BUCHweltreise: Veranstaltungstipp

testDas Ziel der BUCHweltreise ist es, über möglichst viele Länder der Welt Bücher zu lesen. Die Liste der Mitreisenden ansehen oder sich zum Mitmachen anmelden (jederzeit möglich) kann man HIER.

Das internationale literaturfestival berlin – kurz: ilb – findet in diesem Jahr vom 05. bis 15.09.2018 statt und sieht sich den Menschenrechten, der Weltoffenheit, der Multiperspektivität, dem Dialog und der Gastfreundschaft verpflichtet.

Im Rahmen des Festivals werden zeitgenössische Entwicklungen der Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel und Kinder- und Jugendliteratur aus aller Welt vorgestellt, hochaktuelle politische Themen und wissenschaftliche Diskurse verhandelt sowie aktive Leseförderung und Literaturvermittlung betrieben.

Mit dem Ziel, ein möglichst breites Publikum anzusprechen und auf verschiedene Weise in das Festival einzubeziehen, finden an elf Tagen in Berlin Lesungen, Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Gästen aus aller Welt statt.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 18. August 2018 und weitere Infos gibt es hier:

internationales literaturfestival berlin (ilb) [Werbung]

Ich werde es leider nicht schaffen, aber vielleicht ihr?

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Denkmahl

Zitate

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52 Week Photography Challenge: The Alphabet

32_AlphabetWeek 32 – Vision: The Alphabet
[Alphabet photography involves taking photographs of existing or created objects to create a word.]

Mal etwas ganz anderes ist es, mit der Kamera loszuziehen und die Umwelt nach ‚versteckten‘ Buchstaben abzuscannen. Die Temperaturen sind derzeit glücklicherweise wieder angenehm und wir hatten einen schönen, wenn auch über zwei Tage verteilten Foto-Spaziergang, da sich uns nicht gleich am ersten Tag alle Buchstaben zeigten.


52 Week Photography Challenge 2018 has been created by photographers who participated in past year’s challenges to push themselves and you even further in your photographic journey.

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Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst – Jaron Lanier

Das Thema Social Media lässt mich nicht los. Ich lerne gern von YouTube, zeige meine Bilder bei Instagram und mag meinen übersichtlichen Facebook-Account, mit dem ich in unterschiedlichen Themengruppen vertreten bin. Mein Facebook-Feed ist friedlich und ähnlich zurückhaltend, wie ich selbst. Angeschaut wird dieser meist am PC, wo mich uBlock Origin vor unerwünschter Werbung schützt. Meine kleine heile Welt der sozialen Medien könnte so schön sein, wenn mit der Zeit nicht immer mehr Dinge ans Licht gekommen wären, mit denen man als Nutzer einfach nicht einverstanden sein kann. Und doch scheint das Maß immer noch nicht voll zu sein, denn weder ich noch die Menschen meiner Freundesliste haben ihren Account bislang gelöscht.

Und so machte mich der Clickbait-Titel „Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst“ neugierig, auch wenn ich diese effektheischenden Überschriften eigentlich nicht leiden kann und sie in meinem Facebook-Feed meist geflissentlich ignoriere. Aber geschrieben hat dieses Buch Jaron Lanier, der 2014 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt und ein Internetpionier der ersten Stunde ist. Er gilt als Figur des gefallenen und enttäuschten Internet-Optimisten und arbeitet heute für Microsoft Research. Seine Sicht der Dinge wollte ich erfahren und war gespannt auf das Buch.

27_10 Gründe warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst

Jaron Lanier nähert sich den Problemen von Social Media in zehn Kapiteln von allen Seiten: Er zeigt, wie die künstliche Intelligenz uns immer perfider konditioniert, dubiosen Auftraggebern Daten über uns bereitstellt, um unser Verhalten zu manipulieren, und weshalb asoziale und verschwörungstheoretische Posts immer auf nahrhaften Boden fallen. Das Buch gibt Laniers Erfahrungen als Insider im Silicon Valley wieder und beschreibt das perverse aber höchst profitable Geschäftsmodell der Social-Media-Netzwerke, das unsere Gesellschaft fundamental bedroht.

„Einer der wichtigsten Gründe, deine Social-Media-Accounts zu löschen ist, dass du keine praktikable Möglichkeit hast, auf andere Social-Media-Accounts umzusteigen. Nur wenn du möglichst bald ganz aussteigst, kannst du wirklich etwas verändern. Wenn du nicht aussteigst, schaffst du nicht den Raum, den das Silicon Valley braucht, um an sich zu arbeiten.“ (S. 36)

Dementsprechend rät Lanier, dass „alle klugen Menschen ihre Accounts löschen sollten, bis es eine ungefährlichere Version davon gibt“. Nach dieser Aussage und nach dem Lesen des Buches fühle ich mich alles andere als klug. Der Wille, meine Accounts zu löschen ist aufgrund mangelnder Alternativen zu schwach und mir fällt auch gleich noch ein, dass es beispielsweise zu WhatsApp bereits Ausweichmöglichkeiten wie „Telegram“ gibt, die jedoch in meinem Umfeld kaum genutzt werden. Was nützt es also, wenn kaum einer mitmacht – aber wenn andererseits keiner den Anfang macht, wird es halt auch nichts.

Gewünscht hätte ich mir in dem Buch einen Seitenblick zu anderen sozialen Netzwerken oder vielleicht sogar in Entwicklung befindlichen Alternativen, falls es sie gibt. Das hätte mich interessiert, da ich Social Media eigentlich mag und nicht gänzlich darauf verzichten möchte. Viel Neues habe ich nicht erfahren und so lässt mich das Buch insgesamt eher unzufrieden zurück. Die Aufforderung die Accounts zu löschen erfolgt am Ende jedes Kapitels natürlich zu Recht und läuft bei mir doch irgendwie ins Leere.

Gelegentlich zieht und wiederholt sich der Text, so dass ich mir gewünscht hätte, dass der Autor schneller auf den Punkt kommt. Aber nichtsdestotrotz ist das Buch insgesamt eine interessante Lektüre, die viel Stoff zum Nachdenken bietet auch wenn leider das Wort „A….loch“ in alter Schimanski-Manier inflationär verwendet wird. Aber wer darüber hinwegsehen kann und sich mit der Frage, warum er seine Social-Media Accounts wenn vielleicht nicht gleich löschen, aber unbedingt kritisch im Auge behalten sollte, intensiver auseinandersetzen möchte, dem kann ich das Buch dennoch empfehlen.

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Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst
Jaron Lanier
Original: Ten Arguments For Deleting Your Social Media Accounts Right Now
Übersetzung: Karsten Petersen, Martin Bayer
Einband: Pappband, 208 Seiten
ISBN: 978-3-455-00491-5
14,00 (D) | 14,40 (A) | 19,50 (CH)
Verlag: Hoffmann und Campe
Erschienen:  05.06.2018

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanke.

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umgeBUCHt Beiwerk: Ein rotes Buch

Für #pagesofaugust18 zeige ich heute ein Jugendbuch mit einem roten Cover. Es war das erste Buch, das ich vor Jahren von Ursula Poznanski las und ich war begeistert. 📚 In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos – bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. 📚 . . . #ursulapoznanski #erebos #roman #jugendbuch #buchtipp #empfehlung #lesenswert #buch #bücher #lesen #bookstagram #instabook #booksofinstagram #buchblogger #buchblog #lesenisttoll #lesenmachtglücklich

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abc.etüdensommerpausenintermezzo: Don’t grumble, give a whistle

Auf dem von der Großmutter geerbten Biedermeierschränkchen klebte der Kuckuck, die Fischkonservenfabrik hatte ihm auftragsbedingt gekündigt und jetzt fand er zu allem übel auch noch eine Räumungsklage wegen der aufgelaufenen Mietrückstände vom Vermieter im Briefkasten. Dabei hatte er erst in der letzten Woche seinen heißgeliebten Brilliantohrring im Baggersee verloren, als er sich von der unerträglichen Hitze abkühlen wollte und wie ein Unterwasserkönig in die Tiefe hinabgetaucht war. Aber das war bei näherer Betrachtung dann doch eher ein Luxusproblem.

Wenn seine Glückssträhne so weiterging, würde er womöglich noch als Hooligan betitelt und eine elektronische Fußfessel aufgebrummt bekommen, wenn ihm beim nächsten Stadionbesuch wieder einmal ausversehen ein Pommesschälchen zufällig ins Gesicht eines gegenerischen Fans entgleiste. Doch eigentlich saß in nächster Zeit ja eh kein Stadionbesuch mehr drin und die Pommesportion wäre in seinem knurrenden Magen sicherlich auch besser aufgehoben.

Jetzt wäre genau der richtige Zeitpunkt, sich mit der heißgeliebten Sachertorte vollstopfen, aber das bliebe wohl eher ein Traum. Stattdessen würde er sich den Informationsvortrag der örtlichen Kirchengemeinde bei einem kostenlosen Frühstück anhören. Die caritative Einrichtung stellte dort ihre Hilfsangebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen vor. Unter anderem wurden dort gegen ein geringes Entgelt Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs an Bedürftige verteilt. Auch wenn er sich insgeheim gegen die Vorstellung wehrte, war ihm jedoch klar, dass er in seiner derzeitigen Situation froh darüber sein konnte, dass ihm eine derartige Einrichtung unterstützend zur Seite stehen würde, wenn er es zuließe.

Dass es ihm derzeit nicht gut ging, darüber konnte auch kein noch so ausgefeiltes Ablenkungsmanöver hinwegtäuschen. Es gab wirklich keinen Grund „Always look at the bright side of life“ zu trällern, aber er konnte einfach nicht anders und nicht einmal der fehlende Hut, den er in der Fußgängerzone zum Betteln vor sich hätte hinstellen können, konnte ihm seine gute Laune verderben. „…If life seems jolly rotten, there’s something you’ve forgotten, and that’s to laugh and smile and dance and sing…“ 


Beim abc.etüdensommerpausenintermezzo geht es darum, 10 aus 15 vorgegebenen Worten (Ablenkungsmanöver, Baggersee, Biedermeierschränkchen, Federkleid, Firlefanz, Fischkonservenfabrik, Fußfessel, Kirchturmspitze, Liebe, Luxusproblem, Ohrring, Räumungsklage, Sachertorte, Tanztee, Unterwasserkönig) mitsamt einer Lied- oder Gedichtzeile in einer Geschichte unterzubringen.

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52 Week Photography Challenge: Photographer’s Choice

31_Wildcard

Week 31 – Wildcard: Photographer’s Choice
[Capture an image on your terms; who, what, where, when, why, how … it’s all up to you. Caveat: You must tell us your intent.]

Beim Abendspaziergang hatte ich mir selbst die Aufgabe gestellt, dass ich nur mit meinem Smartphone fotografieren wollte. Meine Kamera ließ ich also bewusst zu Hause und machte die Bilder über mein Honor 6x und die App „Lightroom CC“, damit ich das Ergebnis im RAW-Format (DNG) bekam. Als ich das Licht des Sonnenuntergangs auf den Bahngleisen entdeckte, wollte ich das gern festhalten und sah zu Hause erstaunt, dass es funktioniert hatte. Mein Smartphone kann viel mehr, als ich denke. Da gibt es für mich noch einiges zu entdecken.


52 Week Photography Challenge 2018 has been created by photographers who participated in past year’s challenges to push themselves and you even further in your photographic journey.

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umgeBUCHt Beiwerk: Feuer & Eis

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erLESENer Juli

Im Lesemonat Juli wechselte ich das Geschlecht, widmete mich der nicht direkt perfekten Weiblichkeit, schaute einem ‚ganzen‘ Mann beim Motorradfahren zu, erlebte die Verziehung eines Kindes zu einem Wunderkind und las in fremden Tagebüchern.

Bücherwelten – manchmal fremdartig und verstörend.

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Außer sich von Sasha Marianna Salzmann 
Interessante Sprachmelodie beim Lesen, aber es werden zu viele „Mode“themen angeschnitten. Überladen und unausgegoren.

Nicht direkt perfekt von Nicole Jäger 
Ich mag Nicole Jägers Mischung aus brachialer Ausdrucksweise und witzigen Vergleichen und auf der anderen Seite scharfen Beobachtungen und einfühlsamen ehrlichen Schilderungen. Eine erfrischende Mischung aus Nachdenklichkeit und Humor.

Ein Jahr, mein Motorrad und ich von Rainer Janneck 
Ein Möchtegern-unkonventioneller-Abenteurer beweist sich Motorradfahrend seine Männlichkeit. Nervtötend und überflüssig.

Das Genie von Klaus Cäsar Zehrer 
Die ebenso faszinierende, wie nachdenklich machende Geschichte des „Wunderkindes“ William James Sidis war für mich ein echtes Lesehighlight.

Der Schlüssel von Junichiro Tanizaki 
Ein Grenzen überschreitender japanischer Klassiker in Tagebuchromanform, der mich insgesamt nicht begeistern konnte.

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umgeSCHAUt im Juli

📚 Der Geisterkrimihorrorliteraturzitateroman „Slade House“ von David Mitchell machte mich neugierig. Etwas in der Richtung las ich lange nicht mehr. Ob mir sowas noch gefällt?

📚 Die Entstehungsgeschichte zu „Prawda“ klingt schon so interessant, dass ich darauf gespannt bin, was das Buch selbst zu erzählen hat.

📚 Svenja Flaßpöhler höre ich gern zu und kann ihr bei ihren Ausführungen nur zustimmen. Vielleicht sollte ich „Die potente Frau“ lesen.


Und das sind die Sendungen, die noch eine ganze Zeit lang in den Mediatheken verfügbar sind:

01.07.2018: Buchzeit
Gert Scobel spricht mit Sandra Kegel, Barbara Vinken und Katrin Schuhmacher über „Ein anderes Leben als dieses“ von Virginia Reeves, „Signalstörung“ von Kirsten Fuchs, „Slade House“ von David Mitchell, „Lincoln im Bardo“ von George Saunders, „Der Gott jenes Sommers“ von Ralf Rothmann, „Männerphantasien“ von Klaus Theweleit, „Autonom“ von Annalee Newitz und „Mileva Einstein oder die Theorie der Einsamkeit“ von Slavenka Drakulic.

05.07.2018: lesenswert
Denis Scheck spricht mit Felicitas Hoppe über ihr Buch „Prawda“ und mit dem Plakatkünstler Klaus Staeck über drei Bücher, die ihm besonders wichtig sind.

19.07.2018: lesenswert
Svenja Flaßpöhler kritisiert die #MeToo-Bewegung in ihrer Streitschrift „Die potente Frau“ und plädiert für eine neue Weiblichkeit. Der vielfach ausgezeichnete österreichische Schriftsteller und Schauspieler Robert Seethaler spricht über seinen neuen Roman „Das Feld“.

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