#bücherschrankschatz im September

Im vergangenen Monat hat sich der öffentliche Bücherschrank im Ort allmählich wieder gefüllt, doch gestern fand ich ihn erneut komplett leergeräumt und mit dem Corona-Hinweis versehen vor. Ein trauriges Bild.

Für mich persönlich fühlt es sich hier nach Übereifer an, während an anderer Stelle zumindest in Nordrhein Westfalen gerade für meine Begriffe etwas zu sehr gelockert wird. Aber da werden in Zeiten von Corona sicherlich überall viele auch ganz subjektive Kämpfe ausgefochten, die der Angst geschuldet sind und unterschiedlich empfunden werden. Schwierig, es allen recht zu machen.

Für uns geht von den öffentlichen Bücherschränken eine abschätzbare Gefahr aus, die sich mit den üblichen Hygieneregeln allerdings in Grenzen hält. Und da wir noch etwas im Nachbarort zu tun hatten und „Krabat“ von Otfried Preußler sowieso dabei hatten, haben wir dort eine gut sortierte wunderschöne Büchertelefonzelle mit englischem Touch gefunden, der wir das Buch dann überlassen haben.

Ich selbst bin auf die Geschichte rund um Krabat erst vor einigen Jahren durch dieses Lied aufmerksam geworden und wollte mehr erfahren. Es hat sich gelohnt – ein wunderbares Buch, auch für Erwachsene.

Aber eigentlich hatte ich ja den Bücherschrank in meinem Wohnort unterstützen wollen. Doch dieser ist innerlich tot. Dem Virus zum Opfer gefallen.

Übereifer? Willkür? Oder vielleicht doch berechtigte Sorge? Wie ist das bei euren öffentlichen Bücherschränken? Und wie ist eure Meinung dazu?

#bücherschrankschatz im August

„Und Mo begann, die Stille mit Wörtern zu füllen. Er lockte sie von den Seiten, als hätten sie nur auf seine Stimme gewartet – lange und kurze, spitznasige und weiche, schnurrende, gurrende Wörter. Sie tanzten durchs Zimmer, malten Bilder aus buntem Glas und kitzelten auf der Haut. Selbst als Maggie einnickte, hörte sie sie immer noch, obwohl Mo das Buch längst wieder zugeschlagen hatte. Wörter, die ihr die Welt erklärten, die dunkle und die helle Seite, und eine Mauer bauten gegen alle bösen Träume…“ (Tintenherz – Cornelia Funke)

#bücherschrankschatz_08_2020

Ein Herzensbuch, das ich gerne noch einmal ein erstes Mal entdecken würde und nun vertrauensvoll dem Kinderfach des Bücherschranks überlasse, der hier immer noch ungewöhnlich leer aussieht.

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Cornelia Funke
Tintenherz (Band 1)
Gebunden, 576 Seiten
ISBN: 978-3-7915-0465-0
Preis: € (D) 20,00
Verlag: Oetinger
Empfehlung: Für Jugendliche und Erwachsene
Erschienen: 01.08.2003

Anarchie am Bücherschrank

Am 5. April 2020 hatte ich hier von der Zwangspause unseres örtlichen Bücherschranks berichtet. Eine unnötige Maßnahme, wie ich finde und selbst Fachleute haben im Laufe der Zeit die eingeschränkte Unbedenklichkeit öffentlicher Bücherschränke und Büchertelefonzellen bestätigt. Denn Händewaschen ist nach dem Aufenthalt in der feindlichen Corona-Außenwelt und dem Anfassen unterschiedlichster Dinge, unter anderem auch Türgriffe, sowieso ein Muss.

Doch auch wenn sich inzwischen vielerlei Maßnahmen gelockert haben, blieben die Warnschilder weiterhin und die Bücher kehrten nicht zurück. Immer mal wieder schaute ich dort vorbei. So ein komplett leerer Bücherschrank ist tatsächlich noch trauriger, als einer, in dem die Bücher kreuz und quer durcheinander liegen. Aber dann fanden sich ganz allmählich vereinzelte Bücher dort ein. Todesmutige Bücherfreunde mussten sie dort hineingestellt haben. Und irgendwer hat sich wohl auch ein Herz gefasst und vor kurzem die Warnschilder abgenommen. Sie liegen nun wie Fremdkörper zwischen den Büchern und wollen nicht mehr beachtet werden. Ich mag sie auch nicht mehr sehen, weil ich enttäuscht bin. Die nahe gelegene Bücherei, von der die Warnschildaktion ausgegangen war, kümmerte sich im Nachgang nicht mehr um diesen Bücherschrank, sondern geht nun in Sommerpause wie via Facebook verkündet wurde. Sehr schade.

#bücherschrankschatz_07_2020

Bei meinem letzten Besuch machte ich jedoch endlich das, was ich schon vor Monaten geplant hatte: Ich überließ dem Bücherschrank „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Wenigstens ein Buch für das Kinderfach. Ich hoffe, es macht Freude und verzaubert einen jungen Leser so sehr, wie es das vor Jahren bei mir getan hat 💕

#bücherschrankschatz – COVID-19-Pause

#bücherschrankschatz_04_2020

Einerseits freue ich mich, dass die nahe gelegene örtliche Bücherei sich dieses Bücherschranks angenommen hat, andererseits finde ich diese Maßnahme sehr schade. Denn gerade jetzt haben viele Menschen die Zeit und vielleicht auch die Lust zu lesen. Ich selbst habe meinen Besuch dort wie gehabt mit dem notwendigen Wocheneinkauf verbunden und „Harry Potter und den Stein der Weisen“ ein wenig enttäuscht wieder mitgenommen. Gerne hätte ich dieses Buch dort gelassen und hatte mich darauf gefreut, einem jungen Leser das Versinken in dieser magischen Welt zu ermöglichen – gerade zu dieser für alle sehr eigenartigen Zeit. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und gute Bücher verderben ja glücklicherweise auch nicht.

Edit 06.04.2020: Hierzu ein interessanter Artikel der SZ: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-muenchen-buecherschraenke-1.4856960

#bücherschrankschatz – März 2020

#bücherschrankschatzViele öffentliche Bücherschränke werden ja bereits liebevoll bestückt und gepflegt, aber andere können ein wenig Unterstützung brauchen und da soll die Mitmachaktion #bücherschrankschatz einfach ein wenig helfen. -> Mach doch auch mit!



Bei diesem Besuch bietet der Bücherschrank ein recht überschaubares, aber auch sehr blasses Bild. Ich rücke einige Bücher zurecht und sorge ein wenig für einen aufgeräumten Gesamteindruck. Es gibt kaum bekannte Titel und auch im Kinderfach befindet sich kaum etwas, was junge Leser entdecken könnten.

Ich bin fast in Versuchung die Kinder- und Jugendbücher, die ich in den kommenden Monaten dem Bücherschrank spenden möchte, in einem Rutsch dort zu lassen, weil ich das Angebot gerade so traurig dort finde. Aber tatsächlich habe ich nur „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain dabei. Ein Buch, das ich als Kind sehr gern mochte und von dem ich mir wünschen würde, dass eine junge Leseratte es ebenfalls mit Freude für sich entdecken kann.

#bücherschrankschatz_03_2020

Der Klappentext verrät: Hemingway nannte Mark Twains ‚Abenteuer des Huckleberry Finn‘ von 1885 ‚das beste Buch, das wir je gehabt haben‘! Der Roman ist ein Klassiker der Jugendliteratur, doch seine Bedeutung geht weit darüber hinaus: Kunstvoll eingebettet in die spannungsgeladene Geschichte einer Flucht aus bedrückenden Verhältnissen werden mit der vorbehaltlosen Freundschaft zwischen dem jungen Huck Finn und dem Sklaven Jim Menschlichkeit und Zivilisationskritik zum zentralen Motiv der Handlung.

Mark Twain
Die Abenteuer des Huckleberry Finn
Hardcover, 320 Seiten
ISBN 978-3730602263
Preis: 4,95 €
Verlag:  Anaconda Verlag
Alter: 10 – 12 Jahre
erschienen: 1884

Wie sieht der öffentliche Bücherschrank bei euch aus? Kennt oder unterstützt ihr bereits einen öffentlichen Bücherschrank und wenn ja, welches Buch stellt ihr im März dort unter?

#bücherschrankschatz – Februar 2020

#bücherschrankschatzViele öffentliche Bücherschränke werden ja bereits liebevoll bestückt und gepflegt, aber andere können ein wenig Unterstützung brauchen und da soll die Mitmachaktion #bücherschrankschatz einfach ein wenig helfen. -> Mach doch auch mit!



Nur ein kurzer Besuch beim Bücherschrank, denn hier sieht eigentlich alles ganz gut aus. Lediglich die sowieso schon spärlich vorhandenen Kinderbücher sind kreuz und quer einsortiert, anstatt in dem dafür vorgesehenen Fach zu stehen. Das ist jedoch schnell behoben und auch mein mitgebrachtes Kinderbuch findet schnell seinen neuen Platz.

Dabei habe ich dieses Mal die Taschenbuchausgabe eines Buches, das ich selbst vor ewigen Zeiten als Hardcover besaß und als Kind gern gelesen habe. Längst weiß ich nicht mehr, worum es in dem Buch eigentlich geht, aber ich mag auch heute noch den frechen Titel, von dem ich mir erhoffe, dass er vielleicht eine junge Leseratte neugierig auf das Buch macht.

#bücherschrankschatz_02_2020

Der Klappentext verrät: Mit Majestät will dieses Kürbis-Gurken-Kronen-Ding angeredet werden, das da plötzlich in der Küche der Familie Hogelmann sitzt und um politisches Asyl bittet. «In diesem Buch erzähle ich, Wolfgang Hogelmann, wie wir den blöden Gurkinger und Kellerkönig Kumi-Ori vertrieben haben. Er hat die ganze Familie furchtbar geärgert. Gemein war er auch. Dann ist noch in der Schule was passiert. Aber das ist noch nicht alles …» Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Christine Nöstliner
Wir pfeifen auf den Gurkenkönig
Taschenbuch, 160 Seiten
ISBN 978-3-499-20153-0
Preis: 8,00 €
Verlag:  rororo rotfuchs
Alter: ab 9 Jahre
erschienen: 01.07.1977

Wie sieht der öffentliche Bücherschrank bei euch aus? Kennt oder unterstützt ihr bereits einen öffentlichen Bücherschrank und wenn ja, welches Buch stellt ihr im Februar dort unter?

#bücherschrankschatz – Januar 2020

#bücherschrankschatzViele öffentliche Bücherschränke werden ja bereits liebevoll bestückt und gepflegt, aber andere können ein wenig Unterstützung brauchen und da soll die Mitmachaktion #bücherschrankschatz einfach ein wenig helfen. -> Mach doch auch mit!



Damit, regelmäßig ein Mal im Monat einen Spaziergang zum Öffentlichen Bücherschrank zu machen, dort nach dem rechten zu sehen, ein wenig die Bücher zurechtzurücken oder wieder vernünftig hinzustellen und mein mitgebrachtes Buch einzusortieren, habe ich vor einem Jahr begonnen. Tatsächlich scheint dort jemand die Verantwortung übernommen zu haben und Bücher auszusortieren, vielleicht sogar auch einfach nur auszutauschen, so dass sich der Gesamtzustand des Bücherschranks unabhängig von meinen Besuchen erheblich gebessert hat. Eine schöne Entwicklung, die mir viel Freude macht, auch wenn ich sehr selten für mich Bücher von dort mitnehme. Das liegt aber nicht an dem Buchangebot, sondern vielmehr daran, dass ich mich meist bewusst zurückhalte, um meinen SuB nicht noch weiter auszubauen.

Einzig bei den Kinder- und Jugendbüchern sieht es dort oft nicht sehr rosig aus, weshalb ich mich entschlossen habe, dass meine Buchspenden in diesem Jahr aus diesem Bereich kommen sollen. Den Anfang mache ich mit „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien:

#bücherschrankschatz_01_2020

Die Vorgeschichte zu „Herr der Ringe“: Bilbo Beutlin, ein angesehener Hobbit, findet sich eines Morgens in der Gesellschaft von Gandalf, dem Zauberer, wieder – und von dreizehn Zwergen, die einer nach dem anderen unangemeldet in seine Wohnhöhle hereinplatzen. Und damit ist es mit seinem geruhsamen Leben vorbei. Gepackt von einer für Hobbits ungewöhnlichen Abenteuerlust nimmt er den Auftrag an, den Zwergenschatz, den der Drache Smaug einst gestohlen hatte, wieder zurückzuholen. Kein leichtes Unterfangen, denn Smaug sieht es gar nicht gerne, wenn jemand seinem Goldschatz zu nahe kommt.

J.R.R. Tolkien
Der kleine Hobbit
Aus dem Englischen von Walter Scherf
Mit Vignetten von Max Meinzold
Taschenbuch, 400 Seiten
ISBN 978-3-423-71566-9
Preis: EUR 9,95 € [DE], EUR 10,30 € [A]
Verlag: dtv junior
Alter: ab 12

Wie sieht der öffentliche Bücherschrank bei euch aus? Kennt oder unterstützt ihr bereits einen öffentlichen Bücherschrank und wenn ja, welches Buch stellt ihr im Januar dort unter?

#bücherschrankschatz – Dezember 2019

#bücherschrankschatzViele öffentliche Bücherschränke werden ja bereits liebevoll bestückt und gepflegt, aber andere können ein wenig Unterstützung brauchen und da soll die Mitmachaktion #bücherschrankschatz einfach ein wenig helfen. -> Mach doch auch mit!



Dieses Mal ging es für mich mit leichter Verspätung zum öffentlichen Bücherschrank unseres kleinen Städtchens. Ordentlich sieht es hier aus und auf Anhieb fallen mir dieses Mal viele Thriller ins Auge, die ich noch nicht kenne. Bücher, mit denen beim Lesen gut umgegangen wurde und die noch nicht allzu viele Hände durchlaufen haben können. Mir macht es Spaß hier zu stöbern und ich bin fast ein wenig stolz, dass ich kein Buch für mich mitnehme, sondern nur einen Platz für mein mitgebrachtes finde. Im November habe ich einige von den Büchern gelesen, die sich zum Teil schon sehr lange auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) tummelten und mich darüber gefreut, wie viel Gutes sich darunter befand. Dort will ich erstmal weiterstöbern und halte mich am Bücherschrank zurück.

Mitgebracht habe ich dieses Mal ein Buch, das Teil einer Reihe ist und mich seinerzeit sehr begeistern konnte. Ich wollte immer mal weiterlesen, habe aber tatsächlich nie zu dem zweiten Buch gegriffen, das sich seit Jahrzehnten auf meinem SuB befindet. Der Verfilmung durch die Serie „Outlander“ konnte ich hingegen nicht widerstehen, obwohl mich Schnulziges normalerweise nicht so leicht packen kann. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel 😉

2019_12_#bücherschrankschatz

Diana Gabaldons opulenter historischer Roman um das Liebespaar Claire Randall und Jamie Fraser, der in den USA bereits für Furore gesorgt hatte, wurde auch in Deutschland zum Überraschungsbestseller des Jahres 1995. Mit unglaublichem geschichtlichen Wissensschatz, weiblichem Einfühlungsvermögen und herzerfrischendem Humor erweckte die Autorin das wilde schottische Hochland des 18. Jahrhunderts zu neuem, farbenprächtigem Leben.

Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.

Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.

Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion und tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.
Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit…

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Diana Gabaldon
Outlander – Feuer und Stein
Übersetzt von: Barbara Schnell
Taschenbuch, 1136 Seiten
ISBN: 978-3-426-51802-1
Preis: € 18,00[D] inkl. MwSt.
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen am 04.05.2015 (Erstveröffentlichung 1991 unter dem englischen Titel „Outlander“ in New York)

Wie sieht der öffentliche Bücherschrank bei euch aus? Kennt oder unterstützt ihr bereits einen öffentlichen Bücherschrank und wenn ja, welches gute Buch stellt ihr im Dezember dort unter?

#bücherschrankschatz – November 2019

#bücherschrankschatzViele öffentliche Bücherschränke werden ja bereits liebevoll bestückt und gepflegt, aber andere können ein wenig Unterstützung brauchen und da soll die Mitmachaktion #bücherschrankschatz einfach ein wenig helfen. -> Mach doch auch mit!



Dieses mal war es nur eine kurze Stippvisite bei dem Bücherschrank. Gut sieht’s hier aus und er ist wohl auch gut besucht – zumindest findet sich auch gleich eine weitere Bücherfreundin ein, als ich mein Buch für diesen Monat in den Schrank stelle. Es handelt sich um ein Buch von Frank Schätzing, das ich nach dem Schwarm las. Eine ganz andere Thematik, aber ich war dennoch begeistert:

2019_11_#bücherschrankschatz

Köln im Jahr 1260: Jacop der Fuchs, ein liebenswerter Dieb und Herumtreiber, wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Er sieht, wie eine düstere Gestalt den Kölner Dombaumeister vom Gerüst in den Tod stößt. Aber er selbst muss auch gesehen worden sein. Denn jeder, dem Jacop diese Geschichte erzählt, ist kurze Zeit später tot. Dem jungen Mann wird schnell klar, dass er nur eine Chance hat, seine Haut zu retten. Er muss den Täter entlarven, bevor auch er zu seinem Opfer wird.

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Frank Schätzing
Tod und Teufel
Taschenbuch, 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-45531-7
Preis: € 11,00[D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann
Erschienen am 01.07.2003

Wie sieht der öffentliche Bücherschrank bei euch aus? Kennt oder unterstützt ihr bereits einen öffentlichen Bücherschrank und wenn ja, welches gute Buch stellt ihr im November dort unter?

#bücherschrankschatz – Oktober 2019

#bücherschrankschatzViele öffentliche Bücherschränke werden ja bereits liebevoll bestückt und gepflegt, aber andere können ein wenig Unterstützung brauchen und da soll die Mitmachaktion #bücherschrankschatz einfach ein wenig helfen. -> Mach doch auch mit!



Ein unspektakulärer Besuch beim Bücherschrank. Das Wetter ist grau und ebenso fad, wie das Erscheinungsbild dieses Schrankes. Keine guten alten Bekannten, deren Titel einem bereits mit einem Blick das Herz erwärmen und einen manchmal sogar schwärmen lassen. Viel Unbekanntes, Abgegriffenes, Ungeliebtes, Aussortieres. Soweit der erste Blick. Aber auf den zweiten, beziehungsweise dritten Blick ist doch wieder Schönes zu finden, von dem ich denke, dass sich der ein oder andere darüber freuen wird. Gerne stelle ich ein Buch dazu, dass ich vor etlichen Jahren sehr gerne las:

2019_10_#bücherschrankschatz

Wer sind wir? Woher kommen wir? Als sich der 12-jährige Hans-Thomas mit seinem Vater aufmacht, seine Mutter Anita zu suchen, gelangt er auf mysteriöse Weise in den Besitz eines winzigen Buches. Es birgt ein großes Geheimnis und gibt ihm Rätsel auf. Doch das Sichwundern über die Welt und die unglaublichen Dinge, die darin möglich sind, stehen am Anfang eines jeden Philosophierens. Dies ist die Geschichte einer gleich dreifachen Reise: einer wirklichen nach Griechenland, einer phantastischen auf eine Insel, wo auf geheimnisvolle Weise ein Kartenspiel zum Leben erwacht, und einer gedanklichen in die Philosophie. Jede für sich wäre abenteuerlich genug – zu einer raffinierten Romanhandlung verwoben, werden sie zu einem Leseerlebnis der besonderen Art.

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Jostein Gaarder
Das Kartengeheimnis
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
Taschenbuch, 352 Seiten, ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-423-62077-2
Preis: EUR 10,95 € [DE], EUR 11,30 € [A]
Verlag: dtv, Reihe Hanser
Erschienen am 01.04.1998

Wie sieht der öffentliche Bücherschrank bei euch aus? Kennt oder unterstützt ihr bereits einen öffentlichen Bücherschrank und wenn ja, welches gute Buch stellt ihr im Oktober dort unter?