Lesen – eine Reise in eine andere Welt

Lesen von Büchern ist eine der ältesten und befriedigendsten Formen der Unterhaltung. Von Kinderbüchern bis hin zu erwachsenen Romanen bietet es eine Vielzahl von Vorteilen, die weit über die bloße Unterhaltung hinausgehen. Hier sind fünf Gründe, warum Lesen von Büchern für Sie von Vorteil sein kann.

  1. Kognitive Fähigkeiten verbessern: Lesen fördert Ihre Konzentration, Aufmerksamkeitsspanne und sprachlichen Fähigkeiten. Es stärkt auch Ihr Gedächtnis und verbessert Ihre Problemlösungsfähigkeit.
  2. Emotionales Wachstum: Lesen von Büchern kann dazu beitragen, Empathie und Verständnis für andere Menschen und Perspektiven zu entwickeln. Es kann Ihnen auch helfen, Ihre eigenen Emotionen zu regulieren und Stress abzubauen.
  3. Kulturelle Bildung: Lesen von Büchern bietet Ihnen Zugang zu verschiedenen Kulturen, historischen Zeiten und anderen Welten, die Sie möglicherweise nicht persönlich erlebt haben.
  4. Persönliche Entwicklung: Lesen von Büchern kann dazu beitragen, persönliche Einsichten zu gewinnen und neue Ideen und Perspektiven zu entdecken.
  5. Unterhaltung: Lesen von Büchern ist auch eine großartige Quelle der Unterhaltung und eine willkommene Ablenkung vom Alltag.

Es ist wichtig zu beachten, dass Lesen von Büchern nicht unbedingt besser ist als andere Formen eine Geschichte zu erfahren. Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und jede Form der Geschichte hat ihre eigenen Stärken und Vorteile. Aber wenn Sie auf der Suche nach einer tiefgründigen, unterhaltsamen und bereichernden Erfahrung sind, dann sollten Sie definitiv ein Buch in die Hand nehmen.

Also, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und tauchen Sie in eine andere Welt ein. Lesen Sie ein Buch und erleben Sie selbst die Vorteile des Lesens. Happy reading!


Das kommt dabei heraus, wenn man die künstliche Intelligenz (ChatGPT) fragt, ob sie einem einen Blogpost erstellen kann, bei dem es um die Vorteile des Lesens von Büchern geht:

Wer den obigen Text mit dem Bild vergleicht, dem wird vielleicht auffallen, dass ich eine kleine Änderung vorgenommen habe. Natürlich hätte ich den Text noch ein wenig umformulieren und erweitern können, aber darum geht es mir nicht. Ich war neugierig und wollte einfach nur ausprobieren – und das habe ich auch getan. Mehrfach, auch mit anderen Aufgabenstellungen.

Als technikbegeisterter Mensch bin ich gespannt, wo diese Reise noch hingeht, aber ich muss auch gestehen, dass ich dabei ein leicht mulmiges Gefühl in der Magengrube habe.

Meine Blogposts schreibe ich aber ab sofort wieder selbst.

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Fotoprojekt „52frames“: Week 5: Black And White

Schwarzweiß sollte das Foto in dieser Woche für 52frames.com sein. Nach einigen Überlegungen kam die Tragetasche vom Fischer Verlag ins Spiel, von der ich mich nie trennen konnte, weil ich den Warnhinweis so sehr mochte. Und weil ich es thematisch passend fand, legte ich fürs Foto noch „Befreit – Wie Bildung mir die Welt erschloss“ von Tara Westover hinein – eine Autorin, deren Lebensweg mich sehr beeindruckt hat.

Die Tragetasche hat dieses Fotoshooting übrigens nicht überlebt. Es hat gerade mal für fünf Fotos gereicht, bis die altersschwachen Tragegriffe gerissen sind. Und ich habe jetzt diese Fotos als Andenken an eine Zeit, in der man noch beim Einkaufen automatisch bedruckte Plastiktüten erhielt. Ich weine der Zeit nicht hinterher und habe längst zum Shopping eigene Taschen dabei – aber diese Tüte mochte ich.

Töchter – Lucy Fricke

Eigentlich freute ich mich, als ich „Töchter“ von Lucy Fricke als Hörbuch bei Spotify entdeckte. Über den Roman über die beiden Frauen, die zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank aufbrechen, hatte ich bereits viel Gutes gehört und auch die Sprecherin Sabine Arnhold hat mir gefallen. Eine letzte, finale Fahrt soll es werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben. Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück.

Das klang für mich nach einer interessanten Story und doch standen die Sterne für mich und dieses Hörbuch schlecht, was jedoch an meinen eigenen Unzulänglichkeiten lag. Zwischen den einzelnen Höreinheiten habe ich leider zu viel Zeit vergehen lassen, so dass ich den Eindruck hatte, dass ich zwischenzeitlich doch zu viel vergessen hatte, um immer wieder nahtlos in die Geschichte einsteigen zu können. Hinzu kam noch, dass ich dieses Hörbuch zu einer Zeit gehört habe, in der ich mich schlecht konzentrieren konnte. Das sind sicherlich nicht die besten Voraussetzungen zum Hörbuch hören, aber ich weiß aus meiner Erfahrung, dass es nach anfänglichen Schwierigkeiten dann manchmal doch noch klappt. Dieses Mal leider nicht, auch wenn mir das, was ich von der Geschichte mitbekam, doch gefallen hat.

Natürlich hätte ich jederzeit an den Anfang des Hörbuchs zurückspringen und nochmal von vorn anfangen können, aber das habe ich eben nicht gemacht. Der Mut zur Lücke hat sich jedoch in diesem Fall nicht ausgezahlt, denn mit dem Beenden blieb bei mir einfach nur das Gefühl zurück, etwas verpasst zu haben. Dabei geht es noch nicht einmal so sehr um Einzelheiten der Geschichte, sondern vielmehr habe ich mich um den Genuss gebracht in die Geschichte und in die Charaktere eintauchen zu können. Jetzt weiß ich zwar wohin die Reise des Buches im Großen und Ganzen geht, aber mir fehlen die feinen Nuancen von denen der Roman sicherlich einiges für mich zu bieten gehabt hätte, wie man den Rezensionen vom Buchrevier und Kaffeehaussitzer entnehmen kann. Wenn ihr mehr über das Buch erfahren möchtet, schaut ihr also besser bei diesen beiden Rezensenten vorbei.

Das 2019 erschienene Buch wurde übrigens 2021 mit Birgit Minichmayr, Alexandria Maria Lara und Josef Bierbichler verfilmt und ist derzeit zwar käuflich, jedoch nicht bei den Streaming-Anbietern erhältlich. Sollte letzteres irgendwann der Fall sein, werde ich mir den Film anschauen. Ansonsten würde ich es doch eher noch einmal mit dem Buch versuchen – Hörbücher funktionieren bei mir grad leider nicht so gut.

-> Zur Hörprobe

Töchter
Von: Lucy Fricke
Gesprochen von: Sabina Arnhold
Spieldauer: 6 Std. und 34 Min.
Ungekürztes Hörbuch
Erscheinungsdatum: 09.01.2019
Sprache: Deutsch
Anbieter: Audio-To-Go Publishing Ltd.

Fotoprojekt „52frames“: Week 4: Portrait of a Stranger

Manche Fotoaufgaben stellen mich vor Probleme. Ich bringe es nicht über mich, auf der Straße irgendwelche fremden Menschen anzusprechen und darum zu bitten, ein Foto von ihnen machen zu dürfen, das ich dann auch noch im Internet veröffentlichen werde – lieber stelle ich mich technischen Herausforderungen. Glücklicherweise hat mein Herzbube jedoch ein Einsehen gehabt und für das Bild der Woche die Rolle des großen Unbekannten übernommen und mir am Bücherschrank durch die Fächer hindurch einen Blick auf sich gewährt:

Wenn ich ihn nicht kennen würde, würde ich vermuten dass dieser „Fremde“ blutige Thriller oder Psychothriller liest, tatsächlich schlägt sein Herz jedoch für Science-Fiction 😀

Fotoprojekt „52frames“: Week 3: Your Hobby

In dieser Woche besteht bei 52frames.com die Fotoaufgabe darin, eines der anderen Hobbies in Szene zu setzen. Ich entschied mich fürs „Lesen“ und suchte nach geeigneten Buchmotiven um das Thema zu verbildlichen.

Weil wir sowieso im Nachbarort einkaufen wollten, nahm ich auch gleich meine Kamera mit und fotografierte dort eine schöne englische Büchertelefonzelle. Anschließend fuhren wir zu der Bücherei, die zwar an dem Tag geschlossen war, uns aber von außen einen ersten Blick auf die Schätze gewährte, die dort zu finden sind. Dabei ist dann dieses Bild entstanden.

Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie sehr ich es vermisse in Bibliotheken herumzustöbern. Ich mag die Atmosphäre und habe früher gerne und viel Zeit damit verbracht, Bücher anzulesen, mich manchmal festzulesen oder auch einfach neue interessante Themen bei meinen Streifzügen zu entdecken. Immer gab es dann auch Bücher, die leihweise mit nach Hause durften – unter anderem auch für meine damals noch kleine Tochter, die mich eine Zeitlang gern dabei begleitete.

Doch irgendwann hörten meine Bibliotheksbesuche auf, weil ich nicht mehr regelmäßig in dem Ort etwas zu erledigen hatte. Immer öfter erwarb ich für kleines Geld meine Bücher gebraucht und schließlich auch oft in digitaler Form. Zwar war ich auch mal in der kleinen öffentlichen Bücherei hier in meinem Wohnort, doch diese konnte mich nicht in dem gleichen Maße begeistern, auch wenn sie mich stark an die kleine Pfarrbücherei erinnerte, bei der ich als Jugendliche oft und gern Bücher ausgeliehen hatte.

Und so schaute ich ein wenig wehmütig durch dieses Fenster, nicht, weil ich nicht genug zu lesen hätte, sondern weil mir bewusst wurde, wie gern ich mich früher in Büchereien aufgehalten habe. Ich könnte mir vorstellen, dass ich diese Bücherei in nächster Zeit während der Öffnungszeiten besuchen werde – einfach mal zum stöbern, schauen und schnuppern (und vielleicht sogar um ein Buch auszuleihen, wer weiß das schon) – und freue mich darauf.

Das Literarische Quartett – Folge 1

Ich habe gerade überhaupt keine Lust darauf, aktuelle Themen und Probleme in der Literatur zu wälzen. Abhilfe könnten sicherlich Klassiker oder historische Romane schaffen und doch konnte ich mich nicht so recht dazu aufraffen. Und so waberte ich mehr oder weniger ziellos durch die Bücherwelten des Internets, auf der Suche nach Inspiration. Der Algorithmus hatte schließlich ein Einsehen mit mir und spülte mir die erste Folge des „Literarischen Quartetts“ auf meine YouTube-Startseite.

Am 25. März 1988 ging die literarische Sendung an den Start. Neben Marcel Reich-Ranicki beteiligten sich an der Diskussion Sigrid Löffler, Hellmuth Karasek und Jürgen Busche. Ich erinnere mich vage an Gespräche und teilweise hitzige Diskussionen, aber auch an meine eigene Zeit in den 1980ern, wo ich mir lieber den Rockpalast oder die Musiksendung „Formel Eins“ im Fernsehen anschaute, als die auf mich etwas verstaubt wirkende Literatursendung. Ich las damals begeistert Stephen King und wuchs allmählich auch in die immer frecher werdende Literatur hinein, in der es um Frauen ging, die irgendwie ihren Weg fanden oder zu finden versuchten. Sicherlich nicht das, was damals in Literatursendungen besprochen wurde und inzwischen auch nicht mehr das, was mich zu lesen reizt. Mein Lesegeschmack hat sich im im Laufe der Jahre mit mir geändert und mit jedem gelesenen und als gut oder gar sehr gut empfundenen Buch wächst der Anspruch an die folgenden Bücher.

Ich betrachtete es als kleines Experiment und war gespannt darauf, ob mir die erste Folge des „Literarischen Quartetts“ gut 35 Jahre nach ihrer ersten Ausstrahlung gefallen würde. Die Folge kann man sich sich > HIER < bei YouTube ansehen.

Und natürlich gefällt mir die Sendung. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen und in Marcel Reich-Ranicki einen ‚alten‘ Bekannten wieder zu treffen. Mir fällt wieder ein, dass ich große Sympathien für ihn hege und ich erinnere mich auch daran, dass ich irgendwann mit großem Interesse seine Biografie „Mein Leben“ gelesen habe, auch wenn er mich mit seinem kulturellen Wissen oftmals abhängte (was ja leider auch nicht allzu schwierig ist).

Zu den Büchern der ersten Sendung gehörte unter anderem „Die schöne Frau Seidenman“ von Andrzej Szczypiorski, das ich nach der glühenden Lobrede von Marcel Reich-Ranicki dann auch gleich las. In diesem Buch geht es um die Judenverfolgung und den Widerstand gegen die deutsche Besatzung im Warschau der Jahre 1942 und 1943. Die Bilder und Personen hängen in einer losen Handlung zusammen. Für mich manches Mal zu lose, aber doch in einem Maße, dass man Zusammenhänge herstellen kann und sich in die Personen und Problematiken in ihrer Abscheulichkeit hineinversetzen kann. Als ich mir nach dem Lesen noch einmal die Buchbesprechung des Literarischen Quartetts anschaue, habe ich aber letztlich doch wieder den Eindruck, ein anderes Buch gelesen zu haben. Mir fehlt halt der Hintergrund der Kritiker und ich lese Bücher, wie wohl jeder, immer nur mit meinem eigenen Wissen und meiner eigenen Lebensgeschichte im Gepäck. Dennoch empfinde ich Reich-Ranickis Sicht als Zeitzeuge auf dieses Buch in dieser Runde als wertvoll und den Roman interessant, auch wenn er nicht gerade zu meinen Highlights gehört.

Ansonsten ploppen in dieser Sendung wieder einmal meine Bildungslücken auf, aber ich höre gespannt und manchmal auch amüsiert zu. Die Sendung hat mir Spaß gemacht und ich nehme sogar etwas von diesem kleinen Ausflug in die Vergangenheit mit: Um Buchtipps zu finden, die zu einem passen, gibt es nichts Wertvolleres als andere Leserinnen und Leser zu finden, die ähnlich ticken, wie man selbst. Aber ein Blick über den eigenen Tellerrand kann halt auch nicht schaden um einem neue Perspektiven zu eröffnen und mal wieder Bücher außerhalb der eigenen Komfortzone zu lesen, egal, ob sie einem letztlich gefallen oder nicht.

Fotoprojekt „52frames“: Week 2: Blur The Action

In dieser Woche besteht bei 52frames.com die Fotoaufgabe darin, durch die festgehaltene Bewegungsunschärfe dem Bild eine stärkere Aussage zu verleihen. Um den Verwischeffekt zu erzielen, muss eine längere Verschlusszeit gewählt werden, was auch den Einsatz meines Stativs erforderlich machen würde, so viel war mir von vornherein klar. Und so machten mein Herzbube und ich uns auf den Weg um vorbeiziehende Wolken und sich drehende Windräder zu fotografieren. Leider habe ich jedoch vergessen meinen Satz Filter mitzunehmen und so konnte ich nur einen minimalen und recht unspektakulären Wischeffekt festhalten und erzeugte stattdessen viele gnadenlos überbelichtete Bilder.

Glücklicherweise gab es aber auch noch einen Plan B. Zu Hause verwandelte sich mein Herzbube in den Mann mit dem Zylinder, nahm in meinem Lieblingslesesessel platz und übte sich im Superschnelllesen. Mit einer Verschlusszeit von 1/10 Sekunde konnte ich seine Superkraft bildlich einfangen. Als Belohnung gab es dann nachher für uns erstmal ein Tässchen Kaffee und ein leckeres Stück Käsekuchen.

Deutschlands schrägste Orte – Pia Volk

Der Klappentext dieses Buches verrät, dass die Geographin und Journalistin Pia Volk sich zwischen Wattenmeer und Allgäu, zwischen dem Frankfurter Mainufter und dem Sorbenland umgesehen hat und dabei auf lauter schräge und seltsame Orte gestoßen ist: eine Eiche mit eigener Adresse; ein fortgespültes Atlantis in der Nordsee; ein Kronleuchter in der Kölner Kanalisation; die letzte noch erhaltene Grenzschleuse für sowjetzonale Agenten und noch so einiges mehr.

Das hörte sich für mich spannend an und ich war neugierig auf die geheimen Plätze, obskuren Objekte und bizarren Landschaften, die Deutschland abseits bekannter Pfade zu bieten hat. Zu gerne lassen mein Herzbube und ich uns von kleinen und großen Besonderheiten überraschen, die uns bei dem Besuch von Lost Places oder bei der Jagd nach Geocaches begegnen und die wir vorher gar nicht auf dem Schirm hatten. Etwas in der Art erhoffte ich mir von diesem Buch, das ich für eine Sammlung interessanter Sehenswürdigkeiten hielt, denen man vielleicht bei einem Urlaub in Deutschland einen Besuch abstatten könnte, wenn man sich gerade in der Nähe aufhielt. Erst recht wurde die Erwartung bei mir geweckt, weil sich das Buch als Fremdenführer für Einheimische betitelt. Doch bei näherem hinsehen, will es das eigentlich gar nicht sein.

Es lädt nicht ein diese Orte selbst zu besuchen, zumal dies bei einigen vermutlich auch gar nicht möglich ist. Man kann jedoch zumindest anhand der genannten Koordinaten herausbekommen, wo man sie finden kann. Als mir bewusst wurde, dass ich mir von dem Buch etwas anderes erwartet hatte, war ich zunächst ein wenig enttäuscht. Aber mich interessierten halt die Kuriositäten, die Deutschland zu bieten hat und so las ich dennoch weiter und wurde mit der Zeit immer offener für das, was die Autorin zu berichten hatte.

Sie ist einen Pfad entlanggewandert, der über das Gelände eines Atomkraftwerks führt, und hat einen Truppenübungsplatz durchquert auf dem Weg zu mächtigen Gräbern, von denen niemand weiß, wie sie gebaut wurden. Sie ist über eine mit Hohlräumen durchsetzte Felslandschaft gesprungen, in der alles Wasser verschwindet, und hat sich erklären lassen, wie man von einem Kirchturm auf das wohl gigantischste Ereignis der deutschen Erdgeschichte schließen kann. Sie hat sich sorbische Märchen angehört, saterfriesische Sprichwörter sowie Töne, die Jahre anhalten. Über all diese bizarren Landschaften, exzentrischen Welten und obskuren Objekte berichtet sie. Unterhaltsam führt sie zu geographischen und historischen Kuriositäten und lehrt uns, das eigene Land mal anders zu betrachten. Und so hat mir das Buch letztlich doch Spaß gemacht.

-> Zur Leseprobe

Pia Volk
Deutschlands schrägste Orte
Ein Fremdenführer für Einheimische
Gebundene Ausgabe, 256 Seiten
ISBN: 978-3406767371
Preis: 20,00 € [D]
Verlag: C.H.Beck
Erschienen: 24. September 2021

Fotoprojekt „52frames“: Week 1: Self-Portrait

Die erste Woche im neuen Jahr ist in vollem Gange und es ist für mich an der Zeit, etwas von dem Umzusetzen, was ich mir für 2023 vorgenommen habe: Ich nehme wieder an dem Fotoprojekt 52frames.com teil. Im vergangenen Jahr hatte ich pausiert und muss doch zugeben, dass ich es vermisst habe mich in jeder Woche einem bestimmten Fotothema zu stellen und mich dabei auch näher mit meiner Kamera zu beschäftigen.

Bei dem ersten Thema in diesem Jahr geht es um das Selbstportrait. Gelobt sei das Smartphone, mit dem ich sogar ein Selfie machten konnte, mit dem ich auch zufrieden war. Eigentlich sollte das Handy mit dem Selfie mit aufs Bild, aber ich muss gestehen, dass ich das nicht sauber hinbekommen habe. Mit Lightroom & Photoshop hätte ich es vielleicht hinbekommen, aber ich habe mich vor ein paar Jahren von der Abo-Software verabschiedet und bin zu Luminar AI und Affinity Photo 1.10 gewechselt. Auch wenn ich damit meist alles umsetzen kann, was ich möchte, reichen meine Fähigkeiten immer noch nicht für die Feinheiten. Und so wollten die beiden Bilder (auf einem fehlt die Kamera, auf dem anderen das Smartphone) bei mir in der Software einfach nicht zu einem harmonischen Ganzen werden. Also lud ich das Kamerabild in die Affinity-Software, machte einen Screenshot und setzte diesen auf meinem Monitor in Szene. Die Kamera konnte jetzt auf dem Schreibtisch mittels Gorillapod positioniert werden und das Selfie mit dem Smartphone hielt ich mit der rechten Hand ins Bild, um dann umständlich mit der linken Hand quer über die Kamera zu greifen um den Auslöser zu erreichen. Natürlich klappte nicht alles auf Anhieb. Mal war das Handy zu nah am Monitor und mal zu weit weg. Aber schließlich war doch das Bild im Kasten:

Und was habe ich dabei gelernt? Dass ich mit der Unperfektion, die sich durch Unschärfen und Unzufriedenheiten in der Bildkomposition ergeben, leben kann, wenn dabei ein ungewöhnliches Ergebnis heraus kommt. Außerdem sollte ich mich wohl endlich intensiver mit Affinity Photo beschäftigen, anstatt immer wieder Photoshop hinterher zu heulen.

Tag 24 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

🎄Ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich euch 🎄und zeige euch heute ein Regalfach, in dem nicht nur ein Weihnachtsbuch zu finden ist, sondern in dem auch besondere Ausgaben von Büchern zu sehen sind.

Ich habe sie euch verlinkt, um euch zu den Leseproben und Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Das Schmuckstück in diesem Regal ist von J.R.R. Tolkien Der Herr der Ringe mit Illustrationen von Alan Lee und aus dem Englischen übersetzt von Margaret Carroux. Unglaublich schön und ein Bändchen von unserem Besuch bei den Tolkien Tagen ist auch noch als Andenken hierher gewandert. Weiter hinten im Regalfach steht von der gleichen Übersetzerin auch der grüne Schuber mit den drei Teilen. Gleich daneben bewahren wir die BluRay Box der Spielfilm Trilogie in der Extended Edition auf.

Das große Hobbit Buch mit dem kompletten Text mit Kommentaren und Bildern herausgegeben von Douglas A. Anderson war ein Buch, dem ich bei seinem Erscheinen auch nicht widerstehen konnte. Hinten im Regalfach sind auch hierzu die Verfilmungen zu finden. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise und Smaugs Einöde als BluRays und Die Schlacht der fünf Heere als DVD-Version. Mein innerer Monk jault auf, aber immerhin handelt es sich bei allen um Extended Versions.

Und dann sind da noch die „Briefe vom Weihnachtsmann“ von J.R.R. Tolkien. Irgendwie reizend.

H.P. Lovecraft – Das Werk die große kommentierte Ausgabe herausgegeben von Leslie S. Klinger habe ich meinem Herzbuben mal geschenkt, weil er mir immer so sehr von diesem Autor vorgeschwärmt hat. Ich selbst habe vor Jahren mal „Der Schatten über Innsmouth“ als Hörbuch angehört, aber so richtig packen konnte es mich nicht. Horrorliteratur mochte ich jedoch als Jugendliche sehr gern und könnte mir vorstellen, dass mir diese Geschichte in der Zeit besser gefallen hätte.

In diesem Regalfach wird natürlich nichts aussortiert, weil bei diesen Büchern (und Filmen) dem Herzbuben und mir einfach das Herz aufgeht.

Und an dieser Stelle endet meine Bücherregaltour, obwohl ich euch nicht alle Regalfächer und Regale gezeigt habe. Es gibt noch einige Romane, weitere Sachbücher und auch Kochbücher, die inzwischen abgestaubt wurden und wieder einen sauberen Platz gefunden haben. Es war für mich eine tolle Aktion, jedes Buch noch einmal zur Hand zu nehmen und darauf hin zu überprüfen, ob es noch von Bedeutung für mich ist. Ein bisschen habe ich dabei hier auf dem Blog aus dem Nähkästchen geplaudert und bin im nachhinein noch erstaunt darüber, wie viel so ein Bücherregal über seine Besitzerin verraten kann. Mir hat es großen Spaß gemacht und ich hoffe, ihr hattet auch ein wenig Freude dabei.

Ich mache nun eine kleine Blogpause, wünsche euch gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch und freue mich euch im nächsten Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen. Lasst es euch gut gehen und hoffentlich bis bald!