umgeSCHAUt im März 2020

📚 Schlüsselmomente des Lesens werden zu Beginn des lesenswert Quartetts angesprochen. Das ist durchaus etwas um Innezuhalten und zu überdenken. Ich selbst kann da Jostein Gaarder nennen, der mein Interesse an Philosophischem mit „Sophies Welt“ entfacht hat und der AHA-Moment, als mir klar wurde, wie unglaublich bereichernd und stimmungsaufhellend ich Literatur von Menschen empfinde, die man wohl als Weltenbummler und Abenteurer bezeichnen könnte.

📚 Die Abgründigkeit von „Serpentinen“ macht mich neugierig.

📚 „Der Freund“ scheint mir ein unterhaltsamer Roman zu sein, der mit nachdenklicher Leichtigkeit für ein wenig Ablenkung (nicht nur) in Corona-Zeiten sorgen kann.

📚 Das neue Literarische Quartett fühlt sich fremd und sperrig an.

📚 Das schrille Leben von Elton John klingt nach einer lesenswerten unterhaltsamen Lektüre.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

05.03.2020: lesenswert Quartett
Im lesenswert Quartett diskutiert Moderator Denis Scheck zusammen mit Ijoma Mangold, Insa Wilke und als Gast Sigrid Löffler über diese Bücher: „Milchmann“ von Anna Burns, „Serpentinen“ von Bov Bjerg, „Stern 111“ von Lutz Seiler und „Der Freund“ von Sigrid Nunez.

06.03.2020: Das Literarische Quartett
Gastgeberin Thea Dorn, Schriftstellerin und Publizistin, lädt in der Frühlings-Ausgabe zum munteren Disput mit Vea Kaiser, Jakob Augstein und Marion Brasch ein. Sie sprechen über „Nochmal Deutschboden“ von Moritz von Uslar, „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze, „Haus der Namen“ von Colm Tóibín und „Vor Rehen wird gewarnt“ von Vicki Baum.

10.03.2020: Literaturclub
Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und der Slam-Poet Renato Kaiser diskutieren über „Ich“ von Elton John, „Der Freund“ von Sigrid Nunez, „Das zweite Schwert“ von Peter Handke, „Die Bagage“ von Monika Helfer sowie „etwas ganz und gar Persönliches“, Briefe 1934–1970 von Paul Celan.

15.03.2020: Buchzeit im Frühjahr
Die Leipziger Messe ist ausgefallen, nicht aber die Frühjahrsproduktion der Verlage. Das Buchzeit-Team stellt acht Bücher vor: „Der Freund“ von Sigrid Nunez, „Die Detektive vom Bhoot-Basar“ von Deepa Anappara, „Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze und „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite.

29.03.2020: druckfrisch
Statt der Kritik der aktuellen Bestsellerliste präsentiert Denis Scheck seine Top Ten zur Krise. Weitere Themen: Lutz Seilers Roman „Stern 111“, „Der Leopard“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa sowie Hilary Mantels Geschichtsepos „Spiegel und Licht“.

umgeSCHAUt im Dezember

📚 Von Olga Tokarczuk möchte ich auch gerne mal etwas lesen, bin mir aber nicht sicher, ob „Die Jakobsbücher“ als Einstieg in das Schaffen der Literaturnobelpreisträgerin geeignet ist.

📚 Robert Macfarlanes Expeditionen ins Erdreich scheinen lesenswert zu sein.

📚 „Quichotte“ klingt nach augenöffnender guter Unterhaltung. Die Leseprobe werde ich mir mal anschauen.

📚 Das mit den Eisbären muss wohl früher tatsächlich ein Trend gewesen sein. Von meinem Vater gibt es auch so ein Kindheitsfoto aus den 1950er Jahren, wo er zusammen mit einem Eisbären abgelichtet wurde.

📚 Volker Weidermann und Christine Westermanns Abschied beim Literarischen Quartett bedauere ich. Wenn es mir manchmal zu abgehoben wurde, hatte ich immer den Eindruck, dass Christine Westermann für die Bodenhaftung sorgte. Mal sehen, welches Format die Umgestaltung dieser Sendung hervorbringt.

📚 „Die Wunder von Little No Horse“ von Louise Erdrich klingt nach einem vielschichtigen interessanten Roman, der auf eine entspannte Weise mit dem Gender-Wahn umgeht.

📚 Die Beschreibung des Buches „Herbst“ von Ali Smith spricht mich an. Gerne möchte ich das Buch lesen, fürchte jedoch, dass die Thematik für mich derzeit zu bedrückend sein könnte.

📚 Die Arroganz, mit der das Lesenswert Quartett „Das Institut“ von Stephen King behandelt, gefällt mir nicht. Es gibt sicherlich viele Autoren und Genres, die in dieser Literatursendung fehl am Platze sind, deshalb brauchen sie jedoch nicht vorgeführt zu werden.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

04.12.2019: Bücherjournal
Julia Westlake spricht über „Hope, Never Fear“ von Callie Shell, „Extreme Sicherheit“ von Matthias Meisner und Heike Kleffner, „Die Jakobsbücher“ von Olga Tokarczuk, „Im Unterland“ von Robert Macfarlane, „Otto“ von Dana von Suffrin, „Quichotte“ von Salman Rushdie, „Eisbären“ von Jochen Raiß, „Gegen Morgen“ von Deniz Utlu,

05.12.2019: lesenswert
Steffen Kopetzky stellt seinen neuen Roman „Propaganda“ vor und Hanns-Josef Ortheil erzählt in seinem neuen Roman von der Venedigreise Hemingways, der sich dort aus einer tiefen Krise ins Leben zurück schreibt.

06.12.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher: „Über Liebe und Magie“ von John Burnside, „Marzahn mon Amour“ von Katja Oskamp, „The Great Novitzki“ von Thomas Pletzinger und „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Gast ist der Schauspieler und Autor Matthias Brandt.

08.12.2019: Buchzeit
Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher diskutieren mit  Gert Scobel über „Die dunklen Winkel des Herzens“ von Francoise Sagan, „Herbst“ von Ali Smith, „Die Wunder von Little No Horse“ von Louise Erdrich und „Zu oft umsonst gelächelt“ von Botho Strauss.

10.12.2019: Gottschalk liest
Thomas Gottschalk im Gespräch mit Gerhard Polt, Jackie Thomae („Brüder“) und Jan Weiler („Kühn hat Hunger“).

12.12.2019: lesenswert Quartett
Vier Bücher, vier Meinungen, vier Köpfe: Denis Scheck diskutiert mit den Literaturkritiker*innen Insa Wilke, Ijoma Mangold und Quartett-Gast Marie Schmidt über „Die Jakobsbücher“ von Olga Tokarczuk, „Im Unterland“ von Robert Macfarlane, „Brüder“ von Jackie Thomae und „Das Institut“ von Stephen King.

17.12.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Milo Rau und Gesa Schneider diskutieren über „Herkunft“ von Saša Stanišić, „GRM“ von Sibylle Berg, „Wie später ihre Kinder“ von Nicolas Mathieu sowie „Aus der Dunkelheit strahlendes Licht“ von Petina Gappah.

umgeSCHAUt im November

📚 Das Interview mit Margaret Atwood macht große Lust darauf weitere Werke der Autorin zu entdecken.

📚 „Kanalschwimmer“ von Ulrike Draesner klingt auch interessant. Erschienen ist das Buch im mare Verlag, was für mich oft auch so eine Art Qualitätssiegel darstellt, weil ich schon einige besondere Bücher gelesen habe, die bei diesem Verlag erschienen sind.

📚 Hochinteressant, was Anita Albus über Schmetterlinge zu berichten weiß und zauberhaft, wie ihr Buch gestaltet ist.

📚 Dietmar Dath könnte ich stundenlang zuhören und doch schrecke ich davor zurück sein Buch zu lesen. Ich mag wohl doch eher Sci-Fi und schalte zu schnell ab, wenn es sich um echte Science Fiction handelt und es allzu wissenschaftlich und technisch wird.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

03.11.2019: druckfrisch
Margaret Atwood über den Kampf gegen die Unterdrückung der Frau | Michael Köhlmeier über Hexen und Helden, Gauner und Gespenster | Und Denis Scheck empfiehlt: Hans-Magnus Enzensbergers „Eine Experten-Revue in 89 Nummern“.

14.11.2019: lesenswert
„Als ich jung war“ heißt der neue Roman um eine Hochzeit und andere Familientragödien von Norbert Gstrein. Denis Scheck hat ihn und Sibylle Lewitscharoff ins Palais Biron eingeladen. Die Büchner-Preisträgerin stellt ihren Roman „Von oben“ vor – aus dieser Perspektive sieht und kommentiert ein erfundener Geist, der über Berlin schwebt, die Geschichten der Menschen.

19.11.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und als Gast Daniela Strigl diskutieren im November über „Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin“ von Thomas Meyer, „Nicht wie ihr“ von Tonio Schachinger, „Tagebücher aus dem Regenwald“ von Bruno Manser, „Ja heisst ja und“ von Carolin Emcke und „Kanalschwimmer“ von Ulrike Draesner.

21.11.2019: lesenswert
Mit Katerina Poladjan unterhält sich Denis Scheck über „Hier sind Löwen“. In der Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“ bringt die Übersetzerin von George Eliots „Middlemarch“, Melanie Walz, drei Bücher mit, die ihr wichtig sind.

24.11.2019: druckfrisch
Und Denis Scheck empfiehlt Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende, Anita Albus stellt vor „Sonnenfalter und Mondmotten“ und es geht um Dietmar Daths Roman „Neptunation“.

umgeSCHAUt im Oktober

📚 „Die Zeuginnen“ musste ich mir gleich kaufen, als es erschienen ist. Da ich mir jedoch die Serie „The Handmaids Tale“ anschaute, brauchte ich anschließend erst ein wenig Abstand. Der Literaturclub brachte mich jedoch dazu, endlich das Buch zu beginnen – ich habe es nicht bereut.

📚 Die Besprechung von „Wir sind das Klima!“ von Jonathan Safran Foer konnte mich nicht überzeugen, was hingegen über sein Buch „Tiere essen“ gesagt wurde, umso mehr.

📚 „Der Sprung“ von Simone Lappert habe ich mir gemeinsam mit ihrem Debüt „Wurfschatten“ auf die Bücherwunschliste gesetzt.

📚 „Ich hatte gehofft, wir können fliegen“ von Caroline Labusch finde ich berührend und tragisch. Ein weiteres interessantes, aber auch zuweilen albtraumhaftes Stück deutscher Geschichte.

📚 „Das langweiligste Buch der Welt“ von Bjarne Mädel klingt so grauenhaft, dass es schon fast wieder gut ist. Tatsächlich lese ich mich aber lieber mit ansprechendem so lange müde, bis mir die Augen zufallen.

📚 „Laufen“ von Isabel Bogdan würde mich interessieren, aber momentan wäre die Thematik zu schwierig für mich.

📚 Adrian Rohnfelders Begeisterung für Vulkane kann ich nachvollziehen und würde gern einen Blick in seinen Bildband „Volcanic 7 Summits“ werfen.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

08.10.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Laura de Weck und als Gast Patti Basler diskutieren im Oktober über: „Die Zeuginnen“ von Margaret Atwood, „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ von Johanna Spyri, „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ von Johanna Spyri, „Wir sind das Klima!“ von Jonathan Safran Foer, „Der Sprung“ von Simone Lappert, „T. Singer“ von Dag Solstad.

10.10.2019: Lesenswert Quartett
Denis Scheck diskutiert mit Insa Wilke, Ijoma Mangold und als Gast der Literaturkritikerin und Essayistin Meike Feßmann über „Das Duell“ von Volker Weidermann, „Metropol“ von Eugen Ruge, „Das Archiv der verlorenen Kinder“ von Valeria Luiselli und „Rot“ von Anne Carson.

14.10.2019: druckfrisch
Denis Scheck empfiehlt: Valeria Luisellis „Das Archiv der verlorenen Kinder“, „Schutzzone“ von Nora Bossong und „Erebus“ von Michael Palin.

18.10.2019: Das Literarische Quartett
Gastgeber Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist die Schriftstellerin und Kolumnistin Sibylle Berg. Sie sprechen über „Winterbienen“ von Norbert Scheuer, „Sabrina“ von Nick Drnaso, „Schutzzone“ von Nora Bossong und „Metropol“ von Eugen Ruge.

20.10.2019: Buchzeit im Herbst 2019
Gert Scobel diskutiert mit Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher über „Ein anderer Takt“ von William Melvin Kelley, „Schutzzone“ von Nora Bossong, Berge“ von Jan Kjærstad und „Eine Geschichte des Windes“ von Raoul Schrott.

22.10.2019: lesenswert
Denis Scheck hat den Autor Jan Peter Bremers („Der junge Doktorand“) und die Übersetzerin Susanne Klingenstein im Gespräch getroffen.

30.10.2019: Bücherjournal

Julia Westlake stellt vor: „Ich hatte gehofft, wir können fliegen“ von Caroline Labusch, „Das langweiligste Buch der Welt“ von Bjarne Mädel, „Laufen“ von Isabel Bogdan, „Munkey Diaries“ von Jane Birkin, „Volcanic 7 Summits“ von Adrian Rohnfelder, „Liebestölpel“ von Peter Wawerzinek und „Winterbienen“ von Norbert Scheuer.

umgeSCHAUt im August und September

📚 „Helden der Meere“ von York Hovest macht mich betroffen und ich fühle mich machtlos. Wenn ich mit dem Kauf des Buches etwas an der Situation der Weltmeere ändern würde, würde ich es tun.

📚 Von „Miroloi“ konnte mich schon die Leseprobe begeistern und auch das Buch hat mir ganz besonders gut gefallen.

📚 „Schnelles Lesen, langsames Lesen“ von Maryanne Wolf klingt interessant – ich mag Bücher, die sich mit meinem liebsten Hobby beschäftigen.

📚 Dem, was Elke Heidenreich über „Nacht in Caracas“ von Karina Sainz Borgo zu sagen hat, kann ich nur beipflichten. Mich konnte das Buch ebenso beeindrucken.

📚 „Im Unterland“ von Robert Macfarlane klingt so, als gäbe es in dem Buch viel Interessantes zu entdecken.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

09.08.2019: Das Literarische Quartett
Die Literaturexperten debattieren über „Das Schöne, Schäbige, Schwankende“ von Brigitte Kronauer, „Jetzt noch nicht, aber irgendwann schon“ von Martin Simons, „Als ich jung war“ von Norbert Gstrein und „Am Tag davor“ von Sorj Chalandon. Gast ist die Philosophin und Publizistin Svenja Flaßpöhler.

28.08.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Helden der Meere“ von York Hovest, „Miroloi“ von Karen Köhler, „Liebe kennt kein Alter“ von Ari Seth Cohen, „Wie später ihre Kinder“ von Nicolas Mathieu, „Die Gesellschaft des Zorns“ von Cornelia Koppetsch und „Langsame Jahre“ von Fernando Aramburu.

03.09.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und die Reporterin Margrit Sprecher diskutieren über „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong, „Gespräche mit Freunden“ von Sally Rooney, „Schnelles Lesen, langsames Lesen“ von Maryanne Wolf, „Nacht in Caracas“ von Karina Sainz Borgo sowie „Rohstoff“ von Jörg Fauser.

12.09.2019: lesenswert
Am 14.9. wäre der große Naturforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre alt geworden. Anlass für Denis Scheck, mit der Humboldt-Biographin Andrea Wulf und Literaturwissenschaftler Oliver Lubrich über das letzte Universalgenie zu sprechen.

15.09.2019: druckfrisch
Denis Scheck bespricht unter anderem über „Im Unterland“ von Robert Macfarlane, „Miroloi“ von Karen Köhler und kommentiert die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste.

26.09.2019: lesenswert
Denis Scheck trifft Rafik Schami und Insa Wilke: „Die geheime Mission des Kardinals“ und drei Bücher der Bestenlisten der vergangenen Monate: „Das Schöne, Schäbige, Schwankende“ von Brigitte Kronauer, „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong und „Der Spleen von Paris“ von Charles Baudelaire.

umgeSCHAUt im Juni

📚 „Der Übersetzer ist der genaueste Leser.“ Es war interessant Raoul Schrott und seine Sicht als Übersetzer kennen zu lernen.

📚 Vea Kaiser fragt sich, ob es nur noch Extreme in der Ernährung gibt und ob es zwischen diesen Extremen denn überhaupt keinen Platz mehr für ein normales, das Essen wertschätzende und das Leben genießende Verhalten gibt.

📚 Von Colson Whitehead las ich bereits „Underground Railroad“ und auch sein neues Buch klingt wirklich interessant.

📚 Bei „Zazie in der Metro“ wird ebenfalls die verantwortungsvolle und kreative Aufgabe des Übersetzers deutlich – einem Beruf (oder vielleicht auch einer Berufung), dem oft nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird.

📚 Was über „Abendrot“ erzählt wird klingt gut. Von Kent Haruf würde ich gern mal wieder ein Buch lesen.

📚 „Tierreich“ ist ein Buch, das ich nicht werde lesen können. Blutrünstige Thriller kann ich lesen, aber nicht Bücher, in denen es Tieren an den Kragen geht.

📚 „Was wollen die denn hier?“ klingt nach amüsanten Ost-West-Geschichten.

📚 Prachtvolle Fotos aus 60 Jahren Raumfahrt verspricht der Bildband „Das NASA-Archiv„. Gerne würde ich mal einen Blick hineinwerfen.

📚 Die Fotos von Stefan Draschan machen mir Spaß. Davon möchte ich mehr sehen und freue mich über das, was die Suchmaschine mir an Bildmaterial liefern kann.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

02.06.2019: druckfrisch
Zadie Smiths Essays über gute Kunst und schlechte Politik, Nell Zinks tragikomischer Blick auf Amerikas Doppelmoral und Denis Scheck empfiehlt: Johan Harstads Riesenroman „Max, Mischa & die Tet-Offensive“.

06.06.2019: lesenswert
Christoph Hein, der Autor von „Gegenlauschangriff‘ und Raoul Schrott als Übersetzer des  Romans „An den Mauern des Pardieses“ von Martin Schneitewind im Interview mit Denis Scheck.

13.06.2019: lesenswert
Vea Kaiser und Kat Menschik im Gespräch mit Denis Scheck über „Rückwärtswalzer“ und „Essen essen“.

14.06.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff. Die vier Neuerscheinungen sind: „Die Nickel Boys“ von Colson Whitehead,  „Ein Auftrag für Otto Kwant“ von Jochen Schmidt, „Zazie in der Metro“ von Raymond Queneau und „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky.

25.06.2019: Der Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Milo Rau und – als Gast – der Kabarettist Dirk Stermann diskutieren über „Abendrot“ von Kent Haruf, „Eine Odyssee“ von Daniel Mendelsohn, „Tierreich“ von Jean-Baptiste Del Amo und „Denn es will Abend werden“ von Anna Enquist.

26.06.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Was wollen die denn hier?“ von Lucas Vogelsang und Joachim Król, „Das NASA-Archiv“ von Piers Bizony, „Düsternbrook“ von Axel Milberg, „Der Zopf meiner Großmutter“ von Alina Bronsky, „Ein Haus auf dem Land/Eine Wohnung in der Stadt“ von Jan Brandt, „Zufälle im Museum“ von Stefan Draschan und „Am Tag davor“ von Sorj Chalandon

umgeSCHAUt im Mai

📚 George R. R. Martin spannt seine Fans auch weiterhin auf die Folter und nachdem ich inzwischen das Finale der Fernsehserie „Game of Thrones“ anschaute, möchte ich auch zu gern wissen, wie der Schöpfer von Westeros „Das Lied von Eis und Feuer“ weiter „singt“.

📚 „Maschinen wie ich“ von Ian McEwan klingt gut und die Diskussion darüber macht richtig Lust darauf, es zu lesen. Ein Blick in die Leseprobe hat mich darin schon bestätigt.

📚 „Rohstoff“ von Jörg Fauser hat gleich zwei Nachworte – da bleibt nur zu hoffen, dass diese nicht interessanter sind, als der Roman selbst, obwohl die Buchbesprechung in der Runde für mich durchaus lesenswert klingt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

05.05.2019: druckfrisch
„Game of Thrones“-Schöpfer George R. R. Martin spricht über die große Maschine Unterhaltung – und die kleine Flamme des Schreibens. Charles Lewinsky lässt die Worte nur so aufs Papier fließen.

16.05.2019: lesenswert
Denis Scheck im Interview mit Gerbrand Bakker, Schriftsteller und Naturschützer, sowie Bücher der SWR Bestenliste mit Insa Wilke.

19.05.2019: lesenswert
Heinrich Breloer hat nicht nur einen Film über den Dramatiker Bertolt Brecht gedreht, der während der Berlinale Weltpremiere hatte, sondern auch ein Buch über ihn geschrieben: „Brecht – Roman seines Lebens“. Er ist Gast bei Denis Scheck. Und der Physiker, begeisterte Koch und Anhänger der Molekularküche, Thomas A. Vilgis, der seine drei Lebensbücher mitgebracht hat.

21.05.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und – als Gast – der Moderator Kurt Aeschbacher diskutieren über „Maschinen wie ich“ von Ian McEwan, „All das zu verlieren“ von Leïla Slimani, „Der Klavierschüler“ von Lea Singer und „Benzin“ von Gunther Geltinger.

23.05.2019: lesenswert Quartett
Denis Scheck, Insa Wilke und Ijoma Mangold diskutieren über „Der Platz“ von Annie Ernaux, „Rohstoff“ von Jörg Fauser, „Grenzbezirke“ von Gerald Murnane und „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ von Johan Harstad. Als Gast ist Iris Radisch eingeladen, Leiterin des Feuilletons der ZEIT.

umgeSCHAUt im April

📚 Herta Müller ist eine Wortsammlerin und mir geht bei dieser eigenartig schönen Passion gleich das Herz auf ❤

📚 Der Kreuzfahrt-Wahnsinn nimmt immer schlimmere Ausmaße an – ein Umdenken muss her.

📚 „Das Haus aus Stein“ finde ich interessant und könnte mir vorstellen es im Rahmen meiner BUCHweltreise für die Türkei zu lesen.

📚 Kat Menschik darf sehr gerne meine Küche illustrieren, aber Kochen braucht sie für mich nicht.

📚 Vielleicht muss ich Elena Ferrante doch mal für mich entdecken. Der Medientrubel rund um die Autorin und die neapolitanische Saga hatte mich eher abgeschreckt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

11.04.2019: lesenswert
Herta Müller stellt ihr neues Collagenbuch „Im Heimweh ist ein blauer Saal“ vor. Peter Wohlleben ist Gast in der Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“.

12.04.2019: Das Literarische Quartett
Volker Weidermann lädt gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Disput über Bücher. Gast ist die Literaturkritikerin Sandra Kegel. Wie immer mit vier Neuerscheinungen im Gepäck: „Schäfchen im Trockenen“ von Anke Schelling, „Herkunft“ von Saša Stanišić, „Was habe ich gelacht“ von César Aira und „Monster“ von Yishai Sarid.

17.04.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt vor: „Wahnsinn Kreuzfahrt“ von Wolfgang Mayer-Hentrich, „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ von Christian Fuchs und Paul Middelhoff, „Das Unglück schreitet schnell“ von Johannes Böhme, „Deutsch für alle“ von Abbas Khider, „Republik der Angst“ von Frank Biess, „Das Haus aus Stein“ von Asli Erdoğan und „Essen essen“ von Kat Menschik.

23.04.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Hildegard Keller, Raoul Schrott und der Schriftsteller Adolf Muschg diskutieren über „Frau im Dunkeln“ von Elena Ferrante, „Martin Salander“ von Gottfried Keller,  „1919“ von Herbert Kapfer und „Der traurige Gast“ von Matthias Nawrat.

umgeSCHAUt im März

📚 „Deine kalten Hände“ von Hang Kang macht mich neugierig. Von der Autorin las ich bereits „Menschenwerk“ und es ist mir als ein besonderes Buch in Erinnerung geblieben.

📚 Der Zeitgeschichts- und Abenteuerroman „Babel“ von Kenah Cusanit klingt nach einem starken Roman, darin würde ich gern eintauchen.

📚 Nett zum Stöbern finde ich von ZDF Kultur: Dein Buch.

📚 In „Tage wie Hunde“ erzählt Ruth Schweikert von ihrer Brustkrebserkrankung. Das Buch interessiert mich, es behandelt eines meiner Angstthemen.

📚 In keinem Fall möchte ich „Gringo Champ“ von Aura Xilonen lesen. Es schüttelt mich bei dem, was ich aus und von dem Buch höre.

📚 Am besten gefallen hat mir an der Sendung „Gottschalk liest?“, seine Reich-Ranicki-Parodie. Das Format fühlt sich fremd an, aber immerhin bin ich auf die zweite Sendung gespannt.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

07.03.2019: lesenswert
Im Interview mit Denis Scheck erzählt der österreichische Schriftsteller Reinhard Kaiser-Mühlecker von Flor und Hemma, die in einer Welt im Umbruch und einer Zeit tiefer Verunsicherung leben – in unserer Gegenwart! – Im Gespräch mit der Schweizer Germanistin Regina Dieterle geht es in die Vergangenheit: Ihre umfassende Biografie zeigt Fontane auch als Schreiber von Reiseberichten, als Kriegsreporter und Journalist und wirft ein neues Licht auf seine Arbeitsweise.

14.03.2019: Lesenswert Quartett
Denis Scheck hat Insa Wilke, Wiebke Porombka und Ijoma Mangold eingeladen, um vier Neuerscheinungen des Frühjahrs vorzustellen: „Gotteskind“ von John Wray, „Deine kalten Hände“ von Hang Kang, „Babel“ von Kenah Cusanit und „Serotonin“ von Michel Houellebecq.

17.03.2019: Buchzeit
Als Auftakt zur Leipziger Buchmesse präsentiert die Buchzeit spannende Neuerscheinungen dieses Frühjahrs: „Regenstab“ von Jiří Hájíček, „Die zweite Frau“ von Günter Kunert, „Damals“ von Siri Hustvedt und „Warum die Vögel sterben“ von Victor Pouchet.

17.03.2019: Druckfrisch
Andrea Wulf und Lillian Melcher legen eine faszinierende Graphic Novel über Alexander von Humboldt vor. Saša Stanišić hat über Heimat und Herkunft geschrieben und Regina Dieterle beschäftigt sich mit Theodor Fontane.

19.03.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Martin Ebel, Thomas Strässle und – als Gast – die Journalistin Klara Obermüller diskutieren über „Der Stotterer“ von Charles Lewinsky, „Gringo Champ“ von Aura Xilonen, „Tage wie Hunde“ von Ruth Schweikert und „Wild wie die Wellen des Meeres“ von Anna Stern.

19.03.2019: Gottschalk liest?
Mit vier Autorinnen und Autoren spricht der Moderator in der ersten Sendung über deren Neuerscheinungen: „Kurt“ von Sarah Kuttner, „Kaffee und Zigaretten“ von Ferdinand von Schirach, „Rückwärtswalzer“ von Vea Kaiser und „Wendejahre“ von Daniel Biskup.

28.03.2019: lesenswert
Saša Stanišić floh als 14-Jähriger vor dem Bosnienkrieg nach Deutschland. Sein Roman „Herkunft“ kreist um Fragen nach der Bedeutung von Heimat, der Muttersprache und den Grundlagen seines Schreibens. Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger erzählt, welche drei Bücher für sie wichtig sind.

umgeSCHAUt im Januar und Februar

📚 Ich mag Svenja Flaßpöhlers Einstellung und habe „Die potente Frau“ schon seit längerem auf meiner Wunschliste. Ich sollte möchte es endlich lesen.

📚 „Es ist die Hölle. Das Schreiben macht keinen Spaß. Würde ich die Geschichten nicht aufschreiben, würden sie mich verfolgen.“ bekennt Robert Seethaler.

📚 „Alles zerfällt“ von Chinua Achebe spielt in Nigeria und wäre etwas für meine BUCHweltreise.

📚 Was es nicht alles gibt: Eine Playmobil Sonderfigur von Theodor Fontane. Aber ich bezweifle, dass ich den Playmobilbegeisterten, die ich kenne, damit eine Freude machen könnte. Da stehen Star Wars oder die Eisprinzessin höher im Kurs 😉 Aber das Schwärmen des Literaturclubs macht mich richtig neugierig auf Effie Briest – auch eines der vielen Bücher, die ich bisher noch nicht las.

📚 „Das Schöne an Gedichten ist, dass so viel Weiß auf der Seite übrig bleiben darf.“ stellt Nora Bossong als einen der Unterschiede zum Schreiben von Romanen und Essays heraus.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

17.01.2019: lesenswert
Svenja Flaßpöhler kritisiert die #MeToo-Bewegung und Robert Seethaler spricht über seinen neuen Roman „Das Feld“.

27.01.2019: Druckfrisch
Julian Barnes erforscht das Glück und den Schmerz einer großen Liebe, Kenah Cusanit erzählt von der Lust am Bewahren und an der Zerstörung, und Chinua Achebe fragt, wer Geschichte eigentlich erzählen darf.

31.01.2019: lesenswert
Michael Kumpfmüller erzählt in „Tage mit Ora“ heiter-melancholisch eine Annäherung von zwei Menschen mit „Gebrauchsspuren“ – Außerdem Gast von Denis Scheck: Christiane Nüsslein-Volhard, die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen und die erste deutsche Wissenschaftlerin, die den Nobelpreis erhalten hat.

12.02.2019: Literaturclub
Nicola Steiner, Philipp Tingler, Laura de Weck und – als Gast – der Literaturkritiker Andreas Isenschmid sprechen über „Serotonin“ von Michel Houellebecq, „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes, „Ich weiss, warum der gefangene Vogel singt“ von Maya Angelou und „Effi Briest“ von Theodor Fontane.

14.02.2019: lesenswert
Die Schriftstellerin Nora Bossong stellt ihren Gedichtband „Kreuzzug mit Hund“ vor. – Der Verleger Helge Malchow erzählt im Interview mit Denis Scheck, welche Bücher ihn besonders beeindruckt haben.

17.02.2019: Druckfrisch
Yoko Tawada entwirft ein Bild von Japan nach einer mysteriösen Katastrophe, Leonardo Padura schreibt Krimis, bei denen das Verbrechen kaum interessiert und Anselm Oelze beschäftigt sich mit Siegern und Verlierern der Geschichtsschreibung.

27.02.2019: Bücherjournal
Julia Westlake stellt folgende Bücher vor: „Das Mädchen mit dem Poesiealbum“ von Bart van Es, „Habitat“ von Tom Hegen,“Das Licht“ T. C. Boyle, „Mexikoring“ Simone Buchholz, „Berthold Brecht“ von Heinricht Breloer, „1919“ von Herbert Kapfer, „Sandbergs Liebe“ von Jan Drees