umgeSCHAUt im Juni 2021

📚 Der Weg der Freundschaft von Eisenach nach Budapest klingt großartig. Sicherlich ein Erlebnis diesen Weg zu wandern und „Klub Drushba“ möchte ich auch gern lesen.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

10.06.2021: Fröhlich lesen: Susanne Fröhlich hat wieder zwei frisch erschienene Bücher unter die Lupe genommen: „Ella & Co. KG“ von Gerhard Delling und „Klub Drushba“ von Rebecca Maria Salentin. Die Autoren sind selbst zu Gast in der Sendung.

10.06.2021: lesenswert: Navid Kermani und Denis Scheck über Simone Weils philosophische und mystische Betrachtungen. Hausbesuch: Corona-Alltag im Comic-Tagebuch „Vervirte Zeiten“ des Illustrators Ralf König – und ein gnadenloser Verriss.

20.06.2021: Buchzeit: Sommerzeit ist Lesezeit, und Lesen gehört zu den völlig unbedenklichen Vergnügen im Corona-Sommer 2021. Das Team der Buchzeit empfiehlt Lektüre für den Reisekoffer oder den heimischen Büchertisch.

24.06.2021: lesenswert: Sehr persönlich wurde das Gespräch mit Wolfgang Schäuble über dessen aktuelles Buch „Grenzerfahrungen – Wie wir an Krisen wachsen“. Beim gemeinsamen Ausritt mit Juli Zeh liegt das Buch von Bernd Stegemann in der Satteltasche: In „Die Öffentlichkeit und ihre Feinde“ zeigt der Autor Ursachen der derzeitigen zerstrittenen Öffentlichkeit auf und fordert eine neue Debattenkultur.

29.06.2021: Literaturclub: Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und – als Gast – die LGBTQ-Aktivistin Anna Rosenwasser diskutieren über «Fern von hier» von Adelheid Duvanel, «Drei Kameradinnen» von Shida Bazyar, «Schicksal» von Zeruya Shalev sowie «Derborence» von Charles Ferdinand Ramuz.

30.06.2021: lesenswert: Reitgespräch über „Der Deutsche“ von Jens Jessen: Faustischer Mensch, unverbesserlicher Romantiker, humorloser Grobian, ewiger Nazi: So wird er von anderen Nationen wahrgenommen, „Der Deutsche“. Aber warum? Jens Jessen widmet sich in seinem Essay den Befindlichkeiten und Befangenheit der Deutschen – Die Schriftstellerin Juli Zeh und Denis Scheck sind mit den Pferden unterwegs in Brandenburg. Die Thesen finden beide bereichernd und weiterführend – nur was die Humorlosigkeit der Deutschen angeht, stimmen sie mit Jens Jessen nicht überein.

umgeSCHAUt im Mai 2021

📚 Von Shida Bazyar las ich bereits „Nachts ist es leise in Teheran“ und war begeistert. Aber auch ihr neues Buch „Drei Kameradinnen“ interessiert mich.

📚 „Vom Aufstehen“ von Helga Schubert muss ich unbedingt lesen.

📚 „Die Schlange im Wolfspelz“ spricht mich zwar an, aber ich fürchte, dass ich es mit meinem Bildungsniveau nicht erfassen kann. Gerade erst hat mich „Erst lesen. Dann schreiben“ abgehängt, leider.

📚 Denis Scheck und Juli Zeh mochte ich bei ihren Reitgesprächen hoch zu Rosse begleiten, auch wenn ich immer ein wenig durch die Tiere angenehm abgelenkt war.

📚 Wo geht es wohl in Zukunft mit dem Kino hin? Eine interessante Frage und ich mag auch die Anekdoten, die Dieter Kosslik erzählt. Ich denke, dass es die meisten freuen wird, wenn die Kinos wieder öffnen. Bei mir ist es von der Tagesform abhängig ob das Kinodrumherum mit all seinen Besonderheiten für mich ein Genuss oder eine Belastung ist.

📚 Eine eigenartige Vorstellung, wenn sich plötzlich jemand für einen eine Geschichte überlegt. Frau Merkel sei ihr Ruhestand gegönnt – und ihr Privatleben auch.

📚 Die Romane, die Frank Schätzing nach „Der Schwarm“ veröffentlicht hat, fand ich enttäuschend. Aber wenn ich ihn über den Klimawandel sprechen höre, möchte ich doch sein neues Sachbuch lesen.

📚 „Der Alchemist“ kommt bei Denis Scheck ja nicht besonders gut weg. Ich bekomme große Lust es nochmal zu lesen, heute, mit meinem zwanzig Jahre älteren Ich. Es würde mich interessieren, ob mir das Buch immer noch gefällt.

📚 Ich habe nicht die leiseste Lust auf Covid-Bücher, aber Thea Dorn’s „Trost“ macht mich doch neugierig.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

06.05.2021: lesenswert: Shida Bazyar stellt ihren Roman „Drei Kameradinnen“ vor, der vom außergewöhnlichen Bündnis dreier Frauen erzählt. Erfolgsautor Daniel Kehlmann trifft sich mit Denis Scheck in Berlin und hat „drei Bücher seines Lebens“ mit dabei.

14.05.2021: Das Literarische Quartett: In der Mai-Ausgabe lädt Thea Dorn zum temperamentvollen Literaturtalk mit Vea Kaiser, Eva Menasse und Götz Alsmann. Mit aktuellen Büchern im Gepäck.

17.05.2021: lesenswert: Reitgespräch über „Trost – Briefe an Max“ von Thea Dorn: Johanna erzählt in Briefen an ihren Freund Max vom Tod ihrer Mutter, die an Covid 19 erkrankte. Sie starb isoliert und einsam auf der Intensivstation. In Thea Dorns Roman „Trost“ geht es um Trauer, Wut, Verzweiflung und Verlust: Denis Scheck und Juli Zeh über eine philosophische Annäherung an eine sensible Thematik.

17.05.2021: lesenswert: Reitgespräch über „Die Öffentlichkeit und ihre Feinde“ von Bernd Stegemann: Juli Zeh und Denis Scheck reiten aus. Beide haben „Die Öffentlichkeit und ihre Feinde“ gelesen und sind begeistert von den Thesen des Philosophen Bernd Stegemann, der für eine neue Debattenkultur plädiert. Der Diskurs, der zur Zeit in der Öffentlichkeit geführt wird, reicht nicht, um den Problemen, die uns in Zukunft herausfordern werden, angemessen zu begegnen.

17.05.2021: lesenswert: Reitgespräch über „Die Schlange im Wolfspelz“ von Michael Maar: Was ist das Geheimnis des guten Stils und wie wird aus Sprache Literatur? Diese Leitfrage im Lebenswerk des Schriftstellers und Literaturkritikers Michael Maar greifen Juli Zeh und Denis Scheck bei ihrem Ausritt auf. „Die Schlange im Wolfspelz“ heißt das Buch, das dem Geheimnis großer Literatur auf die Spur kommen will.

18.05.2021: Literaturclub: Nicola Steiner, Usama Al Shahmani, Daniela Strigl und – als Gast – der Schriftsteller Christoph Keller diskutieren über «Eurotrash» von Christian Kracht, «Sister Outsider» von Audre Lorde, «Das Jahresbankett der Totengräber» von Mathias Enard sowie «Morituri» von Olga Flor.

20.05.2021: Fröhlich lesen: Bei Susanne Fröhlich sind diesmal der ehemalige Direktor der Berlinale, Dieter Kosslik, mit dem Buch über die Zeit als Festival-Chef. Und David Safier, der Angela Merkels Dasein als Rentnerin und Detektivin beschreibt.

20.05.2021: lesenswert Quartett: In der Mai-Ausgabe lädt Thea Dorn zum temperamentvollen Literaturtalk mit Vea Kaiser, Eva Menasse und Götz Alsmann. Mit aktuellen Büchern im Gepäck.

27.05.2021: lesenswert: Bestseller-Autor Frank Schätzing hat einen spannenden Klima-Thriller geschrieben: „Was, wenn wir einfach die Welt retten?“, in dem er Anregungen gibt, wie wir in der Klimakrise handeln können. Zum ersten Mal in dieser Sendung: Denis Scheck und die Schriftstellerin Juli Zeh führen künftig regelmässig Reitgespräche. Dieses Mal über Thea Dorns neuen Roman „Trost – Briefe an Max“. Und Denis Scheck erklärt, weshalb „Der Alchimist“ von Paulo Coelho in seinen Anti-Kanon gehört.

31.05.2021: Druckfrisch: Diesmal in „druckfrisch“: Christoph Ransmayr: Der Fallmeister – Eine kurze Geschichte vom Töten, Dana Grigorcea: Die nicht sterben sowie „Atomstation“ von Halldor Laxness und Maik Brüggemeyers Bob-Dylan-Buch „Look Out Kid“.

umgeSCHAUt im April 2021

📚 Ich habe immer noch nichts von T.C. Boyle gelesen, dabei stolpere ich immer wieder über seine Bücher mit spannenden Thematiken. „Sprich mit mir“ mit seiner Vermenschlichung des Schimpansen und der Verschimpansigung des Menschen reizt mich auch.

📚 An „Dave“ habe ich über mehrere Wochen gelesen, bevor ich es endlich abgebrochen habe. Die Sprache hat mich über alle Maßen gequält, obwohl mich die Thematik eigentlich interessierte.

📚 „Die Kinder hören Pink Floyd“ fand ich großartig, muss aber Herrn Tingler doch widersprechen. Auch ich kann mich daran erinnern, dass in den 1970er Jahren Schnellkochtöpfe in deutschen Küchen explodierten, insbesondere im Bekanntenkreis meiner Familie. Das war sicherlich nicht nur metaphorisch gemeint.

📚 „Adas Raum“ klingt nach einer bunten interessanten Themenmischung. Das Buch werde ich im Auge behalten.

📚 „Schicksalsschläge sind manchmal Jobs, die gemacht werden müssen.“ meint Kristina Vogel. Ich finde ihre Kraft inspirierend.

📚 Von Benedict Wells habe ich gerade erst vor kurzem „Vom Ende der Einsamkeit“ als Hörbuch genossen. Ich fand es großartig und bin beeindruckt von seinem Talent.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

06.04.2021: Literaturclub: Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler und – als Gast – die Nationalrätin Jacqueline Badran diskutieren über «Sprich mit mir» von T. C. Boyle, «Dave» von Raphaela Edelbauer, «Die Kinder hören Pink Floyd» von Alexander Gorkow sowie «Vom Aufstehen» von Helga Schubert.

08.04.2021: lesenswert: Im Debütroman „Adas Raum“ von Sharon Dodua Otoo heißen alle Frauen Ada, leben aber zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten. – Der Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch erforscht unser wohl vielseitigstes Körperteil: „Hände – Eine Kulturgeschichte“.

09.04.2021: Das Literarische Quartett: Lesen stärkt die Seele, wusste schon Voltaire. In der Frühjahrs-Ausgabe lädt Thea Dorn zum spannenden Talk mit Dörte Hansen, Marko Martin und Moritz von Uslar. Wie immer aktuelle Bücher im Gepäck.

15.04.2021: Fröhlich lesen: Was treibt Menschen an, immer wieder – auch trotz Rückschläge – weiterzumachen? Dieser Frage geht Susanne Fröhlich dieses Mal nach. Dazu hat sie Kristina Vogel und Kati Naumann als Gäste eingeladen.

22.04.2021: lesenswert: Der junge Bestsellerautor Benedict Wells stellt seinen neuen Roman vor: „Hard Land“ ist eine Zeitreise in die 80er Jahre und erzählt vom Erwachsenwerden. Das erfolgreiche SWR3 Moderatorenduo Sascha Zeus und Michael Wirbitzky ist zu Gast in „Unser Leben in vier Büchern“.

25.04.2021: Druckfrisch: Denis Scheck spricht mit Benedict Wells über seine Faszination für die Popkultur der 1980er Jahre. Und mit Helga Schubert über Schwierigkeiten mit dem vierten Gebot, das Dagewesensein im Osten und sorgfältige Selbstmörder.

Müssen literarische Texte angepasst werden?

Wieviel Rücksicht muss Literatur auf die Bedürfnisse heutiger Leserinnen und Leser nehmen? Dürfen oder sollten die betreffenden Werke nachträglich umgeschrieben werden? Muss der klassische Kanon neubewertet werden? Über diese Fragen diskutieren Prof. Ernst Osterkamp, Dr. Christiane Raabe, Ijoma Mangold, Ulrike von Stenglin und Juergen Boos:

„Ich weiß nicht, ob vor lauter Freundlichkeit, wir nicht auch ein bisschen was an Schärfe, Witz und Geistesgegenwärtigkeit verlieren.“

Ijoma Mangold

umgeSCHAUt im März 2021

📚 Eigenartig, welche Wortschöpfungen sich im Rahmen des Genderns ergeben. Gästin fühlt sich für mich so falsch und sperrig an, dass ich wohl Jahrzehnte brauchen werde, bis ich mich daran gewöhnt habe.

📚 „Trick Mirror – Über das inszenierte Ich“ von Jia Tolentino finde ich in der Besprechung sehr interessant, aber die deutsche Übersetzung scheint kaputt-gegendert worden zu sein, wie ich in einer Rezension gelesen habe. Für mich ein K.O.-Kriterium, weil mir übermäßiges Gendern die Freude am Lesen nimmt.

📚 Die Leseprobe von Tore Ditlevens „Kindheit“ hat mich beeindruckt. Bereits am nächsten Tag nach dem Anschauen des Literaturclubs habe ich begonnen es zu lesen.

📚 „Deutschlands schrägste Orte“ klingt großartig. Das muss ich haben.

📚 Tom Belz ist mehr als sein nicht vorhandenes Bein – ein echter Mutmacher.

📚 Über „Die Harpyie“ habe ich schon viel Gutes gehört und auch in der Buchzeit sind sie voll des Lobes. Das Buch habe ich auf meine Bücherwunschliste gesetzt.

📚 Die Mutter-Tochter-Geschichte in „Ein Leben in Geschichten“ berührt mich, sicherlich keine leichte Kost, klingt aber durchaus lesenswert.

📚 „Über Menschen“ fand ich nicht so richtig ansprechend, aber wenn ich Denis Scheck und Juli Zeh über das Buch sprechen höre, bekomme ich doch Lust es zu lesen, zumal ich „Unterleuten“ gern mochte.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

02.03.2021: Literaturclub: Nicola Steiner, Martin Ebel, Milo Rau und – als Gast – die Schauspielerin Ursina Lardi diskutieren über «Mädchen, Frau etc.» von Bernardine Evaristo, «Trick Mirror» von Jia Tolentino, «Kopenhagen-Trilogie» von Tove Ditlevsen sowie «Die nicht sterben» von Dana Grigorcea.

11.03.2021: Fröhlich lesen: Für diese Sendung hat sich Susanne Fröhlich zwei Gäste eingeladen. Tom Belz spricht über sein Buch „Do what you can’t“ und Pia Volk über „Deutschlands schrägste Orte“.

14.03.2021: Buchzeit im Frühjahr: Der Bücherfrühling lockt mit einer Fülle interessanter Neuerscheinungen. Gert Scobel stellt mit den Literaturexpertinnen Barbara Vinken, Sandra Kegel und Katrin Schumacher ausgewählte Romane vor.

18.03.2021: lesenswert Quartett: Denis Scheck diskutiert mit Insa Wilke, Ijoma Mangold und als Gast der Schriftstellerin Ines Geipel über Bücher von Christoph Ransmayr, Christian Kracht, Bernardine Evaristo und Viktor Martinowitsch.

25.03.2021: lesenswert: Eine von Gewalt geprägte Kindheit – der Journalist Harald Martenstein und sein autobiographisch gefärbter Roman „Wut“. – In „Über Menschen“ von Juli Zeh flieht eine Berliner Werbetexterin in ein Dorf im brandenburgischen Nirgendwo.

28.03.2021: Druckfrisch: Sharon Dodua Otoo und ihr faszinierend vielstimmiger Roman „Adas Raum“ | Florian Werners Liebeserklärung an die deutsche Autobahnraststätte | Amanda Gormans Gedicht „The Hill We Climb“ | Denis Schecks Kommentar zur Bestsellerliste Sachbuch.

umgeSCHAUt im Februar 2021

📚 Acht frisch erschienene Neuübersetzungen von George Orwells 1984 halte ich für maßlos übertrieben, auch wenn ich das Buch sehr mag und die Buchcover zum Teil sehr ansprechend gestaltet finde. Meine Ausgabe dieses Buches stammt aus den 1980ern und wurde von Kurt Wagenseil ins Deutsche übertragen. Ich bin fast versucht es nochmal zu lesen, wo ich es nun schon mal in der Hand habe – aber es ist mir gerade zu aktuell.

📚 Die Memoiren von Barack Obama möchte ich gerne irgendwann lesen. Eine interessante Persönlichkeit.

📚 Und dann sah ich noch einen hier nicht verlinkten Beitrag online und live, in dem es um die Zukunft der Literatursendungen in Fernsehen und Radio ging und der mich ein wenig gespalten zurück ließ. Ich mag Menschen dabei zuhören, wenn sie über Bücher sprechen, gerne auch subjektiv und unprofessionell beispielsweise bei YouTube, was ja nicht schlecht sein muss und wo ich schon viele interessante Buchtipps finden konnte. Aber es interessiert mich halt auch, wie Menschen professionell bei der Beurteilung von Büchern vorgehen. Manchmal ist mir das zu abgehoben, aber das ist eben ein Teil der Vielfalt und ein Angebot, sich auch in diesen Bücherwelten umzuschauen, wenn man sie nicht vielleicht sowieso aus welchen Gründen auch immer bevorzugt. Ich mag das erhalten wissen und bilde mir ein, dass das öffentlich rechtliche Fernsehen einem Kulturauftrag nachzukommen hat, auch wenn dieser nicht die Einschaltquoten sprengt.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

18.02.2021: lesenswert: Steckt unsere Demokratie in der Krise? Die Historikerin Hedwig Richter antwortet darauf in ihrem Buch „Demokratie – eine deutsche Affäre“. Kristof Magnussons „Ein Mann der Kunst“ ist eine Satire auf den Kulturbetrieb rund um einen berühmten Maler.

26.02.2021: Das Literarische Quartett: Mit Frauenpower ins Neue Jahr: Gastgeberin Thea Dorn lädt zum spannenden Talk mit Juli Zeh, Sibylle Lewitscharoff und Jagoda Marinić. Wie immer aktuelle Bücher im Gepäck.

28.02.2021: druckfrisch: Denis Scheck führt in dieser Ausgabe von „druckfrisch“ ein Exklusiv-Interview mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Er hat seine Memoiren geschrieben: „Ein verheißenes Land“.

umgeSCHAUt im Januar 2021

📚 Es stimmt schon, dass es ein Buch interessanter macht, wenn man mehr über den Autor und seinen Hintergrund erfährt. Zumindest bei „Kalmann“ ist es bei mir so.

📚 „Dave“ muss ich unbedingt lesen. Mich hatte das Buch schon vor Erscheinungstermin neugierig gemacht. Ich bilde mir ein, dass es voll und ganz meinem Beuteschema entspricht.

📚 „Paradise City“ klingt unglaublich gut, aber ich habe mir derzeit eine strikte Lesesperre für Bücher verhängt bei denen es um Dystopien, Pandemien und Viren geht. Ich freue mich schon darauf, wenn ich irgendwann diese selbst auferlegte Regel breche und mich von diesen Themen wieder gut unterhalten fühlen kann.

📚 Ich bekomme beim Anschauen des Literaturclubs größte Lust „1984“ noch einmal zu lesen. Aber, nicht in diesem Jahr. Ein wenig Zeit brauche ich noch. Interessant wäre es auch zu vergleichen, inwiefern mein Buch aus den 1980ern von den heutigen Übersetzungen abweicht und vielleicht sogar das Neusprech Einzug gehalten hat.

📚 „Verbrannte Sonne“ führt nach Albanien. Das könnte vielleicht etwas für meine BUCHweltreise sein.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

24.01.2021: Druckfrisch: Ein Dorf in der isländischen Wildnis, der Verdacht eines ungeheuerlichen Verbrechens und die ungewöhnliche Gedankenwelt des Helden: Davon erzählt Joachim B. Schmidt in „Kalmann“. Und: „Dave“ von Raphaela Edelbauer | „Dreck“ von Bill Buford

24.01.2021: lesenswert: In Martin Mosebachs Roman „Krass“ bewegt sich ein Geschäftsmann zwischen Liebesdrama und Mephisto-Geschichte. Für die dystopische Geschichte in „Paradise City“ erhielt Zoë Beck den Deutschen Krimipreis 2020.

26.01.2021: Literaturclub: Nicola Steiner, Usama Al Shahmani, Laura de Weck und – als Gast – der Schriftsteller und Lyriker Jürg Halter diskutieren über «1984» von George Orwell, «Homeland Elegien» von Ayad Akhtar, «Der Tod in ihren Händen» von Ottessa Moshfegh sowie «Verbrannte Sonne» von Elvira Dones.

umgeSCHAUt im Dezember 2020

📚 Dass das Bücherjoural zum letzten Mal gesendet wird finde ich wirklich schade. Ich mochte die bunte Büchermischung, die dort meist vorgestellt und durch die ich schon auf so manches Buch aufmerksam wurde. Diese informative unterhaltsame Sendung hob sich angenehm von den anderen Büchersendungen ab, da sie so unpretäntiös daher kam. Schade, die Sendung wird mir fehlen.

📚 „Ein vor Sprach- und Erzähllust strotzendes Buch“ meint Thea Dorn über „Schau mich an“ von Elif Shafak. Aber auch das, was die Runde über das Buch erzählt klingt lesenswert.

📚 „Der Grinch oder die geklauten Geschenke“ klingt nach einem etwas anderen Buch für die Weihnachtszeit und macht mich neugierig.

📚 Die Autobiografie von Alice Schwarzer habe ich mir jetzt endlich auf die Wunschliste gesetzt. Ich mag ihr zuhören und könnte mir vorstellen, dass ich auch lesen mag, was sie über sich und ihr Lebenswerk zu erzählen hat. Das in dem Beitrag angesprochene Interview von Frau Feldbusch und Frau Schwarzer habe ich mir dann auch noch versucht bei YouTube anzuschauen, habe es aber abgebrochen, weil ich es einfach nervtötend fand.

📚 Von dem Rauswurf Monika Marons aus dem S. Fischer Verlag habe ich nichts mitbekommen, aber dieser Fall wirft interessante Fragestellungen auf.

📚 Von Friedrich Dürrenmatt lasen wir in der Schule „Der Richter und sein Henker“. An mehr erinnere ich mich nicht mehr, aber ich weiß noch, dass mir fast jegliche Schullektüre verhasst war. Wenn ich aber Elke Heidenreich lobend über Friedrich Dürrenmatt sprechen höre, bekomme ich große Lust etwas von ihm zu lesen.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

01.12.2020: Bücherjournal: Große Namen, große Literatur: Ein Rückblick zum Abschied.

04.12.2020: Das Literarische Quartett: Zur Weihnachts-Ausgabe lädt Gastgeberin Thea Dorn wieder mit drei prominenten Gästen: Lisa Eckhart, Andrea Petkovic und Ulrich Matthes. Die vier Literaturexperten debattieren über die Bücher von Elif Shafak, Don DeLillo, Michel Houellebecq und Minka Pradelski.

13.12.2020: druckfrisch: Was bedeutet Freundschaft? Und was ist an Gespenstern gut? Nadia Budde stellt in ihren Bilderbüchern die großen Fragen für die ganz Kleinen. Und begeistert Kinder und Erwachsene. Außerdem: Wolfram Eilenberger und Edward Brooke-Hitching.

13.12.2020: lesenswert: Die „Ikone des deutschen Feminismus“, Alice Schwarzer, hat ihr „Lebenswerk“ geschrieben und spricht mit Denis Scheck über die großen Themen ihres Lebens, über ihre Arbeit seit über fünf Jahrzehnten: Kampf für die Rechte der Frauen, Aktion gegen den Abtreibungsparagraphen 218, Gründung der feministischen Zeitschrift „Emma“, Frauenemanzipation damals und heute und vieles mehr.

17.12.2020: lesenswert Quartett: Sandra Kegel, Ressortleiterin im Feuilleton der FAZ ist heute zu Gast im „lesenswert“ Quartett. Zusammen mit den Literaturkritiker*innen Denis Scheck, Insa Wilke und Ijoma Mangold bespricht sie in der Sendung vor Weihnachten vier aktuelle Bücher: Der Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“ von Christine Wunnick und Deniz Ohdes „Streulicht“, die Biografie über Susan Sontag von Benjamin Moser und Manuel Vilas‘ „Die Reise nach Ordesa“.

22.12.2020: Literaturclub: Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Raoul Schrott und – als Gast – der Satiriker Viktor Giacobbo diskutieren über „Die F*ck-it-Liste“ von John Niven, „Apeirogon“ von Colum McCann, „Das wirkliche Leben“ von Adeline Dieudonné sowie „Fünf Jahreszeiten“ von Meral Kureyshi.

umgeSCHAUt im November 2020

  • Ich mag Paul Maar zuhören und würde gerne seine Autobiografie lesen. Außerdem wäre ich gerade in der Laune, auch eines seiner Sams-Bücher zu lesen.
  • Babylon Berlin mag ich als Serie. Wenn ich Volker Kutscher über sein neues Buch sprechen höre, bekomme ich schon Lust, mir auch mal eines der Bücher zu Gemüte zu führen.
  • „Dieser Beitrag steht ihnen aus rechtlichen Gründen leider nicht zur Verfügung. In Kürze geht es weiter.“ mag ich beim schauen von druckfrisch in der ARD-Mediathek so gar nicht lesen. Ich gehe davon aus, dass ich dabei vermutlich ’nur‘ den Anblick einer Deep-Purple-Coverband in der für druckfrisch üblichen Lagerhalle verpasst habe. Allerdings zahle ich meinen GEZ-Beitrag pünktlich und kann nicht einsehen, dass ich hier als Internet-Zuschauer benachteiligt werde, zumal es der Behörde zwecks Beitragserhebung ja egal ist, ob man denn nun einen Fernseher besitzt oder nicht. Ich selbst schaue mir Literatursendungen ausschließlich online an, weil sie meist zu einer Zeit ausgestrahlt werden, zu der ich nicht fernsehe.

Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

05.11.2020: lesenswert: „Erdbebenwetter“ heißt der Debüt-Roman von Zaia Alexander, der in einem Teil von Los Angeles spielt, den wir nicht aus Hollywoodfilmen kennen. Das festgefahrene Leben von Lou verändert sich an dem Tag, an dem sie einen alten Freund trifft, der sie in die Welt der Hexer einführt. – Michael Wildenhain schreibt in „Die Erfindung der Null“ über Aufstieg und Fall eines Mathematik-Genies: zunächst des Mordes verdächtigt, dann aus der U-Haft entlassen, anschließend verschwunden – was bleibt, ist ein Protokoll.

17.11.2020: Literaturclub: Nicola Steiner, Milo Rau, Philipp Tingler und – als Gast – die Kulturjournalistin Anne-Sophie Scholl diskutieren über „Die Stille“ von Don DeLillo, „Der Halbbart“ von Charles Lewinsky, „Frausein“ von Mely Kiyak, „Streulicht“ von Deniz Ohde sowie „Aber es wird regnen“ von Clarice Lispector.

19.11.2020: lesenswert: Denis Scheck empfängt den renommierten Kinderbuch-Autor Paul Maar, der einen neuen Band „Das Sams und der blaue Drache“ und seine bewegende Autobiographie mit dem Titel „Wie alles kam – Roman meiner Kindheit“ geschrieben hat. Außerdem hat der erfolgreiche Schriftsteller für die Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“ drei Bücher eingepackt, die in seinem Leben eine große Rolle spielen, bzw. gespielt haben und erzählt, weshalb.

23.11.2020: Druckfrisch: Denis Scheck trifft Volker Kutscher und Judith Zander, zwei Schriftsteller*innen, die eine ganz besondere Reise unternommen haben: Eine Reise zu sich selbst und eine Reise in die dunkle deutsche Vergangenheit.

umgeSCHAUt im August und September 2020

Fußball hat mich nie interessiert und wenn ich höre, wie mit Claudia Neumann umgegangen wurde, bin ich froh darum.

Selbstbehauptung durch Stil: Die Sapeurs im Congo wirken surreal und sind wohl für jeden Fotografen ein gefundenes Fressen.

Meine dunkle Vanessa“ habe ich bereits gelesen und habe immer noch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn ich an das Buch denke.

Hundert Augen“ klingt nach einer interessanten Mischung von Technik und Gefühlvollem.

Das Elena Ferrante Fieber hat mich bisher nicht ergriffen. Die neapolitanische Saga hat mich thematisch nicht angesprochen und wurde so hoch in den Himmel gelobt, dass ich lieber die Finger davon gelassen habe, um nicht enttäuscht zu werden. Fast bin ich versucht „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“ zum Einstieg probieren, obwohl mich auch diese Thematik nicht so recht fesseln will. Aber irgendetwas muss diese Autorin wohl können, dass sie so viele mit ihren Werken begeistern kann.

Leben ist ein unregelmäßiges Verb“ spricht mich hingegen sofort an. Das vielschichte facettenreiche Buch setze ich mir auf die Bücherwunschliste. Es macht mich neugierig.

Mit dem Sterben kann ich mich derzeit nicht beschäftigen, auch wenn mich das Buch „Mutter . Chronik eines Abschieds“ sehr berührt und ich es eigentlich lesen möchte.

Joachim Meyerhoffs neues Buch interessiert mich. Ob man wohl im Vorfeld seine anderen Bücher gelesen haben sollte? Zuhören mag ich dem Autor zumindest gern, ich werde mal in die Leseprobe hineinschauen.


Und das sind die Links zu den Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

25.08.2020: Bücherjournal: Julia Westlake spricht über „Hat die überhaupt ne Erlaubnis, sich außerhalb der Küche aufzuhalten?“ von Claudia Neumann, „Sei kein Mann“ von JJ Bola, „Die Elenden“ von Anna Mayr, „Sicherheitszone“ von Katrin Seddig, „Das Meer in meinem Zimmer“ von Jana Scheerer, „Sapeurs. Ladies & Gentlemen of the Congo“ von Tariq Zaidi, „Marta schläft“ von Romy Hausmann.

28.08.2020: Das Literarische Quartett: Thea Dorn, Dörte Hansen, Christian Berkel und Vea Kaiser sprechen über „Meine dunkle Vanessa“ von Kate Elizabeth Russel, „Der letzte Satz“ von Robert Seethaler, „Die Scham“ von Annie Ernaux und „Hundert Augen“ von Samanta Schweblin.

01.09.2020: Literaturclub: Nicola Steiner, Laura de Weck, Martin Ebel und Oliver Schnyder diskutieren über Elena Ferrantes „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“, Rolf Lapperts „Leben ist ein unregelmässiges Verb“, Hilmar Klutes „Oberkampf“ sowie Melitta Brezniks „Mutter. Chronik eines Abschieds„.

13.09.2020: druckfrisch: Diagnose: Schlaganfall. In „Hamster im hinteren Stromgebiet“ erzählt Joachim Meyerhoff von den traumatischen, tragik-komischen und herzerwärmenden Erlebnissen nach einer solchen Gesundheitsattacke. Und Lola Randl: „Die Krone der Schöpfung“.

17.09.2020: lesenswert: Daniel Cohn-Bendit ist 75 Jahre alt geworden. Er hat drei Bücher ausgewählt, die für ihn in seinem Leben wichtig waren. Drei Bücher, die im ersten Halbjahr auf der SWR Bestenliste standen, stellen Insa Wilke und Denis Scheck im gemeinsamen Gespräch vor.

22.09.2020: lesenswert Quartett: Diskutiert wird im SWR2 lesenswert Quartett über von Judith Zander, Robert Seethaler, David Grossman und von Wolfram Eilenberger.