erLESENer Mai

Im Mai durchdachte ich meine Mutter-Tochter-Rolle, tauchte in amüsante Miniaturwelten ab, verschwurbelten Worte mir die Sinne, frischte ich meinen gestalterischen Kameradurchblick auf, erfuhr endlich die ganze Wahrheit über Harmony Bay und starb fast vor Durst.

Bücherwelten – psychisch und physisch herausaufordernd…

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Unsere Mütter von Silia Wiebe
Geschichten von komplizierten Mutter-Tochter-Beziehungen, die meist auf ihre ganz spezielle Art liebevoll sein, beziehungsweise werden können. Nicht einfach, aber auch nicht hoffnungslos.

Lifestyle von Frank Kunert
Die Arbeitsweise des Fotografen mit amüsanten Bildern seiner kleinen Welten.

Das Haus aus Stein von Aslı Erdoğan
Ein poetisches Buch mit teilweise beeindruckender Wortwahl, zu dem mir der Zugang fehlte.

Der fotografische Blick von Michael Freeman
Immer noch ein gutes Buch über Bildkomposition und Gestaltung.

Monster 1983 (3. Staffel) von Ivar Leon Menger
Die letzte Staffel der Hörspiel-Trilogie, die für mich insgesamt ein echtes Highlight war.

Dry von Neal und Jarrod Shusterman
Ein packendes Jugendbuch das aufzeigt, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.

Lichtspielereien in der Lesepause

Manchmal heißt es früh raus aus den Federn, die Kamera geschnappt und ab in die Natur. Mit ein wenig Glück erwartet einen im Januar am Niederrhein etwas Schnee und Morgennebel. Doch sicher ist immer nur eines: Das anschließende Frühstück schmeckt gleich umso besser, wenn der eisige Wind langsam in Vergessenheit gerät und nur noch die schönen Eindrücke zurück bleiben.

Einige dieser Impressionen habe ich versucht mit der Kamera meines Herzbuben einzufangen: