umgeSCHAUt im August und September 2020

Fußball hat mich nie interessiert und wenn ich höre, wie mit Claudia Neumann umgegangen wurde, bin ich froh darum.

Selbstbehauptung durch Stil: Die Sapeurs im Congo wirken surreal und sind wohl für jeden Fotografen ein gefundenes Fressen.

Meine dunkle Vanessa“ habe ich bereits gelesen und habe immer noch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn ich an das Buch denke.

Hundert Augen“ klingt nach einer interessanten Mischung von Technik und Gefühlvollem.

Das Elena Ferrante Fieber hat mich bisher nicht ergriffen. Die neapolitanische Saga hat mich thematisch nicht angesprochen und wurde so hoch in den Himmel gelobt, dass ich lieber die Finger davon gelassen habe, um nicht enttäuscht zu werden. Fast bin ich versucht „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“ zum Einstieg probieren, obwohl mich auch diese Thematik nicht so recht fesseln will. Aber irgendetwas muss diese Autorin wohl können, dass sie so viele mit ihren Werken begeistern kann.

Leben ist ein unregelmäßiges Verb“ spricht mich hingegen sofort an. Das vielschichte facettenreiche Buch setze ich mir auf die Bücherwunschliste. Es macht mich neugierig.

Mit dem Sterben kann ich mich derzeit nicht beschäftigen, auch wenn mich das Buch „Mutter . Chronik eines Abschieds“ sehr berührt und ich es eigentlich lesen möchte.

Joachim Meyerhoffs neues Buch interessiert mich. Ob man wohl im Vorfeld seine anderen Bücher gelesen haben sollte? Zuhören mag ich dem Autor zumindest gern, ich werde mal in die Leseprobe hineinschauen.


Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

25.08.2020: Bücherjournal: Julia Westlake spricht über „Hat die überhaupt ne Erlaubnis, sich außerhalb der Küche aufzuhalten?“ von Claudia Neumann, „Sei kein Mann“ von JJ Bola, „Die Elenden“ von Anna Mayr, „Sicherheitszone“ von Katrin Seddig, „Das Meer in meinem Zimmer“ von Jana Scheerer, „Sapeurs. Ladies & Gentlemen of the Congo“ von Tariq Zaidi, „Marta schläft“ von Romy Hausmann.

28.08.2020: Das Literarische Quartett: Thea Dorn, Dörte Hansen, Christian Berkel und Vea Kaiser sprechen über „Meine dunkle Vanessa“ von Kate Elizabeth Russel, „Der letzte Satz“ von Robert Seethaler, „Die Scham“ von Annie Ernaux und „Hundert Augen“ von Samanta Schweblin.

01.09.2020: Literaturclub: Nicola Steiner, Laura de Weck, Martin Ebel und Oliver Schnyder diskutieren über Elena Ferrantes „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“, Rolf Lapperts „Leben ist ein unregelmässiges Verb“, Hilmar Klutes „Oberkampf“ sowie Melitta Brezniks „Mutter. Chronik eines Abschieds„.

13.09.2020: druckfrisch: Diagnose: Schlaganfall. In „Hamster im hinteren Stromgebiet“ erzählt Joachim Meyerhoff von den traumatischen, tragik-komischen und herzerwärmenden Erlebnissen nach einer solchen Gesundheitsattacke. Und Lola Randl: „Die Krone der Schöpfung“.

17.09.2020: lesenswert: Daniel Cohn-Bendit ist 75 Jahre alt geworden. Er hat drei Bücher ausgewählt, die für ihn in seinem Leben wichtig waren. Drei Bücher, die im ersten Halbjahr auf der SWR Bestenliste standen, stellen Insa Wilke und Denis Scheck im gemeinsamen Gespräch vor.

22.09.2020: lesenswert Quartett: Diskutiert wird im SWR2 lesenswert Quartett über von Judith Zander, Robert Seethaler, David Grossman und von Wolfram Eilenberger.

umgeSCHAUt im Juni 2020

📚 Ähnlich wie Vincent Klink habe ich mich auch erst kürzlich mit meinem Bücherregal beschäftigt. Gerne hätte ich es auch aufgeräumt, aber manches habe ich wohl nur umgeräumt, den Bestand noch weiter ausgedünnt und damit wohl eher durcheinander gebracht. Leben mit Büchern wird einfach nicht langweilig.

📚 Mir gefällt es richtig gut, dass bei lesenswert derzeit die Autoren ’nur‘ zugeschaltet werden und man sie deshalb in ihrer natürlichen Umgebung erleben darf. Das verschafft ungewöhnliche Einblicke.

📚 Das Interview mit Cornelia Funke macht mir richtig Lust darauf, noch einmal in die Tintenwelt einzutauchen. Dass sie nach Jahren eines ihrer anderen Bücher nochmal komplett überarbeitet hat, kann ich nachvollziehen – aber als Leserin würde ich ihr das vielleicht übel nehmen.

📚 Geradezu unwirklich und traumhaft schön sind die Bilder aus „Inseln des Nordens„.

📚 Unvorstellbar, dass es deutsche Verlage gegeben hat, die Pippi Langstrumpf abgelehnt haben.

📚 Den Literaturclub finde ich dieses Mal mitreißend und hätte große Lust alle vorgestellten Bücher zu lesen – bis auf eines. Das Buch in Schwiizerdütsch könnte ich nur bildlich erfassen, denn ich verstehe davon nicht ein Wort.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

04.06.2020: lesenswert
Denis Scheck ist vorübergehend in die Produktionswerkstatt des SWR gezogen: seine Gäste, die Jugendbuchautorin Cornelia Funke und Vincent Klink („Ein Bauch lustwandelt durch Wien“), Literat unter den deutschen Sterneköchen, sind zugeschaltet.

05.06.2020: Das Literarische Quartett
Gastgeberin Thea Dorn lädt in der Juni-Ausgabe wieder zum munteren Disput mit drei prominenten Gästen: Juli Zeh, Sven Regener und Jan Fleischhauer. Sie sprechen über „Zerstörung“ von Cécile Wejsbrot, „M. Der Sohn des Jahrhunderts“ von Antonio Scurati, „Berliner Briefe“ von Susanne Kerckhoff und „Der gute Sohn“ von Rob van Essen.

10.06.2020: Bücherjournal
Julia Westlake spricht über „Der Lügenbaron“ von Anna von Münchhausen, „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel, „Autobahn“ von Michael Kröchert, „Inseln Nordens“ von Stefan Forster, „Soko Heidefieber“ von Gerhard Henschel, „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren, „Der Empfänger“ von Ulla Lenze und „Lies. Das Buch“ von Hauke Hückstedt.

14.06.2020: Buchzeit im Sommer 2020
Im Frankfurter Osthafen diskutieren Barbara Vinken, Katrin Schumacher, Sandra Kegel und Gert Scobel über „Die Schauspielerin“ von Anne Enright, „Das wirkliche Leben“ von Adeline Dieudonné, „Ich bleibe hier“ von Marco Balzano und „Danach“ von Rachel Cusk.

30.06.2020: Literaturclub
Nicola Steiner, Laura de Weck, Milo Rau und Christian Schmid diskutieren über „Die Parade“ von Dave Eggers, „Danach“ von Rachel Cusk, „Nach der Flut das Feuer“ von James Baldwin, „Alpefisch“ von Andreas Neeser sowie „Tage mit Felice“ von Fabio Andina.

umgeSCHAUt im Mai 2020

📚 „Hundert Jahre Einsamkeit“ möchte ich gern für meine BUCHweltreise lesen. Das Quartett schwärmt wärmstens davon und mir ist dieser Klassiker zumindest namentlich ein Begriff.

📚 Das Literarische Quartett hat mir dieses Mal besser gefallen. Thea Dorn hat zu ihrem souveränen Auftreten zurück gefunden und besonders mit ihrer Anmoderation meinen Nerv getroffen.

📚 „Die Wand“ von Marlen Haushofer ist auch so ein Buch, das ich schon seit langem mal lesen möchte und doch ist für mich persönlich gerade nicht die richtige Zeit dafür. Ich wünsche mir manchmal, dass ich den Nerv für fluffig leichte Gute-Laune-Sommerliteratur hätte – zur Ablenkung, zur Aufheiterung. Aber davon werde ich irgendwie nicht satt, ähnlich wie bei schlecht gemachtem Fastfood.

📚 Ich mag Frank Schätzing, auch wenn mich seine letzten Bücher enttäuschten.

📚 Doris Dörrie hat mich mit ihrem Buch zum Schreiben wirklich inspirieren können. Aber auch ihr Schreibseminar bei der Bürgerakademie hat mir viel Spaß gemacht. Eine bereichernde Erfahrung.

📚 „Walden“ schreckt mich nach der Besprechung der Runde ab, auch wenn ich die Ausgabe aus dem Manesse Verlag wunderschön finde, wie auch die anderen Bücher dieses Verlages. Aber das Schwarmhörspiel „Zusammen Walden“ finde ich spannend, das schaue, beziehungsweise höre ich mir mal näher an. Ich mag Gemeinschaftsprojekte, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass es einen aus dem Lesefluss herausreißt, wenn mit jeder Seite die Stimme des Vorlesers wechselt.

📚 Merde, ich habe mich gespoilert. Das kommt davon, wenn man „1793“ noch nicht zuende gelesen hat und trotzdem die Vorstellung des nachfolgenden Buches „1794“ anschaut.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

01.05.2020: Das Literarische Quartett
Gastgeberin Thea Dorn lädt in der Mai-Ausgabe wieder zum munteren Disput mit drei prominenten Gästen: Eva Menasse, Eugen Ruge und Matthias Brandt. Im Gepäck: „Das wirkliche Leben“ von Adeline Dieudonné, „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Márquez, „Die langen Abende“ von Elisabeth Strout und „Der abenteuerliche Simlicissimus“ von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen.

06.05.2020: lesenswert
Denis Scheck und „lesenswert“ in besonderen Zeiten mit Buchempfehlungen: „Die Wand“ von Marlen Haushofer, „Krieg der Welten“ von H. G. Wells. Zugeschaltet sind Frank Schätzing und Richard Ford.

14.05.2020: lesenswert
In Zeiten von Corona wird die Sendung mit Denis Scheck wird nicht mehr im Palais Biron in Baden-Baden produziert, sondern in den Werkstätten und im Fundus des SWR. Als Gäste sind zugeschaltet Doris Dörrie („Leben, Schreiben, Atmen“) und Uwe Timm („Der Verrückte in den Dünen“). Die empfohlenen Bücher: „Der Stechlin“ von Theodor Fontane, „Der Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger und „Sämtliche Werke“ von Friedrich Hölderlin.

24.05.2020: druckfrisch
In seinem historischen Kriminalroman „1794“ erzählt Niklas Natt och Dag meisterhaft sinnlich von den Abgründen Stockholms. Außerdem: „Honigbienen – Geheimnisvolle Waldbewohner“ von Jürgen Tautz, Deutschlands bekanntestem Bienenforscher.

26.05.2020: Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Raoul Schrott und die Schauspielerin Sarah Spale diskutieren über Laetitia Colombanis „Das Haus der Frauen“, Hansjörg Schertenleibs „Palast der Stille“, Henry David Thoreaus „Walden„, Anne Enrights „Die Schauspielerin“ und Anna Burns’ „Milchmann“.

umgeSCHAUt im April 2020

📚 „In der Männerrepublik“ von Torsten Körner klingt nach einer interessanten Lektüre. Und es ist eigentlich noch gar nicht so lange her, dass Frauen auch politisch aktiv werden konnten, aber man vergisst zu leicht, dass sie sich das teilweise hart erkämpfen mussten.

📚 Ob Siegfried Lenz wohl seinen Roman „Der Überläufer“ als Selfpublisher herausgebracht hätte, wenn es das damals schon gegeben hätte? Der Film ist in zwei Teilen noch bis Juli in der ARD Mediathek hier (Teil 1) und hier (Teil 2) verfügbar.

📚 „Stern 111“ macht mich neugierig, als Wessie kenne ich nur meine Seite der Medaille und würde gern mehr von der anderen erfahren.

📚 „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ möchte ich gern lesen, aber dazu muss ich der passenden Stimmung sein, damit es mich nicht zu sehr herunterzieht. Das NDR Kultur Hörspiel mit seinem Psychiatrie- und Krankenbericht kann man sich hier anhören und herunterladen.

📚 Was die Astronautin Samantha Cristoforetti über ihre lange Reise zu berichten weiß, ist sicherlich ungewöhnlich.

📚 „Von schlechten Eltern“ klingt lesenswert, außerdem spielt der Roman in der Schweiz und könnte ein Ziel für meine BUCHweltreise sein.

📚 Das lädt zum stöbern ein: Der SRF hat hier 250 Hörspiele online zur Verfügung gestellt.

📚 Von Valerie Fritsch würde ich lieber etwas über ihre Reisen lesen.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

01.04.2020: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „In der Männerrepublik. Wie Frauen die Politik eroberten“ von Torsten Körner, „Der Überläufer“ von Siegfried Lenz, „Stern 111“ von Lutz Seiler, „Das eiserner Herz des Charlie Berg“ von Sebastian Stuertz, „Der Wächter“ von John Grisham, „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ von Benjamin Maack, „Nochmal Deutschboden“ von Moritz von Uslar, „Weisses Feuer“ von Thomas Mullen,

02.04.2020: lesenswert
Denis Scheck spricht mit Samantha Cristoforetti über „Die lange Reise“ und fachsimpelt mit Hörspielregisseur Klaus Buhlert über Thomas Pynchons „Die Enden der Parabel“.

14.04.2020: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und Reina Gehrig diskutieren über „Von schlechten Eltern“ von Tom Kummer, „Tschudi“ von Mariam Kühsel-Hussaini, „Ganz nebenbei“ von Woody Allen, „Haus der Namen“ von Colm Tóibín und „1000 Serpentinen Angst“ von Olivia Wenzel.

23.04.2020: lesenswert
Mit Valerie Fritsch spricht Denis Scheck über ihren aktuellen Roman „Herzklappen von Johnson und Johnson“ und Staatsministerin Monika Grütters bringt ihre drei Lebensbücher mit.

26.04.2020: druckfrisch
Denis Scheck spricht über „Erdsee“ von Ursula K. Le Guin, „Sind wir nicht Menschen“ von T. C. Boyle und „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze.

umgeSCHAUt im März 2020

📚 Schlüsselmomente des Lesens werden zu Beginn des lesenswert Quartetts angesprochen. Das ist durchaus etwas um Innezuhalten und zu überdenken. Ich selbst kann da Jostein Gaarder nennen, der mein Interesse an Philosophischem mit „Sophies Welt“ entfacht hat und der AHA-Moment, als mir klar wurde, wie unglaublich bereichernd und stimmungsaufhellend ich Literatur von Menschen empfinde, die man wohl als Weltenbummler und Abenteurer bezeichnen könnte.

📚 Die Abgründigkeit von „Serpentinen“ macht mich neugierig.

📚 „Der Freund“ scheint mir ein unterhaltsamer Roman zu sein, der mit nachdenklicher Leichtigkeit für ein wenig Ablenkung (nicht nur) in Corona-Zeiten sorgen kann.

📚 Das neue Literarische Quartett fühlt sich fremd und sperrig an.

📚 Das schrille Leben von Elton John klingt nach einer lesenswerten unterhaltsamen Lektüre.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

05.03.2020: lesenswert Quartett
Im lesenswert Quartett diskutiert Moderator Denis Scheck zusammen mit Ijoma Mangold, Insa Wilke und als Gast Sigrid Löffler über diese Bücher: „Milchmann“ von Anna Burns, „Serpentinen“ von Bov Bjerg, „Stern 111“ von Lutz Seiler und „Der Freund“ von Sigrid Nunez.

06.03.2020: Das Literarische Quartett
Gastgeberin Thea Dorn, Schriftstellerin und Publizistin, lädt in der Frühlings-Ausgabe zum munteren Disput mit Vea Kaiser, Jakob Augstein und Marion Brasch ein. Sie sprechen über „Nochmal Deutschboden“ von Moritz von Uslar, „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze, „Haus der Namen“ von Colm Tóibín und „Vor Rehen wird gewarnt“ von Vicki Baum.

10.03.2020: Literaturclub
Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und der Slam-Poet Renato Kaiser diskutieren über „Ich“ von Elton John, „Der Freund“ von Sigrid Nunez, „Das zweite Schwert“ von Peter Handke, „Die Bagage“ von Monika Helfer sowie „etwas ganz und gar Persönliches“, Briefe 1934–1970 von Paul Celan.

15.03.2020: Buchzeit im Frühjahr
Die Leipziger Messe ist ausgefallen, nicht aber die Frühjahrsproduktion der Verlage. Das Buchzeit-Team stellt acht Bücher vor: „Der Freund“ von Sigrid Nunez, „Die Detektive vom Bhoot-Basar“ von Deepa Anappara, „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze und „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite.

29.03.2020: druckfrisch
Statt der Kritik der aktuellen Bestsellerliste präsentiert Denis Scheck seine Top Ten zur Krise. Weitere Themen: Lutz Seilers Roman „Stern 111“, „Der Leopard“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa sowie Hilary Mantels Geschichtsepos „Spiegel und Licht“.

umgeSCHAUt im Dezember

📚 Von Olga Tokarczuk möchte ich auch gerne mal etwas lesen, bin mir aber nicht sicher, ob „Die Jakobsbücher“ als Einstieg in das Schaffen der Literaturnobelpreisträgerin geeignet ist.

📚 Robert Macfarlanes Expeditionen ins Erdreich scheinen lesenswert zu sein.

📚 „Quichotte“ klingt nach augenöffnender guter Unterhaltung. Die Leseprobe werde ich mir mal anschauen.

📚 Das mit den Eisbären muss wohl früher tatsächlich ein Trend gewesen sein. Von meinem Vater gibt es auch so ein Kindheitsfoto aus den 1950er Jahren, wo er zusammen mit einem Eisbären abgelichtet wurde.

📚 Volker Weidermann und Christine Westermanns Abschied beim Literarischen Quartett bedauere ich. Wenn es mir manchmal zu abgehoben wurde, hatte ich immer den Eindruck, dass Christine Westermann für die Bodenhaftung sorgte. Mal sehen, welches Format die Umgestaltung dieser Sendung hervorbringt.

📚 „Die Wunder von Little No Horse“ von Louise Erdrich klingt nach einem vielschichtigen interessanten Roman, der auf eine entspannte Weise mit dem Gender-Wahn umgeht.

📚 Die Beschreibung des Buches „Herbst“ von Ali Smith spricht mich an. Gerne möchte ich das Buch lesen, fürchte jedoch, dass die Thematik für mich derzeit zu bedrückend sein könnte.

📚 Die Arroganz, mit der das Lesenswert Quartett „Das Institut“ von Stephen King behandelt, gefällt mir nicht. Es gibt sicherlich viele Autoren und Genres, die in dieser Literatursendung fehl am Platze sind, deshalb brauchen sie jedoch nicht vorgeführt zu werden.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

04.12.2019: Bücherjournal
Julia Westlake spricht über „Hope, Never Fear“ von Callie Shell, „Extreme Sicherheit“ von Matthias Meisner und Heike Kleffner, „Die Jakobsbücher“ von Olga Tokarczuk, „Im Unterland“ von Robert Macfarlane, „Otto“ von Dana von Suffrin, „Quichotte“ von Salman Rushdie, „Eisbären“ von Jochen Raiß, „Gegen Morgen“ von Deniz Utlu,

05.12.2019: lesenswert
Steffen Kopetzky stellt seinen neuen Roman „Propaganda“ vor und Hanns-Josef Ortheil erzählt in seinem neuen Roman von der Venedigreise Hemingways, der sich dort aus einer tiefen Krise ins Leben zurück schreibt.

06.12.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher: „Über Liebe und Magie“ von John Burnside, „Marzahn mon Amour“ von Katja Oskamp, „The Great Novitzki“ von Thomas Pletzinger und „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Gast ist der Schauspieler und Autor Matthias Brandt.

08.12.2019: Buchzeit
Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher diskutieren mit  Gert Scobel über „Die dunklen Winkel des Herzens“ von Francoise Sagan, „Herbst“ von Ali Smith, „Die Wunder von Little No Horse“ von Louise Erdrich und „Zu oft umsonst gelächelt“ von Botho Strauss.

10.12.2019: Gottschalk liest
Thomas Gottschalk im Gespräch mit Gerhard Polt, Jackie Thomae („Brüder“) und Jan Weiler („Kühn hat Hunger“).

12.12.2019: lesenswert Quartett
Vier Bücher, vier Meinungen, vier Köpfe: Denis Scheck diskutiert mit den Literaturkritiker*innen Insa Wilke, Ijoma Mangold und Quartett-Gast Marie Schmidt über „Die Jakobsbücher“ von Olga Tokarczuk, „Im Unterland“ von Robert Macfarlane, „Brüder“ von Jackie Thomae und „Das Institut“ von Stephen King.

17.12.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Milo Rau und Gesa Schneider diskutieren über „Herkunft“ von Saša Stanišić, „GRM“ von Sibylle Berg, „Wie später ihre Kinder“ von Nicolas Mathieu sowie „Aus der Dunkelheit strahlendes Licht“ von Petina Gappah.

umgeSCHAUt im November

📚 Das Interview mit Margaret Atwood macht große Lust darauf weitere Werke der Autorin zu entdecken.

📚 „Kanalschwimmer“ von Ulrike Draesner klingt auch interessant. Erschienen ist das Buch im mare Verlag, was für mich oft auch so eine Art Qualitätssiegel darstellt, weil ich schon einige besondere Bücher gelesen habe, die bei diesem Verlag erschienen sind.

📚 Hochinteressant, was Anita Albus über Schmetterlinge zu berichten weiß und zauberhaft, wie ihr Buch gestaltet ist.

📚 Dietmar Dath könnte ich stundenlang zuhören und doch schrecke ich davor zurück sein Buch zu lesen. Ich mag wohl doch eher Sci-Fi und schalte zu schnell ab, wenn es sich um echte Science Fiction handelt und es allzu wissenschaftlich und technisch wird.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

03.11.2019: druckfrisch
Margaret Atwood über den Kampf gegen die Unterdrückung der Frau | Michael Köhlmeier über Hexen und Helden, Gauner und Gespenster | Und Denis Scheck empfiehlt: Hans-Magnus Enzensbergers „Eine Experten-Revue in 89 Nummern“.

14.11.2019: lesenswert
„Als ich jung war“ heißt der neue Roman um eine Hochzeit und andere Familientragödien von Norbert Gstrein. Denis Scheck hat ihn und Sibylle Lewitscharoff ins Palais Biron eingeladen. Die Büchner-Preisträgerin stellt ihren Roman „Von oben“ vor – aus dieser Perspektive sieht und kommentiert ein erfundener Geist, der über Berlin schwebt, die Geschichten der Menschen.

19.11.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und als Gast Daniela Strigl diskutieren im November über „Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin“ von Thomas Meyer, „Nicht wie ihr“ von Tonio Schachinger, „Tagebücher aus dem Regenwald“ von Bruno Manser, „Ja heisst ja und“ von Carolin Emcke und „Kanalschwimmer“ von Ulrike Draesner.

21.11.2019: lesenswert
Mit Katerina Poladjan unterhält sich Denis Scheck über „Hier sind Löwen“. In der Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“ bringt die Übersetzerin von George Eliots „Middlemarch“, Melanie Walz, drei Bücher mit, die ihr wichtig sind.

24.11.2019: druckfrisch
Und Denis Scheck empfiehlt Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende, Anita Albus stellt vor „Sonnenfalter und Mondmotten“ und es geht um Dietmar Daths Roman „Neptunation“.

umgeSCHAUt im Oktober

📚 „Die Zeuginnen“ musste ich mir gleich kaufen, als es erschienen ist. Da ich mir jedoch die Serie „The Handmaids Tale“ anschaute, brauchte ich anschließend erst ein wenig Abstand. Der Literaturclub brachte mich jedoch dazu, endlich das Buch zu beginnen – ich habe es nicht bereut.

📚 Die Besprechung von „Wir sind das Klima!“ von Jonathan Safran Foer konnte mich nicht überzeugen, was hingegen über sein Buch „Tiere essen“ gesagt wurde, umso mehr.

📚 „Der Sprung“ von Simone Lappert habe ich mir gemeinsam mit ihrem Debüt „Wurfschatten“ auf die Bücherwunschliste gesetzt.

📚 „Ich hatte gehofft, wir können fliegen“ von Caroline Labusch finde ich berührend und tragisch. Ein weiteres interessantes, aber auch zuweilen albtraumhaftes Stück deutscher Geschichte.

📚 „Das langweiligste Buch der Welt“ von Bjarne Mädel klingt so grauenhaft, dass es schon fast wieder gut ist. Tatsächlich lese ich mich aber lieber mit ansprechendem so lange müde, bis mir die Augen zufallen.

📚 „Laufen“ von Isabel Bogdan würde mich interessieren, aber momentan wäre die Thematik zu schwierig für mich.

📚 Adrian Rohnfelders Begeisterung für Vulkane kann ich nachvollziehen und würde gern einen Blick in seinen Bildband „Volcanic 7 Summits“ werfen.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

08.10.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Laura de Weck und als Gast Patti Basler diskutieren im Oktober über: „Die Zeuginnen“ von Margaret Atwood, „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ von Johanna Spyri, „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ von Johanna Spyri, „Wir sind das Klima!“ von Jonathan Safran Foer, „Der Sprung“ von Simone Lappert, „T. Singer“ von Dag Solstad.

10.10.2019: Lesenswert Quartett
Denis Scheck diskutiert mit Insa Wilke, Ijoma Mangold und als Gast der Literaturkritikerin und Essayistin Meike Feßmann über „Das Duell“ von Volker Weidermann, „Metropol“ von Eugen Ruge, „Das Archiv der verlorenen Kinder“ von Valeria Luiselli und „Rot“ von Anne Carson.

14.10.2019: druckfrisch
Denis Scheck empfiehlt: Valeria Luisellis „Das Archiv der verlorenen Kinder“, „Schutzzone“ von Nora Bossong und „Erebus“ von Michael Palin.

18.10.2019: Das Literarische Quartett
Gastgeber Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist die Schriftstellerin und Kolumnistin Sibylle Berg. Sie sprechen über „Winterbienen“ von Norbert Scheuer, „Sabrina“ von Nick Drnaso, „Schutzzone“ von Nora Bossong und „Metropol“ von Eugen Ruge.

20.10.2019: Buchzeit im Herbst 2019
Gert Scobel diskutiert mit Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher über „Ein anderer Takt“ von William Melvin Kelley, „Schutzzone“ von Nora Bossong, Berge“ von Jan Kjærstad und „Eine Geschichte des Windes“ von Raoul Schrott.

22.10.2019: lesenswert
Denis Scheck hat den Autor Jan Peter Bremers („Der junge Doktorand“) und die Übersetzerin Susanne Klingenstein im Gespräch getroffen.

30.10.2019: Bücherjournal

Julia Westlake stellt vor: „Ich hatte gehofft, wir können fliegen“ von Caroline Labusch, „Das langweiligste Buch der Welt“ von Bjarne Mädel, „Laufen“ von Isabel Bogdan, „Munkey Diaries“ von Jane Birkin, „Volcanic 7 Summits“ von Adrian Rohnfelder, „Liebestölpel“ von Peter Wawerzinek und „Winterbienen“ von Norbert Scheuer.

umgeSCHAUt im August und September

📚 „Helden der Meere“ von York Hovest macht mich betroffen und ich fühle mich machtlos. Wenn ich mit dem Kauf des Buches etwas an der Situation der Weltmeere ändern würde, würde ich es tun.

📚 Von „Miroloi“ konnte mich schon die Leseprobe begeistern und auch das Buch hat mir ganz besonders gut gefallen.

📚 „Schnelles Lesen, langsames Lesen“ von Maryanne Wolf klingt interessant – ich mag Bücher, die sich mit meinem liebsten Hobby beschäftigen.

📚 Dem, was Elke Heidenreich über „Nacht in Caracas“ von Karina Sainz Borgo zu sagen hat, kann ich nur beipflichten. Mich konnte das Buch ebenso beeindrucken.

📚 „Im Unterland“ von Robert Macfarlane klingt so, als gäbe es in dem Buch viel Interessantes zu entdecken.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

09.08.2019: Das Literarische Quartett
Die Literaturexperten debattieren über „Das Schöne, Schäbige, Schwankende“ von Brigitte Kronauer, „Jetzt noch nicht, aber irgendwann schon“ von Martin Simons, „Als ich jung war“ von Norbert Gstrein und „Am Tag davor“ von Sorj Chalandon. Gast ist die Philosophin und Publizistin Svenja Flaßpöhler.

28.08.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Helden der Meere“ von York Hovest, „Miroloi“ von Karen Köhler, „Liebe kennt kein Alter“ von Ari Seth Cohen, „Wie später ihre Kinder“ von Nicolas Mathieu, „Die Gesellschaft des Zorns“ von Cornelia Koppetsch und „Langsame Jahre“ von Fernando Aramburu.

03.09.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und die Reporterin Margrit Sprecher diskutieren über „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong, „Gespräche mit Freunden“ von Sally Rooney, „Schnelles Lesen, langsames Lesen“ von Maryanne Wolf, „Nacht in Caracas“ von Karina Sainz Borgo sowie „Rohstoff“ von Jörg Fauser.

12.09.2019: lesenswert
Am 14.9. wäre der große Naturforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre alt geworden. Anlass für Denis Scheck, mit der Humboldt-Biographin Andrea Wulf und Literaturwissenschaftler Oliver Lubrich über das letzte Universalgenie zu sprechen.

15.09.2019: druckfrisch
Denis Scheck bespricht unter anderem über „Im Unterland“ von Robert Macfarlane, „Miroloi“ von Karen Köhler und kommentiert die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste.

26.09.2019: lesenswert
Denis Scheck trifft Rafik Schami und Insa Wilke: „Die geheime Mission des Kardinals“ und drei Bücher der Bestenlisten der vergangenen Monate: „Das Schöne, Schäbige, Schwankende“ von Brigitte Kronauer, „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong und „Der Spleen von Paris“ von Charles Baudelaire.

umgeSCHAUt im Juni

📚 „Der Übersetzer ist der genaueste Leser.“ Es war interessant Raoul Schrott und seine Sicht als Übersetzer kennen zu lernen.

📚 Vea Kaiser fragt sich, ob es nur noch Extreme in der Ernährung gibt und ob es zwischen diesen Extremen denn überhaupt keinen Platz mehr für ein normales, das Essen wertschätzende und das Leben genießende Verhalten gibt.

📚 Von Colson Whitehead las ich bereits „Underground Railroad“ und auch sein neues Buch klingt wirklich interessant.

📚 Bei „Zazie in der Metro“ wird ebenfalls die verantwortungsvolle und kreative Aufgabe des Übersetzers deutlich – einem Beruf (oder vielleicht auch einer Berufung), dem oft nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird.

📚 Was über „Abendrot“ erzählt wird klingt gut. Von Kent Haruf würde ich gern mal wieder ein Buch lesen.

📚 „Tierreich“ ist ein Buch, das ich nicht werde lesen können. Blutrünstige Thriller kann ich lesen, aber nicht Bücher, in denen es Tieren an den Kragen geht.

📚 „Was wollen die denn hier?“ klingt nach amüsanten Ost-West-Geschichten.

📚 Prachtvolle Fotos aus 60 Jahren Raumfahrt verspricht der Bildband „Das NASA-Archiv„. Gerne würde ich mal einen Blick hineinwerfen.

📚 Die Fotos von Stefan Draschan machen mir Spaß. Davon möchte ich mehr sehen und freue mich über das, was die Suchmaschine mir an Bildmaterial liefern kann.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

02.06.2019: druckfrisch
Zadie Smiths Essays über gute Kunst und schlechte Politik, Nell Zinks tragikomischer Blick auf Amerikas Doppelmoral und Denis Scheck empfiehlt: Johan Harstads Riesenroman „Max, Mischa & die Tet-Offensive“.

06.06.2019: lesenswert
Christoph Hein, der Autor von „Gegenlauschangriff‘ und Raoul Schrott als Übersetzer des  Romans „An den Mauern des Pardieses“ von Martin Schneitewind im Interview mit Denis Scheck.

13.06.2019: lesenswert
Vea Kaiser und Kat Menschik im Gespräch mit Denis Scheck über „Rückwärtswalzer“ und „Essen essen“.

14.06.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff. Die vier Neuerscheinungen sind: „Die Nickel Boys“ von Colson Whitehead,  „Ein Auftrag für Otto Kwant“ von Jochen Schmidt, „Zazie in der Metro“ von Raymond Queneau und „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky.

25.06.2019: Der Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Milo Rau und – als Gast – der Kabarettist Dirk Stermann diskutieren über „Abendrot“ von Kent Haruf, „Eine Odyssee“ von Daniel Mendelsohn, „Tierreich“ von Jean-Baptiste Del Amo und „Denn es will Abend werden“ von Anna Enquist.

26.06.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Was wollen die denn hier?“ von Lucas Vogelsang und Joachim Król, „Das NASA-Archiv“ von Piers Bizony, „Düsternbrook“ von Axel Milberg, „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky, „Ein Haus auf dem Land/Eine Wohnung in der Stadt“ von Jan Brandt, „Zufälle im Museum“ von Stefan Draschan und „Am Tag davor“ von Sorj Chalandon