umgeSCHAUt im Juni

📚 „Der Übersetzer ist der genaueste Leser.“ Es war interessant Raoul Schrott und seine Sicht als Übersetzer kennen zu lernen.

📚 Vea Kaiser fragt sich, ob es nur noch Extreme in der Ernährung gibt und ob es zwischen diesen Extremen denn überhaupt keinen Platz mehr für ein normales, das Essen wertschätzende und das Leben genießende Verhalten gibt.

📚 Von Colson Whitehead las ich bereits „Underground Railroad“ und auch sein neues Buch klingt wirklich interessant.

📚 Bei „Zazie in der Metro“ wird ebenfalls die verantwortungsvolle und kreative Aufgabe des Übersetzers deutlich – einem Beruf (oder vielleicht auch einer Berufung), dem oft nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird.

📚 Was über „Abendrot“ erzählt wird klingt gut. Von Kent Haruf würde ich gern mal wieder ein Buch lesen.

📚 „Tierreich“ ist ein Buch, das ich nicht werde lesen können. Blutrünstige Thriller kann ich lesen, aber nicht Bücher, in denen es Tieren an den Kragen geht.

📚 „Was wollen die denn hier?“ klingt nach amüsanten Ost-West-Geschichten.

📚 Prachtvolle Fotos aus 60 Jahren Raumfahrt verspricht der Bildband „Das NASA-Archiv„. Gerne würde ich mal einen Blick hineinwerfen.

📚 Die Fotos von Stefan Draschan machen mir Spaß. Davon möchte ich mehr sehen und freue mich über das, was die Suchmaschine mir an Bildmaterial liefern kann.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

02.06.2019: druckfrisch
Zadie Smiths Essays über gute Kunst und schlechte Politik, Nell Zinks tragikomischer Blick auf Amerikas Doppelmoral und Denis Scheck empfiehlt: Johan Harstads Riesenroman „Max, Mischa & die Tet-Offensive“.

06.06.2019: lesenswert
Christoph Hein, der Autor von „Gegenlauschangriff‘ und Raoul Schrott als Übersetzer des  Romans „An den Mauern des Pardieses“ von Martin Schneitewind im Interview mit Denis Scheck.

13.06.2019: lesenswert
Vea Kaiser und Kat Menschik im Gespräch mit Denis Scheck über „Rückwärtswalzer“ und „Essen essen“.

14.06.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff. Die vier Neuerscheinungen sind: „Die Nickel Boys“ von Colson Whitehead,  „Ein Auftrag für Otto Kwant“ von Jochen Schmidt, „Zazie in der Metro“ von Raymond Queneau und „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky.

25.06.2019: Der Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Milo Rau und – als Gast – der Kabarettist Dirk Stermann diskutieren über „Abendrot“ von Kent Haruf, „Eine Odyssee“ von Daniel Mendelsohn, „Tierreich“ von Jean-Baptiste Del Amo und „Denn es will Abend werden“ von Anna Enquist.

26.06.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Was wollen die denn hier?“ von Lucas Vogelsang und Joachim Król, „Das NASA-Archiv“ von Piers Bizony, „Düsternbrook“ von Axel Milberg, „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky, „Ein Haus auf dem Land/Eine Wohnung in der Stadt“ von Jan Brandt, „Zufälle im Museum“ von Stefan Draschan und „Am Tag davor“ von Sorj Chalandon

umgeSCHAUt im Mai

📚 George R. R. Martin spannt seine Fans auch weiterhin auf die Folter und nachdem ich inzwischen das Finale der Fernsehserie „Game of Thrones“ anschaute, möchte ich auch zu gern wissen, wie der Schöpfer von Westeros „Das Lied von Eis und Feuer“ weiter „singt“.

📚 „Maschinen wie ich“ von Ian McEwan klingt gut und die Diskussion darüber macht richtig Lust darauf, es zu lesen. Ein Blick in die Leseprobe hat mich darin schon bestätigt.

📚 „Rohstoff“ von Jörg Fauser hat gleich zwei Nachworte – da bleibt nur zu hoffen, dass diese nicht interessanter sind, als der Roman selbst, obwohl die Buchbesprechung in der Runde für mich durchaus lesenswert klingt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

05.05.2019: druckfrisch
„Game of Thrones“-Schöpfer George R. R. Martin spricht über die große Maschine Unterhaltung – und die kleine Flamme des Schreibens. Charles Lewinsky lässt die Worte nur so aufs Papier fließen.

16.05.2019: lesenswert
Denis Scheck im Interview mit Gerbrand Bakker, Schriftsteller und Naturschützer, sowie Bücher der SWR Bestenliste mit Insa Wilke.

19.05.2019: lesenswert
Heinrich Breloer hat nicht nur einen Film über den Dramatiker Bertolt Brecht gedreht, der während der Berlinale Weltpremiere hatte, sondern auch ein Buch über ihn geschrieben: „Brecht – Roman seines Lebens“. Er ist Gast bei Denis Scheck. Und der Physiker, begeisterte Koch und Anhänger der Molekularküche, Thomas A. Vilgis, der seine drei Lebensbücher mitgebracht hat.

21.05.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und – als Gast – der Moderator Kurt Aeschbacher diskutieren über „Maschinen wie ich“ von Ian McEwan, „All das zu verlieren“ von Leïla Slimani, „Der Klavierschüler“ von Lea Singer und „Benzin“ von Gunther Geltinger.

23.05.2019: lesenswert Quartett
Denis Scheck, Insa Wilke und Ijoma Mangold diskutieren über „Der Platz“ von Annie Ernaux, „Rohstoff“ von Jörg Fauser, „Grenzbezirke“ von Gerald Murnane und „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ von Johan Harstad. Als Gast ist Iris Radisch eingeladen, Leiterin des Feuilletons der ZEIT.

umgeSCHAUt im April

📚 Herta Müller ist eine Wortsammlerin und mir geht bei dieser eigenartig schönen Passion gleich das Herz auf ❤

📚 Der Kreuzfahrt-Wahnsinn nimmt immer schlimmere Ausmaße an – ein Umdenken muss her.

📚 „Das Haus aus Stein“ finde ich interessant und könnte mir vorstellen es im Rahmen meiner BUCHweltreise für die Türkei zu lesen.

📚 Kat Menschik darf sehr gerne meine Küche illustrieren, aber Kochen braucht sie für mich nicht.

📚 Vielleicht muss ich Elena Ferrante doch mal für mich entdecken. Der Medientrubel rund um die Autorin und die neapolitanische Saga hatte mich eher abgeschreckt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

11.04.2019: lesenswert
Herta Müller stellt ihr neues Collagenbuch „Im Heimweh ist ein blauer Saal“ vor. Peter Wohlleben ist Gast in der Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“.

12.04.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist die Literaturkritikerin Sandra Kegel. Wie immer mit vier Neuerscheinungen im Gepäck: „Schäfchen im Trockenen“ von Anke Schelling, „Herkunft“ von Saša Stanišić, „Was habe ich gelacht“ von César Aira und „Monster“ von Yishai Sarid.

17.04.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Wahnsinn Kreuzfahrt“ von Wolfgang Mayer-Hentrich, „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ von Christian Fuchs und Paul Middelhoff, „Das Unglück schreitet schnell“ von Johannes Böhme, „Deutsch für alle“ von Abbas Khider, „Republik der Angst“ von Frank Biess, „Das Haus aus Stein“ von Asli Erdoğan und „Essen essen“ von Kat Menschik.

23.04.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Hildegard Keller, Raoul Schrott und der Schriftsteller Adolf Muschg diskutieren über „Frau im Dunkeln“ von Elena Ferrante, „Martin Salander“ von Gottfried Keller,  „1919“ von Herbert Kapfer und „Der traurige Gast“ von Matthias Nawrat.

umgeSCHAUt im März

📚 „Deine kalten Hände“ von Hang Kang macht mich neugierig. Von der Autorin las ich bereits „Menschenwerk“ und es ist mir als ein besonderes Buch in Erinnerung geblieben.

📚 Der Zeitgeschichts- und Abenteuerroman „Babel“ von Kenah Cusanit klingt nach einem starken Roman, darin würde ich gern eintauchen.

📚 Nett zum Stöbern finde ich von ZDF Kultur: Dein Buch.

📚 In „Tage wie Hunde“ erzählt Ruth Schweikert von ihrer Brustkrebserkrankung. Das Buch interessiert mich, es behandelt eines meiner Angstthemen.

📚 In keinem Fall möchte ich „Gringo Champ“ von Aura Xilonen lesen. Es schüttelt mich bei dem, was ich aus und von dem Buch höre.

📚 Am besten gefallen hat mir an der Sendung „Gottschalk liest?“, seine Reich-Ranicki-Parodie. Das Format fühlt sich fremd an, aber immerhin bin ich auf die zweite Sendung gespannt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

07.03.2019: lesenswert
Im Interview mit Denis Scheck erzählt der österreichische Schriftsteller Reinhard Kaiser-Mühlecker von Flor und Hemma, die in einer Welt im Umbruch und einer Zeit tiefer Verunsicherung leben – in unserer Gegenwart! – Im Gespräch mit der Schweizer Germanistin Regina Dieterle geht es in die Vergangenheit: Ihre umfassende Biografie zeigt Fontane auch als Schreiber von Reiseberichten, als Kriegsreporter und Journalist und wirft ein neues Licht auf seine Arbeitsweise.

14.03.2019: Lesenswert Quartett
Denis Scheck hat Insa Wilke, Wiebke Porombka und Ijoma Mangold eingeladen, um vier Neuerscheinungen des Frühjahrs vorzustellen: „Gotteskind“ von John Wray, „Deine kalten Hände“ von Hang Kang, „Babel“ von Kenah Cusanit und „Serotonin“ von Michel Houellebecq.

17.03.2019: Buchzeit
Als Auftakt zur Leipziger Buchmesse präsentiert die Buchzeit spannende Neuerscheinungen dieses Frühjahrs: „Regenstab“ von Jiří Hájíček, „Die zweite Frau“ von Günter Kunert, „Damals“ von Siri Hustvedt und „Warum die Vögel sterben“ von Victor Pouchet.

17.03.2019: Druckfrisch
Andrea Wulf und Lillian Melcher legen eine faszinierende Graphic Novel über Alexander von Humboldt vor. Saša Stanišić hat über Heimat und Herkunft geschrieben und Regina Dieterle beschäftigt sich mit Theodor Fontane.

19.03.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Thomas Strässle und – als Gast – die Journalistin Klara Obermüller diskutieren über „Der Stotterer“ von Charles Lewinsky, „Gringo Champ“ von Aura Xilonen, „Tage wie Hunde“ von Ruth Schweikert und „Wild wie die Wellen des Meeres“ von Anna Stern.

19.03.2019: Gottschalk liest?
Mit vier Autorinnen und Autoren spricht der Moderator in der ersten Sendung über deren Neuerscheinungen: „Kurt“ von Sarah Kuttner, „Kaffee und Zigaretten“ von Ferdinand von Schirach, „Rückwärtswalzer“ von Vea Kaiser und „Wendejahre“ von Daniel Biskup.

28.03.2019: lesenswert
Saša Stanišić floh als 14-Jähriger vor dem Bosnienkrieg nach Deutschland. Sein Roman „Herkunft“ kreist um Fragen nach der Bedeutung von Heimat, der Muttersprache und den Grundlagen seines Schreibens. Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger erzählt, welche drei Bücher für sie wichtig sind.

umgeSCHAUt im Januar und Februar

📚 Ich mag Svenja Flaßpöhlers Einstellung und habe „Die potente Frau“ schon seit längerem auf meiner Wunschliste. Ich sollte möchte es endlich lesen.

📚 „Es ist die Hölle. Das Schreiben macht keinen Spaß. Würde ich die Geschichten nicht aufschreiben, würden sie mich verfolgen.“ bekennt Robert Seethaler.

📚 „Alles zerfällt“ von Chinua Achebe spielt in Nigeria und wäre etwas für meine BUCHweltreise.

📚 Was es nicht alles gibt: Eine Playmobil Sonderfigur von Theodor Fontane. Aber ich bezweifle, dass ich den Playmobilbegeisterten, die ich kenne, damit eine Freude machen könnte. Da stehen Star Wars oder die Eisprinzessin höher im Kurs 😉 Aber das Schwärmen des Literaturclubs macht mich richtig neugierig auf Effie Briest – auch eines der vielen Bücher, die ich bisher noch nicht las.

📚 „Das Schöne an Gedichten ist, dass so viel Weiß auf der Seite übrig bleiben darf.“ stellt Nora Bossong als einen der Unterschiede zum Schreiben von Romanen und Essays heraus.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

17.01.2019: lesenswert
Svenja Flaßpöhler kritisiert die #MeToo-Bewegung und Robert Seethaler spricht über seinen neuen Roman „Das Feld“.

27.01.2019: Druckfrisch
Julian Barnes erforscht das Glück und den Schmerz einer großen Liebe, Kenah Cusanit erzählt von der Lust am Bewahren und an der Zerstörung, und Chinua Achebe fragt, wer Geschichte eigentlich erzählen darf.

31.01.2019: lesenswert
Michael Kumpfmüller erzählt in „Tage mit Ora“ heiter-melancholisch eine Annäherung von zwei Menschen mit „Gebrauchsspuren“ – Außerdem Gast von Denis Scheck: Christiane Nüsslein-Volhard, die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen und die erste deutsche Wissenschaftlerin, die den Nobelpreis erhalten hat.

12.02.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Philipp Tingler, Laura de Weck und – als Gast – der Literaturkritiker Andreas Isenschmid sprechen über „Serotonin“ von Michel Houellebecq, „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes, „Ich weiss, warum der gefangene Vogel singt“ von Maya Angelou und „Effi Briest“ von Theodor Fontane.

14.02.2019: lesenswert
Die Schriftstellerin Nora Bossong stellt ihren Gedichtband „Kreuzzug mit Hund“ vor. – Der Verleger Helge Malchow erzählt im Interview mit Denis Scheck, welche Bücher ihn besonders beeindruckt haben.

17.02.2019: Druckfrisch
Yoko Tawada entwirft ein Bild von Japan nach einer mysteriösen Katastrophe, Leonardo Padura schreibt Krimis, bei denen das Verbrechen kaum interessiert und Anselm Oelze beschäftigt sich mit Siegern und Verlierern der Geschichtsschreibung.

27.02.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt folgende Bücher vor: „Das Mädchen mit dem Poesiealbum“ von Bart van Es, „Habitat“ von Tom Hegen,“Das Licht“ T. C. Boyle, „Mexikoring“ Simone Buchholz, „Berthold Brecht“ von Heinricht Breloer, „1919“ von Herbert Kapfer, „Sandbergs Liebe“ von Jan Drees

umgeSCHAUt im Dezember

📚 Immer wieder stolpere ich über die wunderbaren Bücher von Torben Kuhlmann und finde, dass sie tolle Geschenkideen sind. Aber leider habe ich Zweifel daran, dass die Kinder, denen ich sie gerne schenken würde, sich auch tatsächlich darüber freuen würden, weil ihnen der Sinn nach etwas völlig Anderem steht. Also bleibt mir nur eins: Ich muss mir unbedingt „Armstrong“, „Lindbergh“ und „Edison“ selbst schenken ❤

📚  „Tage ohne Ende“ von Sebastian Barry macht mich neugierig. Es scheint eine interessante Geschichte zu erzählen und es ist schon ungewöhnlich, wenn das Literarische Quartett einhellig in Superlativen von dem Buch schwärmt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

06.12.2018: Lesenswert
Dieses Mal im Interview mit Denis Scheck: Jan Wagner, der 50 neue Gedichte in seinem Band „Die Live Butterfly Show“ versammelt hat. In der Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“ erzählt der Illustrator Torben Kuhlmann, welche Bücher ihn in seinem Leben inspiriert haben.

07.12.2018: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist der Schauspieler Ulrich Matthes. Es ght um vier Neuerscheinungen: „Was dannn nachher so schön fliegt“ von Hilmar Klute, „Nach dem Gedächtnis“ von Marina Stepanova, „Lempi das heißt Liebe“ von Minna Rytisalo und „Tage ohne Ende“ von Sebastian Barry.

13.12.2018: Lesenswert Quartett
Denis Scheck, Insa Wilke, Ijoma Mangold und als Gast FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube diskutieren über „Ein Abglanz meines Begehrens“ von Honoré de Balzac, „Bluets“ von Maggie Nelson, „Hysteria“ von Eckart Nickel und über den Schmidt-Wollschläger-Briefwechsel.

16.12.2018: Buchzeit
Gert Scobel bespricht mit Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher „Alles ist möglich“ von Elisabeth Strout, „Süßer Ernst“ von R. L. Kennedy, „Ein möglichst intensives Leben“ von Lion Feuchtwanger und „Das große Experiment“ von Jeffrey Eugenides.

17.12.2018: druckfrisch
Es geht um „Das Jahr der Katze“ von Christoph Peters und Denis Scheck spricht mit der Schriftstellerin Makena Onjerika, deren Werke er zu übersetzen empfiehlt.

18.12.2018: Literaturclub
Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und die Buchhändlerin Carol Forster diskutieren über „Becoming – meine Geschichte“ von Michelle Obama, „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen, „Der Spass an der Sache“ von David Foster Wallace und „Baron Wenckheims Rückkehr“ von Laszlo Krasznahorkai.

umgeSCHAUt im November

📚 „Junger Mann“ von Wolf Haas klingt nach einer vergnüglichen Zeitreise in die 1970er Jahre – zumindest nach der zweiten Vorstellung, die in diesem Monat im Literaturclub erfolgte. Im Gespräch mit Denis Scheck konnte der Autor mein Interesse hingegen zunächst nicht wecken. Vielleicht klang es mir da zu sehr nach einem dieser „Abnehm-Bücher“ – so etwas hatte ich erst vor kurzem und bei Bedarf ist für dieses Jahr gedeckt.

📚 „Archipel“ von Inger-Maria Mahlke macht Lust und Neugier auf Spanisches.

📚 „Neujahr“ von Juli Zeh setze ich mir auf die Bücherwunschliste. „Nullzeit“ und „Unterleuten“ las ich bereits von ihr und mochte beide Bücher.

📚 Gerade erst habe ich den dritten Teil der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson als Hörbuch gehört und bin restlos begeistert. Aber auch der Autor selbst als investigativer Journalist war einigen brisanten Themen auf der Spur.

📚 Kein Roman, keine Fiktion, sondern ein China, das nach einem dystopischen Überwachungsstaat klingt. Als ich den Bericht zu dem Buch „Die Neuerfindung der Diktatur“ von Kai Strittmatter anschaute, drehte sich mir der Magen um.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

08.11.2018: lesenswert
Aus Österreich kommt Wolf Haas und erzählt in „Junger Mann“ witzig und berührend zugleich von einem zu groß und zu dick geratenen Jugendlichen, der lernt, erwachsen zu werden, zu lieben und zu scheitern. Für ihrem Roman „Archipel“ wurde Inger-Maria Mahlke mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet und ist nun zu Gast bei Denis Scheck.

13.11.2018: Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Milo Rau und – als Gast – die Spoken-Word-Poetin Fatima Moumouni diskutieren über „Der Schnee war schmutzig“ von Georges Simenon, „Ein einfaches Leben“ von Min Jin Lee, „Junger Mann“ von Wolf Haas und „Erinnerung eines Mädchens“ von Annie Ernaux.

22.11.2018: lesenswert
Gäste im Palais Biron bei Denis Scheck: Die Bestseller-Autorin Juli Zeh mit ihrem Roman „Neujahr“ und der Koch Dieter Müller: Drei Sterne hat er bereits, drei (Koch-)Bücher seines Lebens bringt er mit.

25.11.2018: Druckfrisch
László Krasznahorkai zeichnet in „Baron Wenckheims Rückkehr“ anhand eines abgestürzten Barons ein morbides Bild seiner Heimat Ungarn. Und: Warum Übersetzer den Autoren in der Sprachkunst oft in nichts nachstehen wird im Gespräch über „Krieg im Kaukasus“ von Lew Tolstoi deutlich.

08.11.2018: Bücherjournal
Julia Westlake spricht über „Stieg Larssons Erbe“ von Jan Stocklassa, „Die Neuerfindung der Diktatur“ von Kai Strittmatter, „Ich war der letzte Bürger der DDR – Mein Leben als Enkel Honeckers“ von Roberto Yáñez und Thomas Grimm, „Der magische Adventskalender“ von Jan Brandt, „Die hohe Kunst des Alterns“ von Otfried Höffe, „Verzeichnis einiger Verluste“ von Judith Schalansky und „Der neue Antisemitismus“ von Deborah Lipstadt.

umgeSCHAUt im Oktober

📚 Ich mag eigentlich nichts mehr über deutsche Vergangenheitsbewältigung lesen – es gab Zeiten, da habe ich das zur Genüge getan – aber für „Heimat“ von Nora Krug würde ich eine Ausnahme machen.

📚 „Mein Ein und Alles“ von Gabriel Tallent klingt nach einer extremen Geschichte, die sehr nah gehen könnte.  Dafür muss man in der Stimmung sein, beziehungsweise die Thematik ertragen können.

📚 An „Kriegslicht“ von Michael Ondaatje und an „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen kommt in diesem Monat kaum eine Literatursendung vorbei.

📚 „Vernon Subutex“ von Virginie Despentes habe ich seit dem ersten Buch auf der Bücherwunschliste. Aber nun ist auch der dritte Teil erschienen und ich könnte mir vorstellen, die Trilogie zu lesen.

📚 „NSA“ von  Andreas Eschbach klingt nach einer interessanten Lektüre. Das Buch werde ich mal im Auge behalten.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

04.10.2018: Lesenswert Quartett
Denis Scheck, Ijoma Mangold, Insa Wilke und Anne-Dore Krohn diskutieren über „Heimat“ von Nora Krug, „Die Katze und der General“ von Nino Haratischwili, „Der Idiot des 21. Jahrhunderts“ von Michael Kleeberg und „Kriegslicht“ von Michael Ondaatje.

07.10.2018: Buchzeit
Das Team der Buchzeit hat ausgewählt und vorgelesen. Im Frankfurter Osthafen diskutieren Barbara Vinken, Sandra Kegel, Katrin Schumacher und Gert Scobel über „Kriegslicht“ von Michael Ondaatje, „Verwirrnis“ von Christoph Hein, „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfegh und „Mein Ein und Alles“ von Gabriel Tallent.

09.10.2018: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und Gesellschaftskritiker Jean Ziegler diskutieren über „Kriegslicht“ von Michael Ondaatje, „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ von Yuval Noah Harari, „Erwachen im 21. Jahrhundert“ von Jürg Halter und «Lempi – das heisst Liebe» von Minna Rytisalo.

12.10.2018: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Wie immer mit vier Neuerscheinungen: „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ von Karen Duve, „Die Wurzeln des Lebens“ von Richard Powers,  „Gott der Barbaren“ von Stephan Thome und „Der Spaß an der Sache“ von David Foster Wallace.

18.10.2018: lesenswert
Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier erzählt in seinem neuen Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ von den Geschwistern Jetti und Robert und ihrer ungewöhnlichen jüdischen Familie.  Karen Duve hat in „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ ein Porträt der jungen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff gezeichnet: Fräulein Nette war das schwarze Schaf der Familie, das Enfant Terrible. In einer Zeit, deren alte Ordnung zerfiel, ließ sie sich den Mund nicht verbieten.

24.10.2018: Bücherjournal
Julia Westlake spricht über „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen, „Im Bann des Ozeans“ von Robert Hofrichter, „Der Hunderjährige, der zurück kam, um die Welt zu retten“ von Jonas Jonasson, „Das Haus am Rand der Welt“ von Henry Beston, „Vernon Subutex 3“ von Virginie Despentes, „Erfolgsroman“ von Gerhard Henschel und „Du fehlst“ von Petra Schaberger/Ayse Bosse.

25.10.2018: lesenswert
Im Interview mit Denis Scheck spricht Dörte Hansen über ihren Roman „Mittagsstunde„, der vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt handelt. In „Und jeden Morgen das Meer“ erzählt Karl-Heinz Ott von Sonja, die in der Einsamkeit von Wales untertaucht.

28.10.2018: Druckfrisch
Denis Scheck spricht über „Der Spaß an der Sache“ von David Foster Wallace, „NSA“ von  Andreas Eschbach, „Verzeichnis einiger Verluste“ von Judith Schalansky,

umgeSCHAUt im September

📚 Von Natascha Wodin möchte ich schon seit langem „Sie kam aus Mariupol“ lesen und auch ihr neues Buch „Irgendwo in diesem Dunkel“ klingt interessant. Amüsant fand ich ihren Vorschlag, dass Angela Merkel bei ihrem nächsten Besuch in Russland ein Gedicht für Vladimir Putin dabei haben sollte. Ich bin mir nicht sicher, was es bewirken könnte, aber ein überraschtes Lächeln hätte er bestimmt dafür übrig 😉

📚 „Unterwegs zu den Gärten der Welt“ von Renate Hücking wandelt zwar eher auf geschichtlichen und theoretischen Pfaden, weckt aber dennoch Sehnsüchte in mir, obwohl ich doch eher den unstrukturierter wirkenden Bauerngarten mag.  Ich träume ein wenig davon, irgendwann mal wieder im eigenen Garten werkeln zu dürfen. Zwar tobe ich mich ein wenig auf meinem Balkon aus, aber es ist einfach nicht das gleiche.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

02.09.2018: Druckfrisch
Denis Scheck trifft Jonas Jonasson, der seinen neuen Roman vorstellt, und spricht mit Natascha Wodin über die Möglichkeit, mithilfe des Schreibens die Vergangenheit zu bewältigen.

13.09.2018: lesenswert Sachbuch
In der letzten Sendung von „lesenswert sachbuch“ begrüßt Walter Janson die Autorin und ehemalige Fernsehredakteurin Renate Hücking mit ihrem Buch „Unterwegs zu den Gärten der Welt“, das von Gartenreisenden früher und heute und erzählt von deren abenteuerlichen Touren auf fernen Kontinenten.

20.09.2018: lesenswert
In „Nachtleuchten“ erzählt María Cecilia Barbetta vom Leben zwischen Peronismus und Militärputsch im Buenes Aires der 70er Jahren. Volker Kutscher hat mit seinem Kriminalroman „Der nasse Fisch“ den Grundstein für den TV-Serienerfolg „Babylon Berlin“ gelegt.

umgeSCHAUt im August

📚 Was über „Der Ausbruch“ von Albertine Sarrazin gesagt wurde und in den hohen Tönen, in denen dieses Buch gelobt wird, macht mich neugierig. Ich mag auch gern die angesprochenen sprachlichen Spielereien und würde dieses Buch gern lesen.

📚 Raoul Schrott finde ich eigentlich sympathisch und höre ihm gern zu, auch wenn ich ihm manchmal nicht so ganz folgen kann. Aber wenn er beginnt Gedichte interpretatorisch zu zerstückeln, fühle ich mich in grausamste Deutschstunden meiner Schulzeit zurückversetzt, die mir diese Textform völlig verleidet hatten. Erst Jahrzehnte später konnte ich mich von diesen Erinnerungen lösen und lernte einige Gedichte schätzen. Ich mag den Freiraum, den einem manches Gedicht gibt – es erfühlen zu können, anstatt die Bedeutung konkret benennen und aufschlüsseln zu wollen oder sogar zu müssen.

📚 Beeindruckende Fotografien sind in „Sturmjäger“ zu sehen – ein sicherlich lohnenswerter Bildband, mit dem ich ganz stark liebäugle. Und auch die Website des Wetter- und  Landschaftsfotografen Bastian Werner ist wirklich sehenswert. Schon abenteuerlich, in welche Gefahren sich die „Stormchaser“ begeben und spektakulär, die Bilder, die sie dabei aufnehmen. Fast bedauere ich meine Ängstlichkeit und werde wohl eher eine „Schönwetter-Hobby-Fotografin“ bleiben.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

10.08.2018: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann spricht mit Christine Westermann und Thea Dorn über „Der Widersacher“ von Emmanuel Carrère, „Sechs Koffer“ von Maxim Biller,  „Der Ausbruch“ von Albertine Sarrazin und „Kriegslicht“ von Michael Ondaatje. Zu Gast ist die Autorin Sasha Marianna Salzmann.

28.08.2018: Literaturclub
Nicola Steiner, Hildegard Keller, Raoul Schrott und – als Gast – der Architekt Peter Zumthor diskutieren über „Heimkehr“ von Thomas Hürlimann, „Asymmetrie“ von Lisa Halliday, „Der lange Winter“ von Giovanni Orelli und „Hier ist noch alles möglich“ von Gianna Molinari.

29.08.2018: Bücherjournal
Julia Westlake spricht über „Faschismus“ von Madeleine Albright , „Sturmjäger“ von Bastian Werner, „Das Feld“ von Robert Seethaler, „Joe Shuster – Vater der Superhelden“ von Julian Voloj (Text) und Thomas Campi (Zeichnungen), „Ein ganz normales Pogrom“ von Sven Felix Kellerhoff,  „Anmut und Feigheit“ von Frank Schulz, „Troll“ von Michal Hvorecký,