln und den Abrieb von einer Bio-Zitrone vermischen und nach und nach unter die Buttermasse rühren. Den Saft einer Zitrone und 1 EL Rosenwasser unterrühren und den Kuchenteig in eine gefettete Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei etwa 160 Grad (Ober-/Unterhitze) 40 bis 45 Minuten backen. In der Zwischenzeit für den Sirup eine halbe Zitrone auspressen und mit 2 EL Zucker und 1/2 TL Rosenwasser in einer Pfanne auf niedriger Stufe so lange erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Sirup kurz abkühlen lassen. Den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und mithilfe eines Holzstäbchens Löcher in den ganzen Kuchen stechen. Nun den Sirup über den Kuchen gießen und mindestens eine Stunde abkühlen lassen. Aus 300 g Puderzucker, dem Saft einer Zitrone und 4 TL Wasser einen Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit bestreichen. Zum Schluss mit 2 TL gehackten Pistazien und kleingehackten Rosenblättern bestreuen.

Fazit: Wir waren begeistert von den unterschiedlichen Aromen, die uns unser Ausflug in die iranische Küche geboten hat. Glücklicherweise gibt es im Netz noch viele weitere Rezepte, die als Inspirationsquelle dienen können. Großartig! Da müssen wir wieder hin 🙂

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