Foto der Woche (47. KW)

Bei dieser Aktion von Aequitas et Veritas geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man ’stolpert‘. Et voilà:

Bild von einem Dummy in einem weißen Kleinwagen mit kaputter Front vor einem Baum

Ich bin nicht direkt darüber gestolpert, aber dieser Anblick zwingt mich immer wieder zum Hinschauen und erinnerte mich erst gestern wieder daran, dass ich selbst vor Jahren mit meinem kleinen weißen Auto über die spiegelglatte Fahrbahn rutschend vor einem Baum etwa dieser Größe zum stehen kam. Nicht einmal der Airbag hatte sich damals geöffnet und mein Wagen sah glücklicherweise auch nicht so ramponiert aus. Er hätte aber auch nicht so ein gutes Werbeobjekt für ein Kfz-Sachverständigenbüro abgegeben. Ein Glück!

Foto der Woche (46. KW)

In dieser Woche wollte es die Foto-Challenge von 52frames, dass ich Bilder mit dem Smartphone mache – und ich habe es genossen. In der letzten Zeit bin ich oft mit komplettem Marschgepack, wie ich es immer nenne, wenn ich meine komplette Fotoausrüstung mitschleppe, losgezogen. Und genau das wird mir allmählich zu schwer, auch wenn in dieser Schlepperei eine gewisse Notwendigkeit begründet liegt. Denn natürlich brauche ich immer genau das, was ich gerade nicht dabei habe, wenn ich mal beschließe irgendetwas nicht mitzunehmen. Ein Wunder, dass ich nicht auch immer mein Stativ dabei habe…

Es war fast schon erfrischend, sich zum Fotografieren auf den Weg zu machen und nur das Handy einzustecken. Die Fotos sind tatsächlich nicht gerade berauschend geworden, manche aber immerhin ganz nett und für eines konnte ich mich dann auch als Projektbild entscheiden. Doch so richtig genossen habe ich es, als dieses Bild entstanden ist:

Mein Herzbube und ich waren gerade in einem sehr ruhigen ländlichen Gebiet unterwegs und konnten sie schon weitem kommen hören. Ich liebe das Geschnatter der Wildgänse. Und auch wenn ich wusste, dass dabei keine Fotos entstehen würden, die später zu meinen Lieblingsbildern zählen, bin ich begeistert mit den Augen und mit dem Handy ihrem Flug gefolgt und habe dabei Bilder gemacht. Ich war dabei so auf den Himmel und Wildgänse fixiert, dass ich gar nicht bemerkt habe, dass ich selbst beobachtet wurde. Der Spaziergänger fragte mich lächelnd, ob ich denn alle aufs Bild bekommen hätte, als ich schließlich den Blick vom Himmel löste. „Nicht ganz“, antwortete ich ebenfalls lächelnd. Wertvolle kleine Begegnungen in Zeiten von Corona – schön wenn man sich unmaskiert zulächeln und die Natur genießen kann.


Bei dieser Aktion von Aequitas et Veritas geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man ’stolpert‘.

Foto der Woche (45. KW)

Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es. Aber in diesem Fall schlief der frühe Vogel noch und ich hatte die Gelegenheit ihn beim Schlafen zu beobachten. Klein und unscheinbar, während um ihn herum die Nebelschwaden und die allmählich aufgehende Sonne für eine ganz unwirkliche aber wunderschöne Umgebung sorgten. Derzeit ist die Vogelgrippe wieder bei den Wildvögeln in Deutschland angekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass das kleine ‚Kerlchen‘ davon verschont bleibt.


Bei dieser Aktion von Aequitas et Veritas geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man ’stolpert‘.

Foto der Woche (43. KW)

Mein Leben ist derzeit bildschirmlastiger als normalerweise. Erst nahm mich in der Vorwoche die digitale Frankfurter Buchmesse in Beschlag und in dieser Woche folgte dann Adobe MAX in ebenfalls digitaler Form. Ich bin wirklich begeistert und hochgradig inspiriert. Aber das selbst aktiv werden und vor allem das aktiv sein kommt dabei schnell zu kurz. Gut wenn der innere Schweinehund einigermaßen im Zaum bleibt und einen zumindest das Sportprogramm bis auf wenige Ausnahmen absolvieren lässt. Außerdem stand für die Wochenaufgabe des Fotoprojekts 52 Frames eine Spiegelung auf dem Programm. Mein Herzbube und ich waren uns einig: Es sollte, nein es musste sich sogar ein Motiv draußen finden. Und weil Spiegelungen im Wasser ihren ganz eigenen Reiz haben können, spazierten wir auf der Suche danach ein wenig an der Niers entlang.

Wunderbar, sich die frische Luft um die Nase wehen zu lassen und dabei die Vielfalt der Farben zu genießen, die die Natur gerade zu bieten hat. Gelegentlich ließ sich sogar die Sonne blicken und zumindest für die Dauer unseres Spaziergangs regnete es nicht. Es tat unglaublich gut. Ich fotografierte zwar ein wenig, aber die Suche nach einer schönen Spiegelung habe ich irgendwann völlig vergessen. Oft blieb ich einfach nur stehen, atmete tief durch und nahm die schöne Umgebung ganz tief in mich auf. Dabei ist wohl auch dieses Bild entstanden. Das Foto für die Wochenaufgabe habe ich am nächsten Tag gemacht – abends, eher zufällig, auf dem Rückweg vom Einkaufen, mit dem Handy vor einer Riesenpfütze. Manche Motive finden einen dank innerem Autofokus, wenn man gar nicht mehr damit rechnet.


Bei dieser Aktion von Aequitas et Veritas geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man ’stolpert‘.

Foto der Woche (41. KW)

Dieses Bild entstand bei einem Waldspaziergang, bei dem wir geradezu in einen Pilzrausch gerieten, weil wir eine Stelle entdeckten, wo an jeder Ecke Pilze in allen möglichen Farben und Formen wuchsen. An manchen Bäumen krochen Armeen von Pilzen die Baumrinde hoch und die Trockenheit der vergangenen Sommermonate war bei dem leichten Nieselregen schnell vergessen. Herrlich! Ich liebe den Herbst!


Bei dieser Aktion von Aequitas et Veritas geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man ’stolpert‘.