Lesen – eine Reise in eine andere Welt

Lesen von Büchern ist eine der ältesten und befriedigendsten Formen der Unterhaltung. Von Kinderbüchern bis hin zu erwachsenen Romanen bietet es eine Vielzahl von Vorteilen, die weit über die bloße Unterhaltung hinausgehen. Hier sind fünf Gründe, warum Lesen von Büchern für Sie von Vorteil sein kann.

  1. Kognitive Fähigkeiten verbessern: Lesen fördert Ihre Konzentration, Aufmerksamkeitsspanne und sprachlichen Fähigkeiten. Es stärkt auch Ihr Gedächtnis und verbessert Ihre Problemlösungsfähigkeit.
  2. Emotionales Wachstum: Lesen von Büchern kann dazu beitragen, Empathie und Verständnis für andere Menschen und Perspektiven zu entwickeln. Es kann Ihnen auch helfen, Ihre eigenen Emotionen zu regulieren und Stress abzubauen.
  3. Kulturelle Bildung: Lesen von Büchern bietet Ihnen Zugang zu verschiedenen Kulturen, historischen Zeiten und anderen Welten, die Sie möglicherweise nicht persönlich erlebt haben.
  4. Persönliche Entwicklung: Lesen von Büchern kann dazu beitragen, persönliche Einsichten zu gewinnen und neue Ideen und Perspektiven zu entdecken.
  5. Unterhaltung: Lesen von Büchern ist auch eine großartige Quelle der Unterhaltung und eine willkommene Ablenkung vom Alltag.

Es ist wichtig zu beachten, dass Lesen von Büchern nicht unbedingt besser ist als andere Formen eine Geschichte zu erfahren. Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und jede Form der Geschichte hat ihre eigenen Stärken und Vorteile. Aber wenn Sie auf der Suche nach einer tiefgründigen, unterhaltsamen und bereichernden Erfahrung sind, dann sollten Sie definitiv ein Buch in die Hand nehmen.

Also, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und tauchen Sie in eine andere Welt ein. Lesen Sie ein Buch und erleben Sie selbst die Vorteile des Lesens. Happy reading!


Das kommt dabei heraus, wenn man die künstliche Intelligenz (ChatGPT) fragt, ob sie einem einen Blogpost erstellen kann, bei dem es um die Vorteile des Lesens von Büchern geht:

Wer den obigen Text mit dem Bild vergleicht, dem wird vielleicht auffallen, dass ich eine kleine Änderung vorgenommen habe. Natürlich hätte ich den Text noch ein wenig umformulieren und erweitern können, aber darum geht es mir nicht. Ich war neugierig und wollte einfach nur ausprobieren – und das habe ich auch getan. Mehrfach, auch mit anderen Aufgabenstellungen.

Als technikbegeisterter Mensch bin ich gespannt, wo diese Reise noch hingeht, aber ich muss auch gestehen, dass ich dabei ein leicht mulmiges Gefühl in der Magengrube habe.

Meine Blogposts schreibe ich aber ab sofort wieder selbst.

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Fotoprojekt „52frames“: Week 5: Black And White

Schwarzweiß sollte das Foto in dieser Woche für 52frames.com sein. Nach einigen Überlegungen kam die Tragetasche vom Fischer Verlag ins Spiel, von der ich mich nie trennen konnte, weil ich den Warnhinweis so sehr mochte. Und weil ich es thematisch passend fand, legte ich fürs Foto noch „Befreit – Wie Bildung mir die Welt erschloss“ von Tara Westover hinein – eine Autorin, deren Lebensweg mich sehr beeindruckt hat.

Die Tragetasche hat dieses Fotoshooting übrigens nicht überlebt. Es hat gerade mal für fünf Fotos gereicht, bis die altersschwachen Tragegriffe gerissen sind. Und ich habe jetzt diese Fotos als Andenken an eine Zeit, in der man noch beim Einkaufen automatisch bedruckte Plastiktüten erhielt. Ich weine der Zeit nicht hinterher und habe längst zum Shopping eigene Taschen dabei – aber diese Tüte mochte ich.

Töchter – Lucy Fricke

Eigentlich freute ich mich, als ich „Töchter“ von Lucy Fricke als Hörbuch bei Spotify entdeckte. Über den Roman über die beiden Frauen, die zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank aufbrechen, hatte ich bereits viel Gutes gehört und auch die Sprecherin Sabine Arnhold hat mir gefallen. Eine letzte, finale Fahrt soll es werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben. Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück.

Das klang für mich nach einer interessanten Story und doch standen die Sterne für mich und dieses Hörbuch schlecht, was jedoch an meinen eigenen Unzulänglichkeiten lag. Zwischen den einzelnen Höreinheiten habe ich leider zu viel Zeit vergehen lassen, so dass ich den Eindruck hatte, dass ich zwischenzeitlich doch zu viel vergessen hatte, um immer wieder nahtlos in die Geschichte einsteigen zu können. Hinzu kam noch, dass ich dieses Hörbuch zu einer Zeit gehört habe, in der ich mich schlecht konzentrieren konnte. Das sind sicherlich nicht die besten Voraussetzungen zum Hörbuch hören, aber ich weiß aus meiner Erfahrung, dass es nach anfänglichen Schwierigkeiten dann manchmal doch noch klappt. Dieses Mal leider nicht, auch wenn mir das, was ich von der Geschichte mitbekam, doch gefallen hat.

Natürlich hätte ich jederzeit an den Anfang des Hörbuchs zurückspringen und nochmal von vorn anfangen können, aber das habe ich eben nicht gemacht. Der Mut zur Lücke hat sich jedoch in diesem Fall nicht ausgezahlt, denn mit dem Beenden blieb bei mir einfach nur das Gefühl zurück, etwas verpasst zu haben. Dabei geht es noch nicht einmal so sehr um Einzelheiten der Geschichte, sondern vielmehr habe ich mich um den Genuss gebracht in die Geschichte und in die Charaktere eintauchen zu können. Jetzt weiß ich zwar wohin die Reise des Buches im Großen und Ganzen geht, aber mir fehlen die feinen Nuancen von denen der Roman sicherlich einiges für mich zu bieten gehabt hätte, wie man den Rezensionen vom Buchrevier und Kaffeehaussitzer entnehmen kann. Wenn ihr mehr über das Buch erfahren möchtet, schaut ihr also besser bei diesen beiden Rezensenten vorbei.

Das 2019 erschienene Buch wurde übrigens 2021 mit Birgit Minichmayr, Alexandria Maria Lara und Josef Bierbichler verfilmt und ist derzeit zwar käuflich, jedoch nicht bei den Streaming-Anbietern erhältlich. Sollte letzteres irgendwann der Fall sein, werde ich mir den Film anschauen. Ansonsten würde ich es doch eher noch einmal mit dem Buch versuchen – Hörbücher funktionieren bei mir grad leider nicht so gut.

-> Zur Hörprobe

Töchter
Von: Lucy Fricke
Gesprochen von: Sabina Arnhold
Spieldauer: 6 Std. und 34 Min.
Ungekürztes Hörbuch
Erscheinungsdatum: 09.01.2019
Sprache: Deutsch
Anbieter: Audio-To-Go Publishing Ltd.

Deutschlands schrägste Orte – Pia Volk

Der Klappentext dieses Buches verrät, dass die Geographin und Journalistin Pia Volk sich zwischen Wattenmeer und Allgäu, zwischen dem Frankfurter Mainufter und dem Sorbenland umgesehen hat und dabei auf lauter schräge und seltsame Orte gestoßen ist: eine Eiche mit eigener Adresse; ein fortgespültes Atlantis in der Nordsee; ein Kronleuchter in der Kölner Kanalisation; die letzte noch erhaltene Grenzschleuse für sowjetzonale Agenten und noch so einiges mehr.

Das hörte sich für mich spannend an und ich war neugierig auf die geheimen Plätze, obskuren Objekte und bizarren Landschaften, die Deutschland abseits bekannter Pfade zu bieten hat. Zu gerne lassen mein Herzbube und ich uns von kleinen und großen Besonderheiten überraschen, die uns bei dem Besuch von Lost Places oder bei der Jagd nach Geocaches begegnen und die wir vorher gar nicht auf dem Schirm hatten. Etwas in der Art erhoffte ich mir von diesem Buch, das ich für eine Sammlung interessanter Sehenswürdigkeiten hielt, denen man vielleicht bei einem Urlaub in Deutschland einen Besuch abstatten könnte, wenn man sich gerade in der Nähe aufhielt. Erst recht wurde die Erwartung bei mir geweckt, weil sich das Buch als Fremdenführer für Einheimische betitelt. Doch bei näherem hinsehen, will es das eigentlich gar nicht sein.

Es lädt nicht ein diese Orte selbst zu besuchen, zumal dies bei einigen vermutlich auch gar nicht möglich ist. Man kann jedoch zumindest anhand der genannten Koordinaten herausbekommen, wo man sie finden kann. Als mir bewusst wurde, dass ich mir von dem Buch etwas anderes erwartet hatte, war ich zunächst ein wenig enttäuscht. Aber mich interessierten halt die Kuriositäten, die Deutschland zu bieten hat und so las ich dennoch weiter und wurde mit der Zeit immer offener für das, was die Autorin zu berichten hatte.

Sie ist einen Pfad entlanggewandert, der über das Gelände eines Atomkraftwerks führt, und hat einen Truppenübungsplatz durchquert auf dem Weg zu mächtigen Gräbern, von denen niemand weiß, wie sie gebaut wurden. Sie ist über eine mit Hohlräumen durchsetzte Felslandschaft gesprungen, in der alles Wasser verschwindet, und hat sich erklären lassen, wie man von einem Kirchturm auf das wohl gigantischste Ereignis der deutschen Erdgeschichte schließen kann. Sie hat sich sorbische Märchen angehört, saterfriesische Sprichwörter sowie Töne, die Jahre anhalten. Über all diese bizarren Landschaften, exzentrischen Welten und obskuren Objekte berichtet sie. Unterhaltsam führt sie zu geographischen und historischen Kuriositäten und lehrt uns, das eigene Land mal anders zu betrachten. Und so hat mir das Buch letztlich doch Spaß gemacht.

-> Zur Leseprobe

Pia Volk
Deutschlands schrägste Orte
Ein Fremdenführer für Einheimische
Gebundene Ausgabe, 256 Seiten
ISBN: 978-3406767371
Preis: 20,00 € [D]
Verlag: C.H.Beck
Erschienen: 24. September 2021

Tag 24 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

🎄Ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich euch 🎄und zeige euch heute ein Regalfach, in dem nicht nur ein Weihnachtsbuch zu finden ist, sondern in dem auch besondere Ausgaben von Büchern zu sehen sind.

Ich habe sie euch verlinkt, um euch zu den Leseproben und Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Das Schmuckstück in diesem Regal ist von J.R.R. Tolkien Der Herr der Ringe mit Illustrationen von Alan Lee und aus dem Englischen übersetzt von Margaret Carroux. Unglaublich schön und ein Bändchen von unserem Besuch bei den Tolkien Tagen ist auch noch als Andenken hierher gewandert. Weiter hinten im Regalfach steht von der gleichen Übersetzerin auch der grüne Schuber mit den drei Teilen. Gleich daneben bewahren wir die BluRay Box der Spielfilm Trilogie in der Extended Edition auf.

Das große Hobbit Buch mit dem kompletten Text mit Kommentaren und Bildern herausgegeben von Douglas A. Anderson war ein Buch, dem ich bei seinem Erscheinen auch nicht widerstehen konnte. Hinten im Regalfach sind auch hierzu die Verfilmungen zu finden. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise und Smaugs Einöde als BluRays und Die Schlacht der fünf Heere als DVD-Version. Mein innerer Monk jault auf, aber immerhin handelt es sich bei allen um Extended Versions.

Und dann sind da noch die „Briefe vom Weihnachtsmann“ von J.R.R. Tolkien. Irgendwie reizend.

H.P. Lovecraft – Das Werk die große kommentierte Ausgabe herausgegeben von Leslie S. Klinger habe ich meinem Herzbuben mal geschenkt, weil er mir immer so sehr von diesem Autor vorgeschwärmt hat. Ich selbst habe vor Jahren mal „Der Schatten über Innsmouth“ als Hörbuch angehört, aber so richtig packen konnte es mich nicht. Horrorliteratur mochte ich jedoch als Jugendliche sehr gern und könnte mir vorstellen, dass mir diese Geschichte in der Zeit besser gefallen hätte.

In diesem Regalfach wird natürlich nichts aussortiert, weil bei diesen Büchern (und Filmen) dem Herzbuben und mir einfach das Herz aufgeht.

Und an dieser Stelle endet meine Bücherregaltour, obwohl ich euch nicht alle Regalfächer und Regale gezeigt habe. Es gibt noch einige Romane, weitere Sachbücher und auch Kochbücher, die inzwischen abgestaubt wurden und wieder einen sauberen Platz gefunden haben. Es war für mich eine tolle Aktion, jedes Buch noch einmal zur Hand zu nehmen und darauf hin zu überprüfen, ob es noch von Bedeutung für mich ist. Ein bisschen habe ich dabei hier auf dem Blog aus dem Nähkästchen geplaudert und bin im nachhinein noch erstaunt darüber, wie viel so ein Bücherregal über seine Besitzerin verraten kann. Mir hat es großen Spaß gemacht und ich hoffe, ihr hattet auch ein wenig Freude dabei.

Ich mache nun eine kleine Blogpause, wünsche euch gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch und freue mich euch im nächsten Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen. Lasst es euch gut gehen und hoffentlich bis bald!

Tag 23 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

In diesem Regalfach habe ich hauptsächlich Dystopien gesammelt. Aber hier ist auch die Autobiografie Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen von Rüdiger Nehberg in Szene gesetzt. Sehr beeindruckend und ein großer Verlust, dass dieser Mann nicht mehr unter uns weilt.

Bei dem Pflänzchen handelt es sich um einen Ableger einer Wachsblume, die ich als Jugendliche von meiner Oma bekam. Viele Jahre dümpelte die Pflanze auf meinen Fensterbänken einfach nur vor sich hin. Wenn es ihr richtig gut ging, blühte sie sogar. Aber sie überlebte, ohne besonderen Pflegeaufwand, nur mit gelegentlichem Gießen und überaus spärlichem Düngen. Inzwischen ist sie zu einer liebgewonnenen Erinnerung an meine Oma herangewachsen und es gibt immer eine größere Pflanze und mindestens einen Ableger als Backup in meiner Wohnung. Um diesen Ableger muss ich mich auch bald wieder intensiver kümmern, denn die Wachsblume rankt gern und will herunterhängend nicht so richtig gut wachsen.

Am linken Rand finde ich noch eine Übersicht der Gartenvögel in Deutschland, die der Nabu einem Futterpaket beigelegt hatte, das ich dort vor einigen Jahren erstanden hatte. Ich habe eine ganze Zeitlang auf meinem Balkon die Vögel gefüttert und habe dabei auch immer gleich nachgesehen, welche Vogelarten mich besucht haben. Einige hatte ich vorher noch nie gesehen.

Doch kommen wir nun zu den Büchern, die ich euch verlinkt habe, um euch zu den Leseproben und meinen Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Der Report der Magd (Rezension) und Die Zeuginnen (Rezension) von Margaret Atwood: Ich fand die Bücher großartig und habe auch die Serie gern angeschaut.

Schöne neue Welt von Aldous Huxley (Rezension), Fahrenheit 451 von Ray Bradbury (Rezension) und 1984 von George Orwell zählen zu den Klassikern dieses Genres.

Reality-Show von Amélie Nothomb (Rezension) und Corpus Delicti – Ein Prozess von Juli Zeh mochte ich auch sehr.

Ebenso die Eleria-Trilogie Die Verratenen, Die Verschworenen und Die Vernichteten von Ursula Poznanski.

Beim Durchschauen bekomme ich gleich wieder Lust jedes einzelne Buch nochmal zu lesen. Und inzwischen könnte ich das auch wieder, nachdem die Realität allmählich die dystopischen Züge verliert, die sie zeitweilig angenommen hatte.

Aus Platzgründen hat sich dann noch Geständnisse von Kanae Minato ins Regal geschlichen. Ein Buch, das ich großartig fand, das jetzt aber einen passenderen Platz in meinem Bücherregal finden wird.

Tag 22 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

Ein erinnerungsreiches Regalfach unterschiedlicher Sachbücher erwartet uns heute.

Die Bücher habe ich euch verlinkt, um euch zu den Leseproben und meinen Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Welcher Vogel ist das? – Ein Bestimmungsbuch für Vogelfreunde von Walter Cerny und Vogelschutz Praxis von Norbert Jorek habe ich seinerzeit zusammen bei eBay ersteigert, weil es mich genervt hat, die einheimischen Vogelarten nicht zu kennen. Später war es mir eine Freude mehr über die Vögel zu erfahren, die auf meinem Balkon Futter suchten und fanden. Das erstgenannte Buch werde ich behalten, aber das zweite Buch darf weiterziehen.

Hashtag Authentisch – Finde deinen eigenen kreativen Weg und gewinne Follower bei Instagram und Co von Sara Tasker (Rezension). Ein ansprechend und sehr schön gestaltetes Buch, das jedoch nicht mehr bei mir bleiben muss. Mir bekommt eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit diesem Thema besser, als auf Followerzahlen zu schielen. Es geht mir vor allem ums Machen. Schön, wenn es gefällt, aber es ist halt auch kein Beinbruch, wenn das mal nicht so ist.

Pink Floyd – Alle Songs – Die Geschichten hinter den Tracks von Jean-Michel Guesdon und Philippe Margotin (Rezension). Es war großartig für einen Fan wie mich, sich durch die Diskographie der Band zu hören und dabei Hintergrundinformationen zu Songs und Band zu erhalten. Ein besonderes Erlebnis!

Die Bullet Journal Methode – Verstehe deine Vergangenheit, ordne deine Gegenwart, gestalte deine Zukunft von Ryder Carroll (Rezension). Ein großartiges Buch, das auch die Wirkung dessen, was man mit seinem Bullet Journal macht, teilweise psychologisch beleuchtet. Wertvoll!

Kreativität – Wie sie uns mutiger, glücklicher und stärker macht von Melanie Raabe (Rezension). Wenn ich dieses Buch ansehe, bekomme ich gleich Lust, es nochmal zu lesen.

Hab ich selbst gemacht – 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte von Susanne Klingner.

Anständig leben – Mein Selbstversuch rund um Massenkonsum, Plastikmüll und glückliche Schweine von Sarah Schill. Das Buch ist auch dem Jahr 2014 und darf nun gehen.

Mit Power durch die Wechseljahre – Praxistipps einer Naturheilärztin von Dr. med. Ulrike Güdel (Rezension). Ob ich mit Power durch die Zeit bin, sei mal dahingestellt, aber ich habe es überlebt. Das Buch darf jetzt einer anderen Frau Informationen liefern.

Nur was ich mag von Sissi Kandziora (Rezension) hat mir beim Aussortieren und Ordnen geholfen und bei mir ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wertvoll es für mich ist, mich mit Dingen zu umgeben, die mir etwas bedeuten. Dafür bin ich dankbar, aber das Buch darf jetzt jemand anderem helfen.

Gesund essen – länger leben – Die besten Lebensmittel für Vitalität und Wohlbefinden von Dr. John Briffa. Himmel, was für ein übel gestaltetes Buch voller nichtssagender Lückenfüllbildchen und einem Überschwang von Farben. Es ist aus dem Jahr 1998. Ich bin mir nicht sicher, ob die ein oder andere Sache darin nicht inzwischen widerlegt wurde. Ich trenne mich von dem Buch.

Mutter & Kind – Schwangerschaft, Geburt, die ersten Lebensjahre von Sabine Schwabenthan und Vivian Weigert ist aus dem Jahr 1990 und Natürliche Heil- und Pflegemittel für Babys und Kleinkinder – Mit vielen Rezepten und Tipps von A-Z von Sabine Schwabenthan und Vivian Weigert ist aus dem Jahr 1991. Mein Baby und Kleinkind ist längst zu einer tollen jungen Frau herangewachsen, die weitergezogen ist und ihr eigenes Leben lebt. Die Bücher müssen allerdings bleiben, sie haben Nostalgiewert. Außerdem finde ich noch ein Buch von Bübchen „Ihr Baby auf dem Weg ins Leben – Die Schwangerschaft“ mit einigen handgeschriebenen Anmerkungen. Bücher, von denen ich mich nie trennen werde.

Von wilden Wassern und einsamen Mooren ist ein Buch der Umweltstiftung WWF-Deutschland. Ich bekam es in den späten 1980ern als Weihnachtsgeschenk von einer Firma, bei der ich ein halbjähriges Praktikum als Bürokauffrau machte.

Das große Buch der Heilpflanzen von A-Z von Gabriele Vocke.

Mini-Gärten von Jane McMorland Hunter und Balkon für Faule – Ganzjährig grün mit winterharten Pflanzen von Ursula Kopp (Rezension). Eine gute Inspirationsquelle, die mir gleich Lust darauf macht, mich um die Bepflanzung meines Balkons zu kümmern. Meine Zwerggehölze sind im Laufe der Jahre etwas zu groß geworden, weshalb ich mir allmählich Gedanken um eine Neugestaltung machen muss. Da leisten mir die Bücher im kommenden Frühjahr vielleicht wertvolle Dienste.

Reclams Zitaten Lexikon von Johannes John kann jetzt weg. Ich nutze lieber aphorismen.de .

Grundlagen des Small Talk für Dummies von Gero Teufert. Aus dem Jahr 2010, als ich erkannte, dass Small Talk viel mehr als nur sinnloses Geplauder ist. Ich bin immer noch nicht gut im Small Talk, vielleicht sollte ich das Buch nochmal lesen.

Kleine Farb- und Typ Beratung. Immer aktuell, aber bin ich wirklich der Sommertyp?

Die Gute Nachricht – Das Neue Testament in heutigem Deutsch und der „Heidelberger Katechismus“ sind noch von meinem Konfirmandenunterricht übrig geblieben. Ich trenne mich nun davon, weil ich seit der Zeit auch nicht mehr hineingeschaut habe. Ich bin definitiv nicht gläubig und hoffe, dass ich es endlich im nächsten Jahr schaffe aus der Kirche auszutreten.

„Der gesunde Mensch“ von Dr. Felix Büchner ist noch aus der Zeit übrig geblieben, als ich die Hauswirtschaftsschule besucht habe. Ich denke, dass ich das enthaltene Wissen in aktualisierter Form bei Dr. Google besser abrufen kann.

Und dann finde ich in diesem Fach tatsächlich noch Bücher, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie noch habe: Mein Lesebuch für das erste Schuljahr „Komm, wir lesen“. Es ist in Schreibschrift, geht aber gegen Ende des Buches dann allmählich zur Druckschrift über. Darin habe ich wohl 1974 lesen geübt und später dann auch mit einem „Kinderduden“ aus dem Jahr 1959, den ich als Kind von meinem Onkel übernommen habe und es nicht versäumt habe, in das Buch hinein zu kritzeln. Eine Schande. Aber ich finde auch „Der Tag, der mir allein gehört“ von Irmela Brender. Das Buch ist von 1974 und kann die Seiten nicht mehr halten. Es ist eines der mit Schreibmaschine getippten Bücher, in denen der Name des Kindes und ganz persönliche Eckdaten enthalten sind.

„Orchidee vom Rio Teia“ von Erich Wustmann enthält eine in Sütterlin von meiner Großmutter mütterlicherseits geschriebene Widmung aus dem Jahr 1975. Für Mädchen ab 12. Ich glaube, ich las es dann auch erst in dem Alter und war zutiefst beeindruckt von dem Buch. Mehr als nur eine Erinnerung und vermutlich der Auftakt für eine meiner Lesevorlieben.

Bleiben muss hingegen mein Diercke Weltatlas mit einem Stand der Kartenbearbeitung von 1977. Es hat sich seitdem viel getan. Und wenn ich so darüber nachdenke, wird mir erst bewusst, wie unglaublich viel.

Knaurs Großes Katzenbuch von Ulrich Klever bekam ich mal von meinem Großvater väterlicherseits geschenkt. Es wird ebenso als Andenken in meinem Regal bleiben wie Tierkunde von Dr. Walter Wüst, ein Schulbuch aus dem Jahr 1966 mit reizenden Illustrationen.

Katzen – Clickertraining von Katja Rüssel kann jetzt weg. Es fühlt sich für mich immer noch nicht so an, als bekäme ich irgendwann nochmal eine Katze – außer zu Besuch. Das Buch lasse ich jetzt auch los.

Die Weltreise einer Fleece-Weste – Eine kleine Geschichte über die große Globalisierung von Wolfgang Korn las ich in der beruflichen Reha 2012/2013. Es hat somit für mich ein Stück Erinnerungswert, denn dort lernte ich auch meinen Herzbuben kennen. Aber das Buch hat mir damals auch verdeutlicht, was es mit der Globalisierung auf sich hat. Ein großartiges Buch!

Tag 21 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

Ah, ja – mein Esoterik-Regalfach gibt es auch noch. Gespeist wurde es in den 2000er Jahren, zu einer Zeit, von der ich heute sage, dass ich in der Esoterik ‚versumpft‘ bin. Ich war damals auf der Suche nach einem glücklicheren Leben und vor allem auch auf der Suche nach einer Verbesserung meines Lebensgefühls. Gegen Ende der 2000er Jahre stellte sich heraus, dass der Schlüssel für mich in passenden Medikamenten und in der Psychologie, insbesondere der Psychotherapie zu finden war. Dafür bin ich heute noch dankbar.

Mit Esoterik beschäftige ich mich seitdem nicht mehr, wenn man davon absieht, dass ich alle Jahre wieder bei diesem Regalfach auskomme und mich frage, welche Bücher ich behalten möchte und welche ich vielleicht doch abgeben kann. Schauen wir mal, was bei diesem Durchgang übrig bleibt.

Die Bücher habe ich euch verlinkt, um euch zu den Leseproben und Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Buddhismus für Ungläubige von Stephen Batchelor werde ich sicherlich nochmal lesen. Gleiches gilt für Zen im Alltag von Charlotte Beck.

Das orangene Buch von Osho behandelt das Thema Meditation. Es gab bei mir Zeiten, in denen ich täglich meditiert habe, weil es mir unglaublich gut getan hat. Im Laufe der Jahre und auch krankheitsbedingt bekommt es mir inzwischen jedoch besser, meinen Geist mit Dingen zu beschäftigen, die mich aus dem Gedankenkreisen herausholen. Das bekomme ich beispielsweise mit einer stillen Meditation, wie ich sie früher geschätzt habe, nicht mehr hin. Aber das muss es ja auch nicht.

Kaum noch erinnern kann ich mich daran, was es mit Kahuna/Huna auf sich hat, aber ich weiß, dass mich die Bücher einmal sehr begeistert haben und ich wohl auch einige Aha-Momente mit ihnen hatte. Kahuna Magie – Das Wissen um eine weise Lebensführung und Weisheit der Kahuna von Max Freedom Long. Wenn ich die Klappentexte lese, ahne ich wieder, warum mich die Kahuna Magie berühren konnte. Ebenso geht es mir mit Huna Praxis – Bewusste Lenkung des Schicksals von Henry Krotoschin, Geheimes Wissen hinter Wundern – Die Entdeckung der Huna-Lehre von Max Freedom Long, Der Stadt-Schamane – Ein Handbuch zur Transformation durch Huna, das Urwissen der hawaiianischen Schamanen von Serge Kahili King.

Und dann finde ich meine Reiki-Mappe mit den Einweihungsurkunden und Symbolen des 2. und 4. Reiki-Grades (den 3. Reiki-Grad habe ich nie gemacht), aber auch den Zusatzinformationen, die ich dazu bekam. Es fühlt sich alles ein wenig fremd an – wie aus einer anderen Zeit und aus einer anderen Welt. Reiki war für mich ein Weg, der einige Jahre lang für mich wichtig war. Ich weiß, dass ich vor Jahren auch in diesem Bereich aussortiert und nur noch die Reiki-Bücher behalten habe, die mich berührt haben. Es handelt sich dabei um: Intuitives Reiki nach Sensei Mikaomi Usui – der 1. Grad und Intuitives Reiki nach Sensei Mikaomi Usui – der 2. Grad von Karin E. J. Kolland. Diese Bücher sprachen mich an, weil sie mein Verständnis von Reiki und dessen Verwendung widerspiegeln.

Der Weg zum wahren Reiki-Meister von Andreas Dalberg schreckte mich vom Titel her damals ab, hatte aber so viel Interessantes zu bieten, dass es zu meinem Lieblings-Reikibuch wurde.

Auch Der Geist des Reiki, die Praxis des Reiki und das Herz des Reiki von Wolfgang Distel mochte ich sehr.

Und dann sind da noch Das Reiki Feuer – Neues über den Ursprung der Reiki-Kraft – Das komplette Lehr- und Arbeitsbuch und Reiki und Das Erbe des Dr. Usui – Wiederentdeckte Dokumente zu den Ursprüngen und Entwicklungen des Reiki-Systems sowie neue Aspekte der Reiki-Energie von Frank Arjava Petter.

Außerdem Die Reiki Hausapotheke von Walter Lübeck, Reiki Energie und Weg – Eine umfassende und fundierte Einführung in Theorie und Praxis der universalen Lebensenergie von Roland Stenglin, Reiki und Energiearbeit – Eine umfassende Einführung in Reiki und den Umgang mit energetischen Prozessen von Stephan Schulte, Reiki – Der zweite Grad von Eckart Warnecke und Reiki II Anwendungen – Gesundheitslexikon mit heilendem Mentaltraining von Doris Sommer und Reiki die schönsten Techniken – Wundervolle Werkzeuge des Heilens für den ersten, zweiten und dritten Reiki-Grad von Walter Lübeck und Frank Arjava Petter. Beim Durchschauen merke ich, dass mir die Bücher und das Thema Reiki noch wichtig sind, auch wenn ich es nicht mehr aktiv praktiziere. Ob mich die Bücher wohl heute noch begeistern könnten?

Das Arbeitsbuch zum Tarot und die Schlüsselworte zum Tarot von Hajo Banhaf und die dazugehörigen Tarotkarten nehme ich tatsächlich noch gelegentlich zur Hand, wenn mich eine spezielle Thematik beschäftigt. Irgendwie beleuchtet man das Thema dann anhand der Karten und aus unterschiedlichen Perspektiven. Auch wenn ich nicht für bahre Münze nehme, was als ‚Ergebnis‘ dabei herauskommt, finde ich das doch manchmal hilfreich Fragestellungen auf diese Art zu betrachten. Die Karten bewahre ich immer noch in einem kleinen Plastiktütchen auf – irgendwie lieblos. Daran könnte ich arbeiten, zumal ich doch seit gut einem Jahr wieder aktiv häkle und stricke. Da geht doch bestimmt noch etwas.

Die Karten des Crowley Tarot finde ich optisch ansprechender, weshalb ich mich auch damit beschäftigt habe. Aber ich habe dazu nie eine ähnliche Beziehung, wie zum vorhergenannten aufbauen können, weshalb ich mich nun von dem Handbuch zum Crowley-Tarot und dem dazugehörenden Kartendeck trennen werde.

Heilkraft im Yoga von Dr. O. A. Isbert. Dieses Büchlein konnte mich begeistern, weil es zeigt, dass Yoga so viel mehr als nur ‚Turnübungen‘ ist. Und Yoga – Das große Übungsbuch für Anfänger und Fortgeschrittene von Erling Petersen mag ich, weil es mir genau zeigt, wie diese ‚Turnübungen‘ (Asanas) auszuführen sind. Obwohl ich Yoga auch eine Zeitlang in einer Gruppe praktiziert habe, ist es für mich doch die bessere Wahl, es allein und konzentriert in meinem stillen Kämmerlein auszuüben – hochkonzentriert und ganz ohne Ablenkung. Wunderbar!

Die Kunst sich richtig zu entspannen von Hermann Schmidhauser kann weg. Ebenso Stille im Trubel des Lebens von Sue Vaughan. Ich habe meine Mittel und Wege gefunden.

Ich kann mich nicht daran erinnern jemals Der Weg zu Seth – Der persönliche Führer in das Wesen einer neuen Realität von Jane Roberts jemals gelesen zu haben. Aber wenn ich mir den Klappentext anschaue, reizt es mich auch nicht, weshalb ich das Buch nun aussortiere.

Ihr persönliches Indianerhoroskop – Krähe (22. Sept. – 22. Okt.) von Kenneth Meadows bekam ich im Oktober 2000 zum Geburtstag geschenkt und habe mich damals auch sehr darüber gefreut. Aber jetzt kann es einer anderen ‚Krähe‘ dabei helfen einen Blick auf sein/ihr Wesen zu werfen.

Das Medizinrad – Eine Astrologie der Erde von Sun Bear & Wabun bekam ich mal geschenkt, verbinde damit aber keine guten Gedanken. Weg damit.

Trotzdem positiv – Die Kraft ihrer Gedanken von Norman Vincent Peale: Es ist ungemein wichtig zu wissen, was das positive und was das negative Denken mit uns machen kann. Aber das Buch liest sich wie eine lange Predigt des Autors und ging mir fürchterlich auf die Nerven. Das lese ich sicherlich nicht nochmal, weshalb das Buch nun endlich weg kann.

Tag 20 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

Au weia, eine von den zwei Plastikpflanzen, die sich in meine Wohnung eingeschlichen haben. Im nachhinein weiß ich gar nicht mehr, was ich mir dabei gedacht habe. Meine Wohnung hat sich zu einem kleinen Dschungel aus lebendigen Pflanzen entwickelt, da hätte hier auch eine echte Sukkulente sicherlich eine Daseinsberechtigung gehabt. Immerhin schleicht sich von oben etwas Lebendiges ins Bild.

In Szene gesetzt hat sich hier Laufen. Essen. Schlafen. – Eine Frau, drei Trails und 12.700 Kilometer Wildnis von Christine Thürmer. Mich beeindrucken Menschen, die das sogenannte normale Leben hinter sich lassen um ihrer eigenen Lebensphilosophie zu folgen. Immerhin folge ich Christine Thürmer bei Facebook immer noch und begleite sie immer mal wieder virtuell ein Stück ihres Weges.

Ansonsten beherbergt dieses Regalfach mal wieder eine wilde Mischung von Büchern, die inhaltlich kaum zueinander passen. Ich habe sie euch verlinkt, um euch zu den Leseproben und Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele, Gefährliche Liebe und Flammender Zorn von Suzanne Collins. Außerdem stehen hier die Verfilmungen, wobei die ersten beiden Teile (The Hunger Games und Catching Fire) als DVD vorhanden sind und der geteilte dritte Teil (Mockingjay) als BluRays. Schwer zu ertragen für einen Monk wie mich.

Die Bestimmung von Veronica Roth gehört eigentlich mit Tribute von Panem in mein Distopisches Regalfach, aber ich glaube dort herrscht Platzmangel – dazu kommen wir wohl noch.

Die Bücherdiebin von Markus Zusak bleibt natürlich auch in meinem Bücherregal, aber ich denke, ich werde dafür einen anderen Platz finden.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green fand ich großartig, aber ich kann mich nun von dem Buch trennen.

Und es steht jetzt fest: Ich trenne mich auch von der Plastikpflanze, dann habe ich wenigstens einen guten Grund um dringend mal wieder im Gartencenter vorbeizuschauen 😉

Tag 19 – umgeBUCHt Bücherregaltour

Es ist die Zeit der Adventskalender und ich habe beschlossen, in diesem Jahr auch mal einen zu machen indem ich euch zu einer Tour durch mein Bücherregal mitnehme.

Zweireihig und offensichtlich durcheinander geht es in diesem Regalfach zu. Mal schauen, ob ich hier ein wenig Ordnung reinbringen kann.

Was ich verlinken konnte, habe ich euch verlinkt, um euch zu den Leseproben und meinen Rezensionen zu führen, sofern vorhanden. Viel Spaß beim Stöbern!

Findet mich das Glück? von Peter Fischli und David Weiss: Ein Büchlein mit Fragen, ohne Antworten. Sehr inspirierend. Es wird aber woanders einen anderen Platz in meinem Bücherregal finden.

Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger von Stefan Bonner und Anne Weiss (Rezension): Eine Zeitreise in die Vergangenheit, die Spaß gemacht hat. Das lese ich bestimmt irgendwann nochmal und werde es erstmal woanders einsortieren.

Mama, erzähl mal! Das Erinnerungsalbum deines Lebens: Ich wusste gar nicht mehr, dass ich das habe. Das Buch auszufüllen wäre vielleicht etwas fürs kommende Jahr. Das lege ich mir mal gut sichtbar hin, damit es nicht wieder in den Tiefen des Regals verschwindet.

Ich staune, weil ich so viele Bücher rund um das Thema „Schreiben“ habe:

Schreiben dicht am Leben – Notieren und Skizzieren von Hanns-Josef Ortheil (Rezension).

Schreiben über mich selbst – Spielformen des autobiografischen Schreibens von Hanns-Josef Ortheil (Rezension).

Deutsch für junge Profis – Wie man gut und lebendig schreibt von Wolf Schneider (Rezension): Jung war ich auch nicht mehr, als ich das Buch zum ersten Mal las. Ich weiß noch, dass ich das Buch gut fand und könnte mir gut vorstellen, es nochmal zu lesen.

20 Masterplots – Die Basis des Story-Building in Roman und Film von Ronald B. Tobias: Das wollte ich immer mal lesen, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen.

Erst lesen. Dann schreiben – 22 Autoren und ihre Lehrmeister.

So lektorieren Sie ihre Texte – Verbessern durch Überarbeiten von Sylvia Englert.

Literarisches Schreiben – Starke Charaktere, Originelle Ideen, Überzeugende Handlung von Lajos Egri.

Über das Schreiben – Der Meisterlektor vieler erfolgreicher Schriftsteller unserer Zeit über Handwerk, Techniken und die Kunst des Schreibens von Sol Stein.

Dass ich über so einige Bücher rund ums Thema „Handarbeiten“ verfüge, war mir hingegen klar:

Der geniale Socken Workshop von Ewa Jostes und Stephanie van der Linden: Meine allerersten selbstgestrickten Socken sind dank dieses Buch entstanden.

52 Wochen Socken stricken: Das Buch hatte ich mir gekauft um das Sockenstricken zu üben. Denn ich dachte, ich müsste dringend erstmal üben, bevor ich bei Sockenstrickwettbewerben wie der Sockmadness oder Supersockworldchampionchip teilnehmen könnte. Das hätte sicherlich nicht geschadet, aber in einem Anfall von Übermut habe ich dennoch einfach bei beiden Wettbewerben teilgenommen und es hat funktioniert. Ich hatte nicht die Ambitionen zu gewinnen, sondern es ging ums Hineinschnuppern und Lernen. Und ich habe viel gelernt. Nicht nur Muster und Sockenkonstruktionen, sondern auch den Umgang mit englischen Anleitungen.

Socken aus aller Welt – Eine Weltreise mit Nadeln & Wolle von Stephanie van der Linden: Das Buch habe ich schon ewig, aber ich habe mir die anspruchsvollen Socken bislang nicht zugetraut zu stricken, auch wenn ich sie sehr schön fand. Vielleicht könnte ich das jetzt mal angehen, nachdem ich in diesem Jahr durch die Wettbewerbe so viel dazu gelernt habe.

Wilde Handschuhe & Freche Socken – 22 verrückte Strickprojekte: Ich habe aus diesem Buch seit längerem ein paar ganz reizende Katzensocken auf den Nadeln, wegen denen ich mir dieses Buch auch gekauft hatte. Aber irgendwie kommt mir immer wieder etwas dazwischen, so dass die Socken einfach nicht fertig werden. Vielleicht sollte ich ihre Priorität mal etwas höher setzen.

Think outside the Sox – 60+ Winning Designs from the Knitter’s Magazine Contest: Das Buch hatte ich mir in diesem Jahr nach den Sockenstrickwettbewerben gekauft, weil ich Blut geleckt hatte. Socken in überraschend anderen Designs findet man darin. Mal schauen, was ich davon auch tatsächlich stricken kann.

Strickmusterbibel – 260 japanische Muster stricken – Von zartem Ajour bis zu ausgefallenen Zopfmustern: Eine besondere Mustersammlung und doch hätte ich mir fast die Zähne an einem relativ einfachen Muster ausgebissen, als ich es versucht habe auf Socken zu übertragen. Ganz schön kniffelig, aber irgendwann hat es dann inklusive einiger selbst ausgetüftelter Anpassungen doch geklappt.

burda Stricklehrbuch – Lehrgänge und 200 Strickmuster: Ein Buch aus dem Jahr 1983, das ich mal auf dem Flohmarkt fand und unbedingt mitnehmen musste. Es muss wohl noch ein wenig mehr Zeit vergehen, bis die abgedruckten Strickmodelle wieder modern werden, aber die Muster sind zeitlos und sehr inspirierend.

200 Fair Isle-Muster von Mary Jane Mucklestone.

Omas Strickgeheimnisse – 200 bezaubernde Muster von Eichenseer, Grill, Krön.

Stricken mit Kaffe Fassett und Kaffe Fassett’s Pattern Library – over 190 original knitting motifs

Häkelideen mit Granny Squares – Quadratisch, kultig, kreativ von Stephanie Göhr, Melanie Sturm, Barbara Wilder und 150 Granny Squares einmal anders von Heather Lodinsky: Sie zu häkeln macht Spaß, aber in meiner Wohnung muss ich sie nicht unbedingt haben.

Glückssymbole aus aller Welt – Glück schenken mit Acrylbildern von Helga Altmayer, Claudia Guther u. a.: Ich male nicht und ich zeichne auch nicht, ich hatte eine Phase, in der ich höchst experimentell mit Leinwand und Farbe in abstrakter Weise hantiert habe und sehr viel Spaß dabei hatte. An diesem Buch hat mich die Zusammenstellung der Glückssymbole und ihre Herkunft interessiert. Beim Durchblättern habe Ideen, die Umsetzbarkeit sei erstmal dahingestellt.

Freundschaftsbänder selbst geknüpft – mit coolen Mustern und trendigen Farben von Inge Walz: Tatsächlich habe ich in meinem ganzen Leben noch keine Freundschaftsbänder geknüpft, aber allmählich fällt mir wieder ein, was ich damit vorhatte. Mal schauen.

Lana Grossa men: Darin hat mich ein Kapuzenpullover angelacht, den ich mir sowohl für mich, als auch für meinen Herzbuben vorstellen könnte, natürlich in unterschiedlichen Farben. Ich finde hier auch noch andere Strick- und Häkelzeitschriften, die zum Teil noch aus einer Zeit Anfang der 1980er Jahre stammen und mit denen ich Erinnerungen an die Zeit mit meiner längst verstorbenen Oma verbinde.

Und dann finde ich in diesem Regalfach Bücher, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich sie noch habe. Es handelt sich um Schullektüre, die solange durchgesprochen wurde, bis ich sie mehr gehasst als geliebt habe. Beim Durchblättern finde ich unzählige unschöne Markierungen, aber auch meinen Mädchennamen eingetragen mitsamt der Jahreszahl, in der ich das Buch las.

1984: Farm der Tiere – Ein Märchen von George Orwell, Der Hauptmann von Köpenick von Carl Zuckmayer,

1986/1987: Deutsche Kurzgeschichten 11. – 13. Schuljahr – Arbeitstexte für den Unterricht, Die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf

Three Men in a Boat von Jerome K. Jerome

Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang Goethe: Das habe ich mir irgendwann als Erwachsene gekauft, um eine Bildungslücke zu schließen. Das ist mir bislang jedoch nicht gelungen, weil ich das Buch nie zuende las.

Spannender fand ich hingegen Linux – Kurz und gut von Daniel J. Barrett, und darüber hinaus noch sehr hilfreich in der Zeit, in der ich mich mit diesem Betriebssystem näher auseinandergesetzt habe.

Das Nachlass-Set der Stiftung Warentest: Ebenso wie das Vorsorge-Set, dass mich bereits verlassen hat, habe ich auch dieses Set bearbeitet und in meiner Notfall-Mappe die Dinge festgehalten, die wichtig sind. Deshalb kann das Nachlass-Set jetzt auch weg. Aber ich sollte mir mal einen jährlich wiederkehrenden Termin festlegen, an dem ich überprüfe, ob noch alles den jeweils aktuellen Bestimmungen entspricht. Damit es nicht nur bei dem Vorsatz bleibt, trage ich jetzt als Termin dafür den 1. Juli 2023 ein.

Bleiben muss hingegen „Taal vital – Niederländisch für Anfänger“ und auch das Arbeitsbuch behalte ich noch. Als ich 2008 begann in den Niederlanden zu arbeiten, dachte ich, dass es nicht schaden könnte auch die Sprache zu erlernen und das, was man sowieso mitbekommt, wenn man in Grenznähe aufgewachsen ist, zu verfestigen. Leider konnte ich nur an den ersten Stunden des Niederländischkurses für Anfänger an der VHS teilnehmen, weil ich plötzlich von der Zeitarbeitsfirma zum Schichtdienst eingeteilt wurde und die Unterrichtszeiten mit meiner Arbeitszeit kollidierten. Allerdings wurde auf der Arbeit sowieso nur deutsch gesprochen und im Zweifelsfall mit Polen und Russen auch schonmal Englisch. Nichtsdestotrotz haben mir die wenigen Niederländisch-Stunden viel Spaß gemacht. Vielleicht mache ich doch irgendwann nochmal einen VHS-Kurs mit, als Frührentnerin hätte ich inzwischen ja zumindest die Zeit.